Fotos für die Pressefreiheit: ROG sucht Honorarkraft

Reporter ohne Grenzen e.V. (ROG) ist eine weltweit tätige Menschenrechtsorganisation zur Verteidigung der Presse- und Informationsfreiheit. Seit 25 Jahren gibt es die deutsche Sektion von Reporters sans frontières – und genauso lange erscheint auch das jährliche Buch „Fotos für die Pressefreiheit“. Es präsentiert die eindrücklichsten Fotos und Geschichten des vorangegangenen Jahres in Form eines Faktenteils und in mehreren Essays. Für die dafür nötigen Aufgaben sowie für weitere in der Geschäftsstelle anfallende Textarbeiten wird eine Honorarkraft in Teilzeit gesucht, die ROG ab sofort unterstützt. Die Arbeit am Fotobuch beginnt im Oktober, endet im April und beinhaltet:

  • Regelmäßige Treffen (alle vier bis acht Wochen) mit dem Fototeam, bestehend aus Projektleiterin Foto, Chefredakteurin, Pressereferentin
  • Verfassen der Faktenteil-Texte
  • Kontaktpflege zu den Autoren des Essayteils
  • Faktencheck und Redigat zugelieferter Texte
  • Entwerfen von Überschriften, Bildunterschriften und Kurzbiografien
  • Korrekturen vor und nach dem Schlussredigat
  • Anpassungen an das Layout in InDesign
  • Abstimmung mit dem Grafiker
  • Entwerfen der Pressetexte

Zusätzlich wird (ganzjährig) eine Unterstützung bei Textarbeiten gesucht:

  • Recherchieren und Texten kurzer Biografien
  • Verantwortung für ein tägliches Kurzformat in Medienkooperation
  • Übernahme von Textarbeiten im Rahmen des Jahresberichts

ROG erwartet von den Interessent*innen einen einschlägigen Hochschulabschluss, eine journalistische Ausbildung und mehrjährige Erfahrung als Journalist*in,  Erfahrung im Redigieren von Texten, Kenntnisse von InDesign, gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, Verständnis für die Themen einer weltweit tätigen Menschenrechtsorganisation, eine gute Kenntnis außenpolitischer Themen sowie Interesse an Fotografie.

Geboten wird eine Tätigkeit für eine renommierte internationale Nichtregierungsorganisation, ein planbares monatliches Honorar, flexible Arbeitszeiten, eine Tätigkeit, die weitgehend vom Homeoffice aus möglich ist sowie ein motiviertes und freundliches Team in Berlin von fast 30 Mitarbeitenden.

ROG freut sich über aussagekräftige Bewerbungen per E-Mail an bewerbung@reporter-ohne-grenzen.de. Sie sollten ein Motivationsschreiben inklusive Angabe des frühestmöglichen Eintrittstermins, einen tabellarischem Lebenslauf und relevante Zeugnisse enthalten. Die Bewerbung sollte bis 07.07. 2019 bitte als ein(!) PDF-Dokument von maximal 2 MB eingesandt werden. Rückfragen beantwortet gerne Sylvie Ahrens-Urbanek: 030 / 60 98 95 33 – 33.

https://ogy.de/0s7q

 

 

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OVG: Fotoverbot für Essener Polizei

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen darf keine Fotos von Demonstrationen oder anderen Versammlungen für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen. Dies hat heute das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster entschieden. Fotos von Versammlungsteilnehmer*innen seien lediglich zum Zweck der Gefahrenabwehr zulässig. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Sachverhalts wurde eine Revision an das Bundesverwaltungsgericht (BVG) zugelassen.
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Stimmrechte bei der Bild-Kunst übertragen

Die VG Bild-Kunst verschickt zurzeit die Einladungen für die Berufsgruppenversammlungen am 3. September in Bonn an ihre Mitglieder. In den Briefen befinden sich die Unterlagen für die Versammlung der Berufsgruppe II - Fotografie, Design, Illustration. Während sonst immer alle Mitglieder sehr willkommen sind, bietet Urban Pappi, geschäftsführendes Vorstandsmitglied, dieses Jahr darum, dass die Mitglieder ihre Stimme möglichst übertragen, damit der Teilnehmerkreis wegen Corona klein gehalten werden kann.
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Änderungen stärken die Pressefreiheit

Der Gesetzentwurf, mit dem die EU-Richtlinie zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen in nationales Recht umgesetzt werden soll, ist jetzt durch den Rechtsausschuss des Bundestages nachgebessert worden. „Die Vernunft hat sich im parlamentarischen Prozess durchgesetzt und der Pressefreiheit den Rang eingeräumt, der von der EU tatsächlich vorgesehen war“ erklärt dazu die Bundesvorsitzende der dju in ver.di, Tina Groll. Sie wertet die Änderungen als einen “Erfolg, der vor allem die Arbeit von investigativ arbeitenden Kolleginnen und Kollegen schützt“.
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Buchtipp: Wirtschaftsjournalismus als unkritisches Anhängsel

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