sh:z expandiert weiter

Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) in Flensburg ist weiter auf Expansionskurs.

Mit dem Kauf der Schweriner Volkszeitung (SVZ), für die nach nicht dementierten Meldungen 65 Millionen Euro an den Burda-Verlag gezahlt wurden, übernahm er auch noch den Prignitzer und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten, das kleine auf Rostock begrenzte Konkurrenzblatt zur Ostseezeitung. Hinzu kamen Beteiligungen am Anzeigenblatt Sonntagsblitz (22%), dem Onlinedienst MV-web sowie am Privatradio Ostseewelle.
Nachdem es eine Unterlassungsandrohung auf Grund des bereits bestehenden und geschützten Namens „Sport & Event“ gab, erstand man offiziell zum Jahreswechsel von der service & media onlinewerbung GmbH aus Bad Schwartau den Titel Nord Sport, und hat diesen mit der bisherigen Outsourcing-Gesellschaft zur sportpresse nord GmbH verschmolzen. Nord Sport erscheint als Periodika nur montags und arbeitet das Fußball- und Handballsportgeschehen aus Schleswig-Holstein ab. Vom Umfang her soll es in Kürze noch auf 64 Seiten ausgeweitet werden.

DH
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Streichkonzert bei Stuttgarter Zeitungen

Bei der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“, soll erneut gespart werden. Bis Jahresende sollen bis zu 55 Stellen in der Verlagsgruppe wegfallen, die zur Südwestdeutschen Medien Holding (SWMH) gehört. Verkauft wird dieser Kurs als Umstrukturierung nach einem ganz neuen Modell mit dem Fokus auf Digitalabos. Alle Ressorts werden abgeschafft. Themen-Teams liefern die Artikel. Lokale Berichterstattung wird minimiert. 
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Eine Black Box voller Gefahren und Nutzen

Künstliche Intelligenz (KI), auch als maschinelles Lernen (ML) oder artifizielle Intelligenz (AI) bekannt, dringt in den (Online-)Journalismus vor. Vor allem mit der Frage, wie KI als Werkzeug für qualitativ hochwertigen Journalismus genutzt werden kann, befasste sich eine Online-Veranstaltung vom „Cyber Valley“ des Max-Planck-Instituts for Intelligent Systems Stuttgart. Deutlich wurde: Die vielzitierten Fußballspiele und der Wetterbericht sind beileibe nicht die einzigen Textgestaltungs-Anwendungen für eine KI.
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Einnahmen von Plattformen sprudeln

Die Statistik von PwC besagt, dass die Umsätze der deutschen Medienwirtschaft 2021 erst das Niveau von 2017 erreicht haben. Für 2022 wird dagegen ein neuer Rekord vorausgesagt. Die Verluste waren vorrangig bei Printmedien und Kinos zu verzeichnen. Fernsehen und Digitalmedien konnten deutlich zulegen. Die Einnahmen aus Nutzungsgebühren sprudeln bei den Streaming-Plattformen. Bei gedruckten Periodika steigen sie zwar auch, können die Printverluste aber nicht ausgleichen. Der Buchmarkt war 2021 leicht im Plus, aber die Leserzahl geht beim jüngeren Publikum zurück.
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Wenn Internetwerbung Demokratie gefährdet

Fünf Prozent aller Werbegelder deutscher Unternehmen landen auf Websites wie dem rechtsextremistischen „Breitbart“-Portal. Damit gefährden sie den guten Ruf der Marke – und die Demokratie, kritisierte der Werbeexperte Thomas Koch gestern auf der digitalen „Konferenz zur Medienzukunft“ am Dortmunder Journalistik-Institut. Neben Analysen standen Gegenstrategien zur Debatte.
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