Solidarität mit Telekombeschäftigten

In einer Resolution solidarisierte sich die Konferenz Medien, Kunst und Industrie mit den Kolleginnen und Kollegen der Deutschen Telekom.


„Die Pläne des Managements, das ausschließlich selber für die schwierige Lage des Unternehmens verantwortlich ist, kommen dem Beginn einer Zerschlagung der Telekom – wie sie von Marktliberalen längst gefordert wird – gleich. Die massenhafte Ausgliederung in Wirtschaftszweige mit Niedrig- und Niedrigstlöhnen destabilisiert nicht nur die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens insgesamt durch Ausweitung prekärer Beschäftigung und Einkommensdumping in großem Maßstab“, heißt es darin. Nach mehrwöchigem Streik kam es am 20. Juni zu einem Tarifabschluss unter dem Vorbehalt der Urabstimmung (nach Redaktionsschluss). Danach sind die „Einkommen auf dem bisherigen Niveau gesichert, ein verlängerter Kündigungsschutz sorgt für Perspektive. Gleichzeitig sollen mehr als 4.000 Auszubildende eingestellt werden“. Die Wochenarbeitzeit bei T-Service wird allerding auf 38 Stunden angehoben. Mehr Informationen zum Abschluss unter www.verdi.de.

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„Monitor“ unter filmischer Beobachtung

"Mit eigenen Augen" und auf großer Kino-Leinwand. Das war das Angebot der Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) für den 11. November. Gemeinsam mit dem Real Fiction Filmverleih lud man zum Kinostart des Dokumentarfilms über die Redaktionsarbeit des Politikmagazins „Monitor“ in die Berliner Kulturbrauerei. Ein anschließendes Gespräch mit Regisseur Miguel Müller-Frank und dem ehemaligen „Monitor“-Redakteur Stephan Stuchlik nahm das Gesehene und redaktionelle Arbeit generell in den Blick.
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Ist das Journalismus oder kann das weg?

„YouTube, Facebook, Instagram & Co. – ist das Journalismus oder kann das weg?“ Unter diesem provokanten Motto hatte der Landesvorstand der dju/Fachgruppe Medien von Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen (SAT) in ver.di den direkten Draht zu den Mitgliedern wiederaufgenommen und zum (hybriden) Medientag nach Leipzig geladen. Knapp 30 ver.di-Mitglieder konnten unter den derzeitigen Corona-Vorschriften direkt bei der Veranstaltung im Hotel Michaelis dabei sein, weitere zehn hatten sich für den Livestream angemeldet und die Möglichkeit, sich über den Chat mit ihren Fragen und Meinungen zu beteiligen.
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Öffentlich-Rechtliche: Auftrag und Erwartung

Gerade in Pandemiezeiten hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk Vertrauen und Wertschätzung beim Publikum gewonnen. Dennoch muss er weiterhin mit den Attacken seiner Gegner leben. „Das ist unser Programm!“ Unter diesem Titel diskutierten auf einer medienpolitischen Tagung von ver.di und DGB in Berlin Medienwissenschaftler und Journalist*innen über den „öffentlich-rechtlichen Rundfunk zwischen Auftrag und gesellschaftlichen Erwartungen“.
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„Verschlossene Auster“ für die Hohenzollern

Sein 20jähriges Bestehen konnte das Netzwerk Recherche (nr) wegen der Pandemie nur mit einem kleinen Get-together unter den Hamburger Elbarkaden feiern – nach der abermals virtuellen nr-Jahreskonferenz am vergangenen Samstag. Neben einer Preisverleihung gab es dort Webinare zu aktuellen Themen wie „fehlender politische Wille“ zur Rettung afghanischer Medienschaffender oder journalistisches Versagen bei der Klima-Berichterstattung.
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