Internationales

Härteste Rezession: Gehälter eingefroren

Schottland. Die in Edinburgh ansässige Scotsman Publications Group hat mit sofortiger Wirkung alle Gehälter der Journalisten eingefroren. Anstehende Gehaltsverhandlungen wurden abgesagt.
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Ergebnisse aus einer Studie über Journalisten und Journalistinnen in Griechenland

...(VPRC, 2002) Demographische Daten: 25 - 34 Jahre: 50,9 % 35 - 44 Jahre: 29,8 % Beginn ab 1989: 71,4 % Frauen: 41,3 % Bereichszugehörigkeit: Zeitungen: 44,8 % Fernsehen: 28 % Radio: 18,7 % Beilagen: 1 % Vertrieb: 4 % Internet: 2,3 % Beschäftigungsverhältnisse: Festangestellte: 86 % Feste Freie: 14 %, davon gegen Rechnung: 50 % schwarz bezahlt: 25 % unbezahlt: 5 % nicht versichert: 22 % Arbeitszeit und Bezahlung: Bis 880 €: 38 % Bis 1.460 €: 30,9 % durchschnittl. Wochenarbeitszeit: 55,5 Stunden Arbeitszeit Industrie: 44,1 Stunden Arbeitszeit Baugewerbe: 42,1 Stunden Gewerkschaftliche Organisierung: Mitglieder: 45,9 % Nichtmitglieder: 52 % Nicht…
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Wissen ist Macht

Die Situation ist kompliziert: Einerseits ist Russland heute Partner des Westens und auf dem Papier auch eine Demokratie. Andererseits wird über Wahlfälschungen und die Missachtung von Menschen- und Bürgerrechten berichtet. Das betrifft die Presse- und Informationsfreiheit ebenso wie die Rechte der Soldaten in der Armee, die Rechte der in russischen Gefängnissen Inhaftierten, die Rechte der Millionen Flüchtlinge und Migranten oder die Rechte von Frauen und Kindern. Wenn nicht gerade ein Fernsehsender geschlossen wird, hört man von all dem im Westen wenig.
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Mugabe knebelt die Medien und gewinnt die Wahl

Mit aller Macht wollte Simbabwes 78-jähriger Präsident Robert Mugabe an der Macht bleiben. Sein vermutlich manipulierter Erfolg beim Urnengang Anfang März wurde schon im Vorfeld auch durch ein umstrittenes neues Mediengesetz vorbereitet.
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WIPO-Internet-Verträge in Kraft

Manchmal dauert es etwas länger, wenn es um die Rechte der Urheber geht. Die beiden internationalen Verträge zum Schutz des Urheberrechts in digitalen Medien der UN-Organisation für geistiges Eigentum (World Intellectual Property Organization - WIPO) vom 20. Dezember 1996 konnten erst nach der Unterzeichnung durch 30 Staaten in Kraft treten. Dafür sorgten kürzlich Gabun bzw. Honduras. Der WIPO Copyright Treaty (WCT) - seit 6. März in Kraft - erweitert den Schutz der Urheberrechte von Autoren und Schöpfern künstlerischer Werke auf digitale Übermittlungsmedien wie beispielsweise das Internet. Gesichert wird das exklusive Recht der Urheber zu bestimmen, ob und wie ihre Werke…
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Aktion für Bijay Raj Acharya, Nepal

Das Einsatzkommando kam am 9. Januar. Der Journalist Bijay Raj Acharya wurde von mehreren Soldaten und Polizisten in seiner Wohnung in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu festgenommen. In der anschließenden Haft soll er gefoltert worden sein.
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Ende der Schonzeit

"Zuerst hatten wir große Hoffnung", sagt Francisco Barrón. Der Leiter des "Netzwerkes zum Schutz von Journalisten" in Mexiko-Stadt verweist auf einen durchaus positiven Trend im Jahr des Falls der Diktatur der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) vor zwei Jahren.
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Kameramann zusammengeschlagen

"Wo ist der Mann vom Radio Pio XII, das die Menschen aufhetzt, statt zu vermitteln?" Die Botschaft des Präfekten von Cochabamba José Arias bei einer Pressekonferenz zu den sozialen Unruhen im Januar in Bolivien war deutlich.
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Haftverschonung für Shahriar Kabir

Shahriar Kabir konnte Ende Januar gegen Kaution das Gefängnis verlassen. Der Journalist aus Bangladesch, für den ver.di gemeinsam mit amnesty international eine Aktion gestartet hatte (M 1-2/2002) muss sich jedoch wegen Hochverrats vor Gericht verantworten. Weder die Regierung noch die Staatsanwaltschaft haben Beweise vorgelegt, die eine solche Anklage rechtfertigen würden. amnesty international geht davon aus, dass mit den Vorwürfen ein kritischer Journalist mundtot gemacht werden soll.
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Preis für Pressefreiheit 2002

Mit dem Weltpreis für Pressefreiheit 2002 wurde Geoffry Nyarota, Direktor der einzigen unabhängigen Tageszeitung Simbabwes "Daily News" ausgezeichnet. Die Weltkulturorganisation Unesco würdigte damit den Einsatz des Journalisten gegen Korruption und kriminelle Handlungen hoher Beamter. Seine Zeitung sei zweimal mit Bombenanschlägen bedroht und der Journalist mehrfach verhaftet worden. Außerdem habe er Todesdrohungen erhalten. Der mit knapp 29.000 Euro datierte Preis soll am 3. Mai in Manila übergeben werden.
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Premier Orbán bei den Rechtsradikalen zu Gast

Regelmäßig besucht der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán die Redaktion der rechtsradikalen Hetzsendung 'Vasárnapi Ujság' (dt. Sonntagsmagazin) des öffentlich-rechtlichen 'Kossuth Rádió Budapest'.
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Humorlose Generäle

Algeriens Generäle verstehen keinen Spaß. Dies mussten die beiden Karikaturisten Ali Dilem von der Tageszeitung "Liberté" und Hicham Babahmed (Hic) von "Le Matin" erfahren. Sie wurden Ende Januar vom Verteidigungsministerium angezeigt.
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Kooperation statt Resignation

Was haben im Medienbereich die Slowakei, Österreich, die Schweiz und Deutschland gemeinsam? Zum Beispiel Verleger, die nicht immer, aber immer öfter die gleichen sind, etwa publizistische Konzerne wie Gruner + Jahr, Ringier oder PNN. Sie klagen derzeit über Werbeeinbrüche, sparen kräftig an Honoraren, Gehältern und Jobs - und gefährden damit publizistische Qualität.
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Vier Jahre Haft für Grigorij Pasko

Die Pressefreiheit in Russland gerät in Gefahr: Der Geheimdienst sorgt dafür, dass Kritik an der Pazifik-Flotte nicht ungestraft bleibt.
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Praxistipp

mediafon. Die Anforderungen an korrekte Rechnungen steigen: Wer im Jahr 2002 eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer schreibt, muss auf ihr neben den bisher üblichen Angaben auch seine Steuernummer angeben. Die entsprechende Bestimmung des  "Steuerverkürzungsbekämpfungsgesetzes" ist am 1.1.2002 als neuer § 14 Abs. 1a des Umsatzsteuergesetzes in Kraft getreten. Ausführungsbestimmungen dazu gibt es noch nicht. Bis absehbar ist, ob das Finanzministerium von der Möglichkeit Gebrauch macht, für bestimmte Umsätze oder Berufe auf diese Angabe zu verzichten, druckt man sich die Steuernummer also am besten gleich aufs Briefpapier. mediafon gibt einen Newsletter heraus, der…
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Aktion für Shahriar Kabir, Bangladesh

Dem in Bangladesch inhaftierten Journalisten droht Folter und Misshandlung Der als gewaltloser politischer Gefangener inhaftierte Journalist Shahriar Kabir wurde am 10. Dezember 2001 von Polizisten in Zivil aus dem Zentralgefängnis in Dhaka abgeholt. Berichten zufolge wird er an einem unbekannten Ort in einer Hafteinrichtung verhört und ist deshalb in Gefahr, misshandelt und gefoltert zu werden. Shahriar Kabir war am 22. November 2001 bei seiner Rückkehr aus dem indischen Kolkata von Angehörigen einer Sondereinheit der Polizei (Special Branch Police Force) festgenommen worden. In Indien hatte Shahriar Kabir Hindus interviewt, die vor kurzem aus Bangladesch geflohen waren. Bei seiner…
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