Internationales

Kritische Tageszeitung in Uganda attackiert

Gerade erst hatte „Reporter ohne Grenzen“ Ugandas Pressefreiheit als für Afrika bemerkenswert herausgestellt, da passierte der Gau: Am zehnten Oktober stürmten bei Sonnenuntergang 50 Polizisten und Staatsschützer Redaktion und Auslieferung des „Monitors“. Die größte private Tageszeitung in der Hauptstadt Kampala wurde von ihnen für mehrere Tage besetzt.
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Amerika hat kein Interesse

Nicht nur in Deutschland will Pay TV nicht so recht auf Touren kommen, auch im Ausland hat deutsches Bezahlfernsehen längst nicht den erhofften Erfolg: Channel D, das erste deutschsprachige Abo-Fernsehen für Nord- und Südamerika, ist pleite. Immerhin ist für die Abonnenten noch nicht alles verloren: Die Deutsche Welle hat angekündigt, die Kunden von Channel D zwei Monate lang kostenlos mit dem öffentlich-rechtlichen German TV zu versorgen.
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Katar: Journalisten droht Hinrichtung

Einem in Katar arbeitenden Journalisten droht die Hinrichtung. Am 22. Oktober wurde der jordanische Staatsbürger Firas Nassuh Salim Al-Majali in einem unfairen Verfahren zum Tode verurteilt. Der für den staatlichen Fernsehsender in Katar arbeitende Journalist hat nach Auffassung der Richter in der Hauptstadt Doha für den jordanischen Geheimdienst spioniert. Vor dem Prozess hatte der Verurteilte nach Informationen von amnesty international keinen Zugang zu einem Rechtsanwalt. Es wird vermutet, dass die sich verschlechternden Beziehungen zwischen Jordanien und Katar hinter dem Urteil stehen. Al-Majali hat Rechtsmittel eingelegt.
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Partner im Dialog

Das Mediensystem in Deutschland, die journalistische Ausbildung, die Konkurrenz zwischen Freien und festangestellten Redakteuren sowie die Interessenvertretung für Journalisten in ver.di.
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Russland – Glasnost ist nicht in Sicht

Die Besorgnis erregenden Nachrichten aus Russland häufen sich: Der Journalist Grigorij Pasko soll für Jahre hinter Gitter, zu den Gräueltaten in Tschetschenien wird zumeist geschwiegen, und wer Korruption recherchiert, riskiert sein Leben.
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Aktion für Sergio Kowalewski

Den 26. Juni dieses Jahres wird Sergio Kowalewski nicht vergessen. Während einer Demonstration in Avellaneda in der Provinz Buenos Aires fotografierte er den Polizeieinsatz gegen die Protestierenden.
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Von der Holzmafia verstümmelt

Der Journalist Abi Kusno Nachran wurde überfallen, weil er Beweise über illegale Einschläge in den Regenwäldern von Borneo gesammelt hat. Jetzt hält er sich zu einer Spezialbehandlung in Hamburg auf.
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Renaissance der Demokratie blieb aus in der Türkei

Viel ist in den letzten Monaten von einer Renaissance der Demokratie geschrieben und gesprochen worden, seitdem Anfang August das Parlament in Ankara einige Gesetzesvorlagen beschlossen hat. Der Einfluss von Polizei und Militär soll beschränkt werden, dafür sollen bestimmte Grundrechte festgeschrieben werden. Doch werden die Reformen halten, was sie versprechen? Oder ist alles wieder einmal heiße Luft?
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Zwischen allen Fronten

„Schusssichere Westen sind selbst für Reporter, die in den Konfliktzonen arbeiten, kein Standard“, erklärt Eduardo Marquez. „Der persönliche Schutz der Journalisten spielt kaum eine Rolle bei den großen Sendern und Verlagshäusern in Kolumbien“, kritisiert der 45jährige, der früher für das kolumbianische Nachrichtenmagazin Cromos, aber auch für die spanische Tageszeitung „El Pais“ gearbeitet hat.
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Zunehmende Zensur im Internet

Reporter ohne Grenzen warnt in einem Anfang September in Paris vorgestellten Bericht vor zunehmender Zensur und Kontrolle im Internet.
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Schweden: Medienarchiv muss an Journalisten zahlen

Die schwedische Verwertungsgesellschaft für literarische Rechte ALIS hat zum zweiten Mal einen wichtigen höchstrichterlichen Erfolg im Kampf um digitale Urheberrechte errungen. Das Stockholms Tingsrätt urteilte am 19. April in einem Prozess gegen den Zeitungskonzern „Aftonbladet“, dass eine Aufnahme von Zeitungsartikeln in die Datenbank „Mediearkivet“, die „Aftonbladet“ gemeinsam mit „Göteborgsposten“ betreibt, nur mit Zustimmung und Extra-Honorierung der betroffenen Journalisten zulässig ist.  
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Aktion für Angela Muñoz Trujillo

Es war am hellichten Tag und geschah an einer Ampel. Angela Muñoz Trujillo standen plötzlich zwei bewaffnete Männer gegenüber. Und ihr Anliegen war eindeutig: „Wenn du es wagst, morgen früh die Zeitung herauszugeben, kannst du nachmittags an der Totenwache für einen deiner Kollegen teilnehmen.“ Seitdem lebt die Herausgeberin der Wochenzeitung „El Vocero“ in Angst. Denn auch sie weiß, dass in den vergangenen zehn Jahren mehr als 40 Journalistinnen und Journalisten in Kolumbien ermordet wurden.
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Agenten treiben die „dicken Dollars“ ein

Alfred Geller dirigiert seine Welt von seinem gut gepolsterten Bürosessel im 25. Stock eines New Yorker Bürohochhauses aus – und über den Lautsprecher seines Telefons. Als eine seiner drei Sekretärinnen ein wichtiges Gespräch aus Kalifornien anmeldet drückt er die entsprechende Taste, die die Stimme des Anrufers blechern enthüllt, faltet die Hände über seinem beträchtlichen Bauch und lehnt sich zurück. „Was kann ich für dich tun, mein Freund“.
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Journalistenstreik gegen Entlassungen

Zeitungs-Streik, ausländische Unternehmen kaufen TV Anstalten auf, der kommerzielle Fernseh-Bereich stagniert dank unfähigem Management, die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt steht besser da als je zuvor. Wenn weiterhin gilt, dass Großbritanniens Medien-Ereignisse wenige Monate später auch in Deutschland stattfinden, dann ist dieses Medienszenario Deutschlands Zukunft.
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Geldwertes Urteil

Einen wichtigen Erfolg zu Gunsten aller Journalisten hat die Verwertungsgesellschaft Wort am 11. Juli vor dem Bundesgerichtshof erreicht. In einem Grundsatzurteil entschied der BGH in Karlsruhe, dass das so genannte „Pressespiegelprivileg“ grundsätzlich auch auf elektronische Pressespiegel anwendbar ist.
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Zeit begehrter als Geld

Die Entwicklungshilfe-Organisation World Vision will in einer bundesweiten Aktion Journalistinnen und Journalisten für das Thema Entwicklungshilfe gewinnen. Statt um Geld bittet der gemeinnützige Verein um Zeitspenden.
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