Social Storytelling Lab

Wie kann das Social Web für sozial engagierte Geschichten genutzt werden? Wie kommen wichtige Botschaften genau dort an, wo sie gehört werden müssen? Diesen Fragen widmet sich das Pilotprogramm Social Storytelling Lab, das die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF gemeinsam mit dem Erich Pommer Institut ins Leben gerufen hat.

Social Storytelling gehört mittlerweile zu den wichtigsten Strategien vieler Initiativen, NGOs, Aktivistinnen und Aktivisten: das Künstlerkollektiv „Zentrum für politische Schönheit“ nutzt etwa vielfach geteilte parodistische Clips, um ihre spektakulären Aktionen zum Beispiel gegen Rechtspopulismus bekannter zu machen.

Mit dem millionenfach geklickten Kurzspielfilm „Der Tag wird kommen“ zum gleichnamigen Song setzte Sänger Marcus Wiebusch ein eindringliches Zeichen gegen Homophobie im Profifußball. Und die chinesische Umweltaktivistin Chai Jing erreichte mit ihrer Web-Doku „Under the Dome“ rund 300 Millionen Menschen in China bevor der Film verboten werden konnte.

Renommierte Expertinnen und Experten (z.B. vom MESH Collective, HOAXmap.org) vermitteln vom 25. bis 27. Oktober 2018 im You Tube Space Berlin in spannenden Lectures, Case Studies, Talks und Workshops entscheidende Kernkompetenzen im engagierten Storytelling 2.0 – vom Creative Development für Web-Video und Web Campaigning bis hin zu Reichweitengenerierung und zielgruppengenaue Web-Kommunikation.

Das Programm wurde in enger Zusammenarbeit mit UFA X und Unicef entwickelt und richtet sich sowohl an sozial aktive Film- und Fernsehschaffende als auch an NGOs oder Aktivistinnen und Aktivisten. Mehr

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Gegen Trojaner-Einsatz bei Verfassungsschutz

Der Hamburger Verfassungsschutz und die Polizei verfügen seit April 2020 über scharfe Überwachungsinstrumente: Der Verfassungsschutz darf mit Trojanern verschlüsselte Kommunikation ausforschen, die Polizei mittels Algorithmen Personenprofile erstellen. Die Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. (GFF), die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di und weitere NGOs erheben heute Verfassungsbeschwerde gegen die Gesetzesänderungen, wird in einer gemeinsamen Pressemitteilung informiert.
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Gewissheiten und Verhandlung verlangt

„Wir sind runtergespart, mehr geht nicht. Wir brauchen ordentliche Bezahlung und gleiches Geld für gleiche Arbeit. Vor allem brauchen wir Gewissheiten.“ So wandte sich Betriebsratsvorsitzender Frederik Bombosch an seine Kolleginnen und Kollegen, die am 11. April der Aufforderung der Gewerkschaften zu einer „gemeinsamen Mittagspause“ gefolgt waren. Die Geschäftsführung der Berliner Newsroom GmbH und von Berlin24, wo Berliner Zeitung und Berliner Kurier produziert werden, soll die 2017 unterbrochenen Tarifverhandlungen weiterführen.
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Fotografieren ist unerwünscht

Die Pressefotografen und Kameraleute auf den Kanaren sind empört. Seit Wochen kommen vermehrt Flüchtlingsboote vom afrikanischen Festland auf die Inseln. Die meisten landen auf Gran Canaria. Mindestens 15.000 Migranten sind im Laufe des Jahres auf den Kanaren angekommen. So viele waren es seit 2006 nicht mehr. Doch es gibt kaum Bilder in den Zeitungen und im Fernsehen.
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Filmproduktion: Kleinteilig mit hoher Konzentration

Die Fernseh- und Filmproduktion ist in Deutschland in den letzten Jahrzehnten zu einem ökonomisch gewichtigen Faktor gewachsen. Der Kenntnisstand über die Branche ist aber immer noch relativ gering. Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen vergibt auch aus eigenem medienökonomischen Interesse seit Jahren einen Forschungsauftrag. Die darauf basierenden Studien zeigen eine über die Jahre gewachsene Nachfrage nach Auftragsproduktionen für das Fernsehen. Die Nachfrage lag in den letzten Jahren kontinuierlich bei über 700.000 Minuten pro Jahr. Gewachsen ist zudem das Produktionsvolumen von Kinofilmen. Die jüngste Studie für die Jahre 2013 und 2014 bestätigt diese Tendenzen erneut.
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