Internationales

Für mehr Rundfunkvielfalt

Eine praktische Anleitung für TV-­Berichterstattung unter Beachtung kultureller, ethnischer und sprachlicher Vielfalt hat die Europäische Rundfunk Union (EBU) vorgelegt.
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Nach der Wahl Nachrichtensperre

Der Gewaltausbruch nach den Präsidentschaftswahlen in Kenia ist auch an den Medien nicht spurlos vorübergegangen. Zum Sieger der Abstimmung vom 27. Dezember 2007 war Staatschef Mwai Kibaki ausge­rufen worden; sein Herausforderer Raila Odinga spricht von Wahlbetrug.
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Kompromiss bei Autorenstreik in Sicht

Im Streit der Hollywood-Drehbuch­auto­ren mit den Filmproduktionsfirmen scheint eine Einigung in Sicht, so die BBC. Der bereits drei Monate andauernde Streik hat vor allem die TV-Serienproduktion lahmgelegt und einige Sender gezwungen, Wiederholungen zu zeigen. Die Writers Guild of America fordert eine gerechtere Beteiligung an den Einnahmen aus der Internetdistribution der Projekte. Mit dem Kompromiss kann die Oscar-Verleihung vielleicht wie gewohnt stattfinden.   Update 15.2.2008: Nach 14 Wochen Streiks und Verhandlungen haben sich die Autorengewerkschaft Writers Guild of America (WGA) und die Filmproduktionsfirmen, die  Alliance of Motion Picture and Television…
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Aktion für Fouad al-Farhan, Saudi-Arabien

Die offizielle Bestätigung kam drei Wochen nach seiner Inhaf­tierung. Das Innenministerium in Riad teilte am 31. Dezember ­vergangenen Jahres mit, dass der Internet-Journalist Fouad al-Farhan am 10. Dezember in seinem Büro festgenommen wurde. Die genauen Gründe für das Vorgehen der Behörden nannte das Ministerium aber ebenso wenig wie den Aufenthaltsort des Bloggers.
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Newsletter zur Sicherheit

Mit der jetzt vorliegenden 4. Ausgabe begeht der Newsletter „The Safety Zone“ (Sicherheitszone) seinen ersten Geburtstag. Seit einem Jahr gibt das International News Safety Institute (INSI), in dem die dju in ver.di Mitglied ist, die mehrsprachige Publikation zu sicherheitsrelevanten Fragen für Journalisten und andere Medienmitarbeiter heraus. Sie erscheint vierteljährlich in sechs Regionalausgaben, die über die INSI-Regionalbüros sowie online verbrei­tet werden. INSI ist ein Kooperationsprojekt von Nachrichtenagenturen, Journalistenverbänden und Einzelpersönlichkeiten und wird von der Schwedischen Agentur für Entwick­lungs­ko­operation (Sida) finanziell…
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Proteste in Frankreich gegen Werbeverzicht

Die Beschäftigten von France Télévisions haben für Mitte Februar einen Streik angekündigt, um gegen den von Präsident Nicolas Sarkozy angekündigten Werbeverzicht des staatlichen Fernsehens in Frankreich zu protestieren. Sie glauben nicht daran, dass damit ­Unabhängigkeit und Qualität gesteigert werden können. Eher befürchten sie, dass dies ein Schritt in Richtung Privatisierung sei. Nur zwei Drittel des Budgets von France Télévisions wird aus Gebühren bestritten, der Rest mit Werbeinnahmen von über 800 Millionen Euro.  
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Noch nicht angekommen

Entwicklungspolitik beschäftigt Politik und Wissenschaft. Erhard Eppler attestiert diesem Politikfeld, im 21. Jahr­hundert angekommen zu sein. Ist auch der öffentliche Diskurs zu diesem Politikbereich im 21. Jahrhundert angekommen? Um dies zu beantworten, gilt es auf vier Jahrzehnte zurückblickend das Wagnis zu einem aktuellen unabhängigen entwicklungspolitischen Forum aufzuzeigen – dem ersten dieser Art.
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Getötet während der Arbeit

Das abgelaufene Jahr war für Journalisten noch gefährlicher als die vergangenen 13 Jahre. Nach einem Bericht der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) wurden 2007 insgesamt 86 Medienvertreter während oder wegen ihrer Arbeit getötet. Das sind fünf mehr als 2006.
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Reality und alte Hüte

Amerikas Film- und Fernsehautoren streiken. Sie fordern einen Anteil von 2,5 Prozent an den Einnahmen der Medienunternehmen, die durch den Vertrieb von TV-Serien und Spielfilmen über das Internet und andere digitale Plattformen hereinkommen. Seit dem 1. November stehen Streikposten vor den Gebäuden der grossen Medienhäuser in New York und Los Angeles – und ein Ende ist bisher nicht in Sicht.
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Nachrichtenwerte

Im ersten Irakkrieg war CNN der Sender, der live für die Welt aus Bagdad berichtete. Heute gibt es eine Reihe von Konkurrenten für den Nachrichtenkanal aus Atlanta. Besonders Al Jazeera English bemüht sich um eine neue Perspektive. Im November feierte der Sender in Katar sein einjähriges Bestehen.
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Kritik an Musharraf

Der pakistanische Präsident Pervez Musharraf hat mit der Verhängung des Ausnahmezustands am 3. November auch die Medien verstärkt geknebelt. Das Informationsministerium schuf eine Sonderbehörde, die die führenden Presseorgane des Landes überwachen soll. Dem speziellen Blick der Regierung unterliegen auch die großen englischsprachigen Zeitungen des Landes, wie „The Dawn“ oder „The Daily Times“. Die Behörde soll sicherstellen, dass keine Berichte veröffentlicht werden, die „dem Präsidenten oder der Armee feindlich gesinnt“ sind. Damit ist der Zensur Tür und Tor geöffnet.
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Posthum geehrt

Das P.E.N.-Zentrum Deutschland hat den in der Türkei ermordeten Journalisten Hrant Dink und die viele Jahre von ihm herausgegebene Zeitung „Agos“ mit der Hermann-Kesten-Medaille ausgezeichnet. In Istanbul läuft der Prozess gegen Dinks Mörder.
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Diffamiert und verfolgt

Im Grunde hätte das alles in diesem Jahr nicht passieren können. Bereits im Juli 2003 unterschrieb Bodo Hombach, Geschäftsführer der WAZ Mediengruppe, zusammen mit dem OSZE-Beauftragten für die Freiheit der Medien die Grundsätze zur Garantie redaktioneller Unabhängigkeit. Darin wird klar festgeschrieben, dass vor allem die Eigentümer journalistischer Medien eine besondere Verantwortung für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit haben. Dazu zählt unter anderem das Einstehen für Menschenrechte, internationale Verständigung und die Verteidigung gegen jedwede nationalistische oder rassistische Diskriminierung. Zudem hat die WAZ im Juli 2007 mit der Internationalen…
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Drogenbande bedroht Journalisten

Die Macher der Regionalzeitung „El Imparcial del Istmo“ wussten, dass ihr Vorhaben riskant war. Als sie vor sechs Monaten begannen, über organisierte Kriminalität beim Drogenhandel im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca zu berichten, hatte es bereits mehrfach Übergriffe auf Journalisten gegeben, die sich mit dem Thema befassten.
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Prominentes Kuratorium für ROG

Ein hochrangig besetztes Kuratorium wird künftig die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen unterstützen.
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Tod auf offener Straße

Alischer Sajipow ist tot. Am Abend des 24. Oktober wurde Alischer Sajipow in Osch, einer Stadt im Süden Kirgistans, erschossen. Drei kaltblütig aus nächster Nähe abgefeuerte Kugeln beendeten das Leben des 28-Jährigen.
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