Preiswürdiger RB-Personalrat

Bei der Vorauswahl im bundesweiten Wettbewerb um den „Deutschen Personalräte-Preis 2017“ hat es auch die betriebliche Interessenvertretung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt unter die letzten Zehn in der Juryauswahl geschafft: der Personalrat von Radio Bremen.

Nominiert wurde die Interessenvertretung der kleinsten ARD-Rundfunkanstalt für ihren Durchsetzungswillen und den juristischen Erfolg beim Bundesverfassungsgericht, wo es um die Gleichstellung der arbeitnehmerähnlichen freien Mitarbeiter/innen mit den übrigen Beschäftigten der Anstalt ging.

Der Deutsche Personalräte-Preis ist eine Initiative der Fachzeitschrift „Der Personalrat“ und wird bereits zum sechsten Mal gemeinsam vom Bund-Verlag, Frankfurt/Main, und einem Versicherungsunternehmen vergeben. Er würdigt die beispielhafte Arbeit von Personalratsgremien und zeichnet herausragende Projekte aus. Die Bekanntgabe der Sieger und die Preisverleihung finden während des „Schöneberger Forums“ am 28. November 2017 in Berlin statt. Informationen zum Preis, zur Jury und Kurzprofile der nominierten Projekte findet sich im hier.

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VG Bild-Kunst setzt Meldungen aus

In einem Sonder-Newsletter teilte die VG Bild-Kunst mit, dass die Meldemöglichkeiten für Mitglieder der Berufsgruppen I (Bildende Künstler*innen, beispielsweise Maler*innen, Bildhauer*innen und Architekt*innen) und II (Fotograf*innen, Bildjournalist*innen, Grafiker*innen, Illustrator*innen, Designer*innen, Karikaturist*innen, Pressezeichner*innen, Bildagenturen, angewandte Kunst) für das Jahr 2021 bis Anfang Dezember 2021 ausgesetzt werden.
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Filmtipp: „Be Natural – Sei du selbst“

Eines Tages sah die amerikanische Regisseurin und Produzentin Pamela B. Green einen Film über Pionierinnen des Kinos, darunter auch Alice Guy. Green wunderte sich, dass ihr der Name überhaupt nichts sagte. Sie hörte sich bei Kolleginnen und Kollegen um und erhielt überall die gleiche Antwort: nie gehört. Wie konnte es sein, dass eine offenbar derart wichtige Figur aus der Frühzeit des Films völlig unbekannt ist? Sie begann zu recherchieren. Am Ende steht im Originaltitel: „Be Natural – The Untold Story of Alice Guy-Blanché".
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Gendern – Frage von Macht und Kreativität

Trotz breiter Akzeptanz werden Gendersternchen und andere geschlechtergerechte Formulierungen immer noch als „Verhunzung der Sprache“ kritisiert. Wie man diesen Vorwürfen mit Aufklärung und  Kreativität begegnen kann, demonstrierte der Journalistinnenbund (JB) auf seiner Jahrestagung am Wochenende in Berlin und startete das Portal „genderleicht“. Auch über die Verleihung der Hedwig-Dohm-Urkunde an Franziska Becker wurde diskutiert.
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Armutszeugnis für Berichterstattung

Armutsbetroffene gehören „in die Mitte unserer Wahrnehmung“. Es sei falsch, sie dem „Unterschichtenfernsehen“ der Privatsender zu überlassen, das Klischeebilder von faulen, alkoholsüchtigen, schmutzigen und rauchenden Menschen zeigt. Zu diesem Fazit kommt Medienforscher Bernd Gäbler in „Armutszeugnis“, dem jüngsten Arbeitspapier der Otto-Brenner-Stiftung (OBS), das eine Diskussion über respektvolle Armutsberichterstattung anregen will.
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