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Jobverluste im Berliner Verlag

"Aufgrund der sich drastisch verschlechternden Wirtschaftskonjunktur" müsse man sich "von 38 Mitarbeitern trennen", teilte die G+J-Tochter "Berliner Verlag" Anfang November mit. Weitere 14 der insgesamt 513 Stellen fallen der natürlichen Fluktuation und anderen Maßnahmen zum Opfer.
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Deutschland packt’s an!

Weihnachtsgeld gestrichen? Urlaub mangels klarer beruflicher Perspektive verschoben? Furcht vor Entlassung, Terror, Krieg? Skeptiker und Pessimisten beiseite getreten! Die Rettung naht - in der Person von Karl-Ulrich Kuhlo, dem Aufsichtsrats-chef von n-tv. Genau, von eben dem Kanal, der immer dieses Börsenband am unteren Ende des Bildschirms vorbeilaufen lässt, das derzeit tagtäglich bad news für Daytrader und Spekulanten jedweder Couleur verkündet. Ab sofort soll Schluss sein mit der schlechten Stimmung im Lande, hat sich Kuhlo vorgenommen.
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Evangelischer Journalistenschule Berlin droht das Aus

Gerade erst hatte der Rat der Evangelischen Kirche Deutschlands seinen Beschluss verkündet, die Wochenzeitung "Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt" auf eine Monatsbeilage einzudampfen, da setzte es die nächste Hiobsbotschaft: der Evangelischen Journalistenschule in Berlin droht nach nur sechs Jahren Existenz das Aus.
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Schwarze Listen beim Berliner „Tagesspiegel“?

Eine bestellte Rezension durfte dann doch nicht erscheinen
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„Überalterte Besitzstände“

Der Berliner Radiosender "Hundert,6" will seinen Festangestellten den Urlaub kürzen. Per Rundbrief rief die Geschäftsleitung Ende Januar alle fest angestellten Mitarbeiter auf, "freiwillig" auf fünf Tage ihres Jahresurlaubs zu verzichten - ohne finanziellen Ausgleich. Zur Begründung der "Bitte" heißt es in dem von den beiden Geschäftsführern Georg Gafron und Wolfgang Eitzen gezeichneten Schreiben: "Die Herausforderung besteht darin, nicht nur im harten Wettbewerb weiter zu bestehen, sondern auch die Entwicklung der Schere zwischen Kosten und Ertrag unter Kontrolle zu halten". Nur so sei der Erhalt der Arbeitsplätze auf Dauer möglich.
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Einweihung des ZDF-Hauptstadtstudios „Zollernhof“

Nach der ARD hat jetzt auch das ZDF sein Hauptstadtstudio eingeweiht. Es befindet sich im ehemaligen "Zollernhof" Unter den Linden 36-38. Nach der Zentrale in Mainz ist das Studio in Berlin-Mitte mit rund 300 Mitarbeitern der zweitgrößte Standort des Senders in Deutschland.
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„Stark für Metropole und Mark“

Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk des Ballungsraums Berlin-Brandenburg wird der Rotstift gezückt. Beim Sender Freies Berlin (SFB) und beim Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB) sollen in den kommenden vier Jahren rund 200 Planstellen gestrichen werden. Die Hörfunkreform von 1997 wird teilweise revidiert. Eine Fusion beider Sender ist vorerst in weite Ferne gerückt.
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IFA ’99

Katzenjammer bei den Organisatoren der Internationalen Funkausstellung. Von den schlechtesten Besucherzahlen seit der Wende ist die Rede, von Marktsättigung. Als Sündenböcke werden zum Teil die großen kommerziellen Fernsehsender ausgemacht, die in diesem Jahr der Glitzerschau unter dem Funkturm fernblieben. Dabei hatten die Marktschreier der Unterhaltungselektronikbranche und der Computerindustrie erneut mächtig die Trommel gerührt. Aber die digitale Revolution, die Konvergenz der Systeme, das angebliche Zusammenwachsen von Fernsehen und Internet locken die Verbraucher offenbar weniger denn je hinterm Ofen hervor.
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