Tagesschau aufs Handy

SAARBRÜCKEN. Die ARD hat die Weichen für das digitale Zeitalter gestellt. Auf ihrer Sitzung in Saarbrücken haben die Intendantinnen und Intendanten einstimmig die ARD-Digitalstrategie verabschiedet.

Dabei reiche die Palette der Angebote „von HDTV und Handy-TV über ein Audio- und Videoportal bis hin zu digitalen Zusatzangeboten im Hörfunk. Wir wollen unserem Publikum großen Mehrwert ohne erheblichen Mehraufwand bieten – jetzt kommt es darauf an, dass wir die Politik überzeugen, uns das Tor in die digitale Welt rechtlich zu öffnen“, so ARD-Vorsitzender Fritz Raff. Fernsehzuschauer und Radiohörer haben künftig die Möglichkeit, deutlich mehr Sendungen und Inhalte der ARD und ihrer Landesrundfunkanstalten unabhängig von Ort und Zeit zu nutzen. So könne beispielsweise ab dem 16. Juli die stündlich aktualisierte 100-Sekunden-Tagesschau von EinsExtra jederzeit auf dem Handy abgerufen werden. Außerdem werde ein zentral auf www.ard.de zugängliches Audio- und Videoportal zur Internationalen Funkausstellung Anfang September viele Fernseh- und Hörfunkinhalte für sieben Tage kostenfrei zum Abruf bereitstellen.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Neue Aufgaben im Community-Management

In der plattformdominierten Öffentlichkeit sind neue Berufsfelder entstanden – wie das Community-Management, das zwischen Redaktion und Publikum vermitteln soll. Obwohl diese Aufgabe in journalistische Ausbildungspläne integriert ist, prägen mangelnde Wertschätzung und prekäre Arbeitsbedingungen die Praxis in den Medien.
mehr »

Pressefreiheit ist keine Weltmeisterschaft

Deutschland ist in der weltweiten Rangliste der Pressefreiheit einige Plätze abgestiegen und rangiert 2026 nur noch auf Platz 14. „Na und?“, werden einige jetzt sagen, „Das ist doch immer noch nicht schlecht!“ Doch, das ist es.
mehr »

Der Arbeitskampf im ÖRR geht weiter

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) setzt ihre Tarifverhandlungen in den Sendern der ARD fort und hält an ihren Forderungen von sieben Prozent Honorar- und Gehaltserhöhungen, mindestens aber 300 Euro monatlich mehr, fest. Dies gelte ausdrücklich auch für den Westdeutschen Rundfunk (WDR), erklärte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz-Dethlefsen, zuständig für Medien.
mehr »

Zukunftsoffensive für COSMO

Über 500 Organisationen, darunter die dju in ver.di, fordern bundesweite Zukunftsoffensive für ARD-Programm COSMO. Der WDR benennt seine  Radiowellen Cosmo und 1Live Diggi um und richtet die Programme neu aus. Ein einmaliges Großbündnis warnt die ARD davor, einen großen Teil der migrantischen Bevölkerung zu vernachlässigen.
mehr »