6. Medientage: #Krassmedial!

#Krassmedial: Medienarbeit heute und morgen Bild: fotolia / SSilver

Unter der Überschrift „#Krassmedial: Medienarbeit heute und morgen“ finden die 6. ver.di-Medientage vom 10. bis zum 12. Juni 2016 erstmals im ver.di Bildungs- und Begegnungszentrums „Clara Sahlberg“ am Wannsee in Berlin statt. In Workshops und Vorträgen werden etablierte Medienschaffende gemeinsam mit dem journalistischen Nachwuchs Trends crossmedialer Medienarbeit und deren Auswirkungen auf die Medienlandschaft und die Rolle des Journalismus von morgen erörtern.


Der Durchmarsch des Internets hat weite Bereiche unserer Technologie- und Medienwirtschaft umgepflügt und auch die Arbeit von Medienschaffenden massiv verändert. Medienarbeit findet heute parallel im audiovisuellen, im Print- sowie im Online-Bereich statt – die neuen Vertriebswege sind Apps und das Internet. Klassische Finanzierungsformen hingegen funktionieren nicht mehr reibungslos und erfordern neue Geschäftsmodelle. In einigen Bereichen verschwimmen die Grenzen zwischen Journalismus und PR zunehmend. Welche Trends sind für die Zukunft erkennbar? Was machen diese Trends mit den Berufsfeldern im Bereich Medien und den Arbeitsanforderungen an Medienschaffende? Und wie wirken sich diese Entwicklungen auf unsere Medienlandschaft insgesamt und die Rolle des Journalismus im Speziellen aus? In diese und andere Fragen bietet die Tagung Einblick – für etablierte Medienschaffende genauso wie für den interessierten journalistischen Nachwuchs. In Vorträgen und Workshops sollen gemeinsam Zusammenhänge und Lösungen erörtert werden.
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ver.di: Ja zur Fusion der Fachbereiche

Eine wichtige Weichenstellung zur Bildung eines neuen gemeinsamen ver.di-Fachbereiches ist erfolgt: Der Vorstand des Fachbereiches Medien, Kunst und Industrie hat am 3. Juli mit breiter Mehrheit der Gründungsvereinbarung für einen neuen Fachbereich „A“ – so die vorläufige Bezeichnung – zugestimmt. Bei den zukünftigen Partnern gab es auf den Sitzungen ihrer Vorstände ebenfalls ein deutliches Ja. Auch ein gemeinsamer Kandidat für die künftige Bundesfachbereichsleitung wurde gefunden. Die abschließende Entscheidung über die Fusion findet im kommenden Frühjahr statt, im Anschluss an die Diskussionen auf den vier Bundesfachbereichskonferenzen.
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Funke: Ringen um die „Extrawurst“

Es ging um die Wurst, als der Betriebsrat des Hamburger Abendblatts am 4. Juli zur kämpferischen Mittagspause in die Bäckerei neben dem Verlagseingang eingeladen hatte. Dass die Betriebsratsmitglieder dabei kostenlose Knackwürste verteilten, diente nicht nur der Motivation der Kolleginnen und Kollegen, sondern als Symbol: Die Beschäftigten der Hamburger Standorte der Funke-Medien-Gruppe kämpfen derzeit um den Erhalt ihres Rationalisierungsschutzabkommens. Das gilt in der Funke-Welt als „Hamburger Extrawurst“ und der Verlag lässt es auslaufen.
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#krassmedial: Gute Daten, schlechte Daten

Nicht nur um Daten, sondern ganz generell um die journalistische Arbeit mit neuen Quellen ging es auf den 8. ver.di-Medientagen, die vom 22. bis 24. Juni bereits zum dritten Mal in Folge im ver.di-Bildungszentrum Clara Sahlberg am Berliner Wannsee stattfanden. So sind Daten und Informationen zwar seit jeher Grundlage der journalistischen Berichterstattung, doch schaffen die Digitalisierung und die einhergehende massenhafte Datenerfassung neue Möglichkeiten – aber auch Herausforderungen. Nach Antworten darauf wurde in der mittlerweile bewährten Mischung aus praxisorientierten Workshops und Vorträgen gesucht.
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Neugierig auf dem Weg in den Journalismus

Bei schönem Wetter fuhr sie ans Meer, zu Geburtstagen reiste sie quer durch Deutschland, zum Studieren stieg sie in Tübingen aus der Bahn: Die Zugnomadin Leonie Müller tauschte 2015 für zwölf Monate ihre Wohnung gegen eine Bahncard 100. Ihr 40-Liter-Rucksack war immer dabei. Auch zur „Fuß Fassen im Journalismus“ – Sondertour von Jugendpresse Hessen und dju in ver.di in Bad Vilbel reiste Leonie Müller mit Rucksack an.
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