Umfrage: Situation der Freien im Lokalen

Die dju in ver.di unterstützt ein Forschungsprojekt der TU Dortmund und bittet um Teilnahme an einer Online-Befragung. Der Hintergrund: Für die tägliche Lokalberichterstattung spielen Freie eine wichtige Rolle, im Mittelpunkt der Kommunikationswissenschaft stehen sie bisher allerdings viel zu selten. Am Institut für Journalistik der TU Dortmund läuft deshalb seit gut zwei Jahren unter der Leitung von Prof. Dr. Wiebke Möhring das Forschungsprojekt „Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Lokalen“.

Dabei geht es vor allem um Fragen nach Arbeitsbedingungen und Honorierung freier Lokaljournalist*innen, aber auch um deren Einbindung in die Redaktionen und ihre Ausbildung/Qualifikationen.

Teil des Projekts ist auch eine Online-Befragung von Freien, die für eine oder mehrere Lokalausgaben von Tageszeitungen (Print und/oder Online) tätig sind. Die Befragung dauert rund 25 Minuten und läuft noch bis Ende August. Selbstverständlich ist sie auch anonym. Der Datensatz steht ausschließlich dem Team des Forschungsprojekts zur Verfügung. Die Darstellung der Ergebnisse dieser Befragung z. B. in wissenschaftlichen Aufsätzen und/oder Projektpublikationen wird keine Rückschlüsse auf einzelne Personen und Redaktionen zulassen. Zur Befragung: https://ww2.unipark.de/uc/Freie_im_Lokalen/

 

 

 

 

 

 

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Türkei: Unterstützung für „Evrensel“

„Pressefreiheit kennt keine Grenzen“ ist ein Solidaritätsaufruf für die türkische Tageszeitung „Evrensel“ übertitelt, den taz-Redakteur Pascal Beucker und Evrensel-Journalist Yücel Özdemir initiiert haben. "Evrensel" gehört zu den wenigen oppositionellen Medien in der Türkei, die noch nicht geschlossen wurden oder schließen mussten, ist jedoch massiv in seiner Existenz bedroht. Beucker und Özdemir bitten deshalb auch um finanzielle Unterstützung. Der stellvertretende dju-Bundesvorsitzende Peter Freitag gehört zu den Erstunterzeichner_innen des Solidaritätsaufrufs.
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Sparmaßnahmen zu Lasten von Qualität und Lesernähe

Die Konzentration auf dem Zeitungsmarkt schreitet voran. Eine größere Leserschaft wird dadurch nicht erzielt. Aktuelle Sparvorgaben des in Hannover ansässigen Madsack-Konzerns sollen Personalkosten bei der „Ostsee-Zeitung“ (OZ) und den „Lübecker Nachrichten“ (LN) senken; sinken tut aber vor allem die Qualität der Zeitung. Das war am Dienstagabend von verschiedenen Seiten auf einer ver.di-Veranstaltung in Lübeck zu hören. Drei Tage vor den Verhandlungen zwischen Betriebsrat und der LN-Geschäftsleitung trafen beide Seiten schon einmal aufeinander.
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Verlegern „Giftzähne” gezogen

Die „Giftzähne” der Verleger konnten gezogen werden, brachte es ver.di nach der achten Verhandlungsrunde für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure sowie Freie und Pauschalisten bei Tageszeitungen am 8. März in Hamburg auf den Punkt. Einen Durchbruch habe es trotz einiger Fortschritte dennoch nicht gegeben. Die Streiks der letzten Tage und Wochen haben damit erste Wirkung gezeigt. Weitere Streiks sind nicht ausgeschlossen und um den Druck zu erhöhen, hat die dju-Tarifkommission bereits auch grünes Licht für Urabstimmungen gegeben. Die Verhandlungen werden am 26. März fortgesetzt.
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Eintausend alternative Medien?

Gut 40 Jahre ist es her, als in München mit dem Blatt die Mutter aller Stadtzeitungen und der Prototyp der alternativen Presse erschien. Derzeit erinnert in der Landeshauptstadt eine Ausstellung über die 1970er Jahre an diese Publikation. Und es ist ein gutes Jahr her, dass eine neue Auflage des „Handbuch Alternativmedien“ erschien, herausgegeben von Bernd Hüttner, Christiane Leidinger und Gottfried Oy. Ein verdienstvolles und zugleich gewagtes Unternehmen: Rund 1000 „alternative“ Medien listet das Buch auf, davon 472 Printmedien in Deutschland, 89 in Österreich und 104 in der Schweiz, hinzu kommen 220 unabhängige Verlage, Archive und Freie Radios. Damit liegt eine…
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