Solidarität mit Telekombeschäftigten

In einer Resolution solidarisierte sich die Konferenz Medien, Kunst und Industrie mit den Kolleginnen und Kollegen der Deutschen Telekom.


„Die Pläne des Managements, das ausschließlich selber für die schwierige Lage des Unternehmens verantwortlich ist, kommen dem Beginn einer Zerschlagung der Telekom – wie sie von Marktliberalen längst gefordert wird – gleich. Die massenhafte Ausgliederung in Wirtschaftszweige mit Niedrig- und Niedrigstlöhnen destabilisiert nicht nur die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens insgesamt durch Ausweitung prekärer Beschäftigung und Einkommensdumping in großem Maßstab“, heißt es darin. Nach mehrwöchigem Streik kam es am 20. Juni zu einem Tarifabschluss unter dem Vorbehalt der Urabstimmung (nach Redaktionsschluss). Danach sind die „Einkommen auf dem bisherigen Niveau gesichert, ein verlängerter Kündigungsschutz sorgt für Perspektive. Gleichzeitig sollen mehr als 4.000 Auszubildende eingestellt werden“. Die Wochenarbeitzeit bei T-Service wird allerding auf 38 Stunden angehoben. Mehr Informationen zum Abschluss unter www.verdi.de.

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