Arbeitskampfführung im Internet?

Die IG Medien hat das WWW endgültig als Kommunikationsmittel entdeckt. Kaum eine Nachricht ging seit Ende September so oft über die Mailingliste Kinonews wie „Erneuter Warnstreik im Kino“. Mittlerweile sind auf dieser Mailingliste über 170 User – überwiegend Kinobeschäftigte, aber auch leitende Angestellte von Cinemaxx und UFA – eingetragen. Ein großer Teil der internen Kommunikation während der Tarifauseinandersetzungen fand hier statt.

Die Mailingliste und die Website des Kino-Projektes der IG Medien ergänzen sich gegenseitig ideal. Auf der Website sind regelmäßig und schnell die jeweils aktuellen Tarifinfos zu finden, dazu Materialien zum Streikrecht, zu unterschiedlichen Streikfor-men und eine umfangreiche Bildersammlung von den bestreikten Betrieben. Die Mail „Aktualisierung der Homepage“ wird manchmal täglich versandt, um aktuelle Informationen zeitnah in die Kinos zu bringen.

Diese Form der Arbeitskampforganisation, bei der der Gegner mitlesen darf (die direkte Streikplanung natürlich ausgeschlossen), ist ein wesentlicher Faktor für die effektive Durchführung der Arbeitskämpfe – wer weiß, vielleicht organisieren wir demnächst unsere Kommunikation mit Call-Center-Beschäftigten oder den Mitarbeitern in Rundfunksendern und Zeitungsverlagen auch auf diesem Weg

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Springers Bild plant einen eigenen Sender

Springer plant mit Deutschlands größter Boulevardzeitung einen eigenen Fernsehsender. Unter der Sendermarke „Bild“ soll er künftig über Kabel, Satellit, IPTV und OTT frei empfangbar sein. Der Sendestart steht zwar derzeit noch unter dem Vorbehalt der Erteilung einer Sendelizenz durch die Landesmedienanstalt Berlin-Brandenburg. Laut Plan soll der TV-Sender aber noch vor der Bundestagswahl Ende September dieses Jahres starten.
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Das Verbandsklagerecht muss zwingend als neues Rechtsinstrument in das Urheberrecht aufgenommen werden. Mit dieser Forderung wenden sich der Deutsche Journalisten-Verband und die Gewerkschaft ver.di gemeinsam an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags. Unterstützung erfahren die beiden Gewerkschaften durch ein Rechtsgutachten und den konkreten Formulierungsvorschlag von Prof. Dr. Caroline Meller-Hannich, Universität Halle-Wittenberg. (Aktualisierung am 13.04.21)
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Wie hybrid darf ein Dokumentarfilm sein?

Der Dokumentarfilm „Lovemobil“ bietet seit Tagen heißen Diskussionsstoff. Eine STRG_F-Reportage des NDR hatte enthüllt, dass die Autorin Elke Lehrenkrauss den Film teilweise mit Darsteller*innen inszeniert hatte - ohne dies offenzulegen. Die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG-Dok) nahm den Eklat um die "Fake-Doku" zum Anlass, in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Fernsehen (DAfF) einen Web-Panel unter dem Titel „Was darf Dokumentarfilm?“ zu veranstalten.
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