Journalistentag am 26. Januar 2019

Zurück in die Zukunft

Der 32. Journalistentag 2019 dreht sich rund um das Thema Aus- und Weiterbildung, Vernet­zung und Chancen. Denn Journalismus ist der schönste Beruf der Welt, das ist die Überzeugung der dju in ver.di, prägt ihre berufspolitische Arbeit.

Die dju möchte über bessere Startbedingungen für den journalistischen Nachwuchs diskutieren, damit auch in Zukunft die klügsten Köpfe in den Redaktionen arbeiten. Wel­che Wege in die Redaktionen führen, was die klassische Ausbildung auch unter den Bedingungen der Digitalisierung vorsieht und welche Chancen Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger haben, aber auch, was gemeinsam angepackt und gestaltet werden kann, damit Journalismus auch weiter­hin der schönste Beruf der Welt bleibt, sind Themen am 26. Januar 2019 im Haus der ver.di-Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin. #jt19

http://dju.verdi.de/journalistentag

nach oben

weiterlesen

Fairnesspreis geht an „Born in Evin“

Der Dokumentarfilm „Born in Evin“ der deutsch-iranischen Filmemacherin und Schauspielerin Maryam Zaree wird mit dem Deutschen Fairnesspreis Film und Fernsehen ausgezeichnet. Der Preis wurde gemeinsam von ver.di und dem Bundesverband Schauspiel (BFFS) im vergangenen Jahr erstmalig ausgelobt. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto „Streitkultur“ und wird am 11. September 2020 im Rahmen der Preisverleihung zum Deutschen Schauspielpreis im Berliner Club Spindler & Klatt überreicht.
mehr »

Gummiparagraf

Mitten in der Corona-Krise gehen Kubas Behörden mit massiven Geldstrafen gegen unabhängige Berichterstatter und Blogger vor. Die Grundlage liefert das Gesetz 370 vom Juli 2019 mit dem Gummiparagrafen 68. Dieser erlaubt der Polizei gegen alle Kubaner*innen vorzugehen, die Informationen publizieren, die gegen „soziales Interesse, Moral, gute Sitten und die Integrität der Menschen verstoßen“. Camila Acosta ist eine von rund dreißig Journalist*innen, Blogger*innen und Aktivist*innen, die seit Jahresbeginn mit einer Geldstrafe belegt wurden – und sie wehrt sich.
mehr »

Die große Zerstörung

M | In Ihrem Buch dreht sich alles um „Disruption“. Was genau verstehen Sie darunter? Andreas Barthelmess | Ich verwende das Wort als Synonym für plötzliche Zerstörung und die Aufhebung alter Ordnungen. Der Begriff stammt aus der Evolutionsbiologie, wird heutzutage jedoch vor allem im Zusammenhang mit der digitalen Wirtschaft benützt. Ich will mit meinem Buch zeigen, dass Disruption keine rein technologische Kategorie ist. Disruption ist vielmehr ein Phänomen unserer Zeit, in der sich Änderungen nicht mehr Schritt für Schritt entwickeln wie etwa in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Wir haben es nicht mit einem Prozess, sondern mit einem abrupten und möglicherweise…
mehr »

Meter weit über Steinboden geschleift

Als ich die Schreie höre, will ich gerade mein Rad aufschließen, um heimzufahren. In diesem Moment ahne ich nicht, dass ich das erst nach einem Krankenhausbesuch und mit Verletzungen tun würde. Es ist heiß für Anfang April. Zäh schieben sich Fußgängermassen am Frankfurter Mainufer aneinander vorbei. Das Grün der Wiese ist vor lauter Picknickdecken kaum zu sehen. Die Abstandsregeln scheinen einigen völlig egal zu sein – so etwa der Polizei.
mehr »