Ute Christina Bauer

Ein Juwel in ver.di

Das denkmalgeschützte Gebäude im Stil der Neuen Sachlichkeit in der Berliner Dudenstraße ist schon für sich ein Hingucker. Hinter den großen Frontscheiben im Erdgeschoss lädt seit nunmehr 25 Jahren die deutschlandweit einmalige ver.di-MedienGalerie zu spannenden Ausstellungsbesuchen ein. Ganzjährig werden wechselnde Schauen gezeigt, so dass man im Jubiläumsjahr auf fast 150 Ausstellungen zurückblicken kann – eine stolze Leistung angesichts des durchgehenden Prinzips der Ehrenamtlichkeit.
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Wechselvolle Geschichte

Die Geburtstagsparty zum 50. führt zurück zu den Wurzeln: Ins idyllische Buckow in der Märkischen Schweiz. Dort fand im November 1963 der erste von vielen Lehrgängen statt, in denen das Internationale Institut für Journalistik Berlin Brandenburg (IIJB) Journalisten aus Entwicklungsländern aus- und weiterbildete. Bald bezog das Institut eine Villa im Berliner Stadtteil Friedrichshagen. Ein weiterer Wechsel erfolgte 1998, nachdem das Institut im brandenburgischen Hoppegarten einen Neubau errichtet hatte. Kurz hinter der Berliner Stadtgrenze hat das IIJB, ein Verein mit heute ca. 15 Mitgliedern, bis heute seinen Sitz.
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Menschen machen Film

Immer noch lockt die Filmbranche mit Glitzern und Glamour. Aber die Arbeitsbedingungen hinter den Kulissen sind oft hart, die Honorare reichen teilweise weder für die soziale Absicherung, die Altersvorsorge oder die Ernährung einer Familie. Oft ist der Alltag eher grau als glitzernd. Die Berlinale – größtes Filmereignis in Berlin – bot der ver.di FilmUnion den Rahmen, mit einer gut besetzten Podiumsdiskussion die Situation unter die Lupe zu nehmen. Kaum verwunderlich, dass es dabei immer wieder ums liebe Geld ging.
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Discountermentalität

Eigentlich hätte alles so schön sein können. Statt wieder einmal zu Soli-Aktionen aufrufen zu müssen, konnten Chefredaktion und Geschäftsführung der taz bei der diesjährigen Genossenschaftsversammlung verkünden, dass die Zeitung nach 15 Jahren erstmals schwarze Zahlen schreibt.
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Mit Hartnäckigkeit ans Ziel

Was lange währte, wurde endlich gut. Nach schwierigen Auseinandersetzungen, die von mehreren Warnstreiks der Belegschaft begleitet waren und schließlich in der Zuziehung von externen Vermittlern gipfelten, können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RBB aufatmen: Ein ansehnlicher Abschluss ist nun unter Dach und Fach gebracht.
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Blockadeausweg

Ungewöhnliche Situationen bedürfen ungewöhnlicher Maßnahmen: Nach wochenlangem Tarifstreit, angeheizt durch mehrere Warnstreiks der Beschäftigten, waren die Vergütungsverhandlungen im RBB komplett festgefahren.
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