Medienwirtschaft

Leservertrauen aufs Spiel gesetzt

M | Ihr erster Impuls nach Bekanntwerden der Google-Initiative Ende April war Ablehnung. Wie sehen Sie die Kooperation heute?
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Seid umarmt, Verlage!

Wenn es um ein faires Miteinander im Internet geht, sorgt Google immer wieder für Negativschlagzeilen. Dem Suchmaschinenkonzern wird der Missbrauch seiner Marktmacht bei der Online-Suche vorgeworfen, ebenso wie die Verletzung des Urheberrechts. Sein schlechtes Image versucht der Internetriese nun mit einer Charmeoffensive an die Verlage aufzupolieren. Mit seiner „Digital News Initiative“ will Google Qualitätsjournalismus im Internet befördern. Und auch Facebook geht auf die Zeitungshäuser zu. Das Projekt „Instant Articles“ soll ihnen helfen, ihre Artikel online besser zu vermarkten. Beide Deals werfen vor allem eine Frage auf: Wie weit können die Verlage am Ende wirklich…
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Braucht der Journalismus eine Verhaltenstherapie?

„Wie viel Medienschelte verträgt die Pressefreiheit?“ war die Frage von dju in ver.di, DJV, den beiden Verlegerverbänden und „Reporter ohne Grenzen“ zum Tag der Pressefreiheit in der Landesvertretung von Sachsen-Anhalt in Berlin. Die richtige Frage? Oder leben Journalisten „an einer Klagemauer“, so der Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen am Ende der Diskussion.
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Start von Politico Europe

Seit 2007 versorgt die Nachrichtenwebsite politico.com die Politelite in der amerikanischen Hauptstadt mit den wichtigsten Informationen aus Politik und Wirtschaft. Und zwar so erfolgreich, dass es jetzt einen Ableger in Brüssel gibt: Politico Europe.
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Am Ende gewonnen und doch verloren

Im März 2015 erklärte das Bundesarbeitsgericht (BAG) die Kündigung von Renate Wähnelt vom März 2011 für unwirksam. Damit endet für die ehemalige Volksstimme-Redakteurin und langjährige Betriebsrätin ein vier Jahre währender Rechtsstreit mit einer Tochterfirma der Magdeburger Verlags- und Druckhaus GmbH.
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Frankenberger Zeitung soll eingestellt werden

Die fortschreitende Pressekonzentration in Hessen führt voraussichtlich zur Schließung einer weiteren Tageszeitung. Am 16. April wurde bekannt, dass die Frankenberger Zeitung aus dem Bing-Verlag (Korbach) wohl zum 30. September geschlossen werden soll.
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Lokalredaktionen geschlossen

Im März wurde bekannt, dass ab Mai zwischen dem Schwarzwälder Boten (Schwabo) und der Konkurrenzzeitung Südkurier Gebietsbereinigungen geplant seien.
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Preisfrage Paid Content

Im Printbereich sinken Auflagen und Anzeigeneinnahmen. Deshalb hoffen vor allem Zeitungsverlage auf höhere Erlöse im Internet. Die Zeiten, in denen Verlagshäuser ihre Artikel online gratis anbieten, sollen bald vorbei sein. Stattdessen will die Printbranche im Internet mit sogenanntem Paid Content mehr Geld verdienen. Dabei geht es um digital verbreitete Bezahlinhalte. Die Preisfrage dabei lautet: Wie lässt sich im Netz endlich eine Bezahlkultur durchsetzen? Gelingt dies nicht, steht das komplette Geschäftsmodell des Zeitungsjournalismus auf dem Spiel.
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Ein anderer Beginn

Am 20. März erschien in Leipzig die Null-Nummer des neuen Printprojekts Leipziger Zeitung, das ab Mai wöchentlich erscheinen soll. Im Untertitel steht: „Die Wochenzeitung in Leipzig – lokal, fair und transparent“. Bis Ende April lief die Erprobungsphase, in der die Macher bei zahlreichen Leserforen mit Interessenten ins Gespräch kamen. Die Besonderheit: Die Leipziger Zeitung erscheint zunächst ausschließlich gedruckt – in Zeiten des kostenlosen digitalen Informationskonsums ein mehr als gewagtes Experiment.
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Aus für „Frankenberger Zeitung“

Die fortschreitende Pressekonzentration in Hessen führt voraussichtlich zur Schließung einer weiteren Tageszeitung. Am 16. April wurde bekannt, dass die „Frankenberger Zeitung“ aus dem Bing-Verlag (Korbach) zum 30. September geschlossen werden soll.
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Alles aus einem Topf

Aus einer neu eingerichteten Zentralredaktion will die Funke Mediengruppe zukünftig ihre zehn Regionalzeitungen in der Republik mit journalistischen Inhalten aus der Hauptstadt versorgen. Auswirkungen auf das Personal scheinen noch nebulös.
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Ganz oder gar nicht

„Aufgrund des dortigen heterogenen Zeitungsmarktes ist es für uns im Bundesland Hessen nicht möglich, unsere Strategie als Konsolidierer konsequent umzusetzen und eine signifikante Größe zu erreichen.“ Mit diesen Worten begründete Madsack-Chef Thomas Düffert den Rückzug aus Hessen. Soll heißen: Wenn der Konzern nicht zum wichtigen Player werden kann, lässt er es lieber ganz sein.
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Hessen neu aufgeteilt

Die Monopolisierung der hessischen Medienlandschaft setzt sich fort. Während sich Madsack aus der Region zurückzieht, baut die Ippen-Gruppe ihre Dominanz in Nordhessen weiter aus. Im Süden wächst derweil die Verlagsgruppe Rhein-Main (VRM) nach der Übernahme des Darmstädter Echos zum großen Player heran. Weder für die Beschäftigten noch für die Medienvielfalt verheißt diese Entwicklung Gutes.
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Zusteller wehren sich

Erst seit wenigen Wochen gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn. Doch schon wollen Teile der Union wesentliche Elemente des Gesetzes wieder kippen und dessen effektive Kontrolle verhindern. Und auf betrieblicher Ebene setzen etliche Unternehmer darauf, die Lohnuntergrenze zu umgehen. Besonders in der Zeitungszustellung wird vielerorts bei der Umrechnung von Stück- in Stundenlöhne getrickst.
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Schadensbegrenzung

Auf vier eng beschriebenen Seiten erläutert die Mediengruppe M. DuMont Schauberg (MDS), wo ab Februar die „neue organisatorische Heimat“ von Umgeschichteten und Ausgegründeten liegen soll. Beschäftigte in 13 Verlags- und Redaktionsbereichen in vier Städten erhielten seit Jahresbeginn Briefe zum Betriebsübergang. Die „Perspektive Wachstum“, Umschreibung für ein bislang beispielloses Umstrukturierungs- und Stellenabbauprogramm im Medienkonzern, schreitet voran.
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Mehr Mittel für die Deutsche Welle

Die Mitarbeiter der Deutschen Welle können vorerst aufatmen. Ab 2016 soll der von der Bundesregierung finanzierte Sender jährlich mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 12 Millionen Euro für das Personal ausgestattet werden. Die Horrorszenarien des DW-Intendanten Peter Limbourg sind damit vorerst vom Tisch.
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