Medienpolitik

Zukunftsweisende Studie

Das anbrechende „Jahrzehnt der Konvergenz“ bislang getrennter Medien und der verschiedenen Formen von Telekommunikation hat der Münchner Kreis in einer bislang einmaligen Studie auf Entwicklungstrends und Regulierungsbedarf analysieren lassen. Das nun vorliegende 600-Seiten-Buch dreier renommierter Experten analysiert, wie sich die einzelnen Märkte entwickeln und warum welche Institutionen der Regulierung inwieweit durch politisch kluge Entscheidungen verändert werden müssen. Unterstützt haben die Studie auch alle deutschen Landesmedienanstalten und führenden Unternehmen aller betroffenen Bereiche – allerdings ohne inhaltlich Einfluss zu nehmen. Nicht zu Unrecht urteilt der…
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Neue Ausrichtung der Deutschen Welle

Auf eine „grundsätzliche Neuausrichtung des deutschen Auslandsrundfunks“ haben sich der Intendant der Deutschen Welle, Erik Bettermann, und der Rundfunkrat unter Leitung von Valentin Schmidt geeinigt. Harmlos ist das Dokument mit „Fortschreibung und Perspektiven 2010–2013“ betitelt, doch im Kern geht es um massive Umbrüche.
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Formatierte falsche Fröhlichkeit

Hörer sollen doch bitteschön kritisch gegenüber Ereignissen und Entwicklungen sein und bleiben. Das fordern viele Radiomacher tagtäglich. Kritisieren allerdings Radiomacher die Kolleginnen und Kollegen wird das als „Nestbeschmutzung“ angesehen. Es spielt keine Rolle, dass viele mit dieser Kritik ja eigentlich das Medium Radio voran bringen wollen.
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Radio Flora Hannover bald ohne Sendelizenz

Radio Flora wird ab April 2009 keine Sendelizenz mehr erhalten. Das hat die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) im November entschieden. Den Zuschlag für die Bürgerradio-Frequenz in Hannover erhielt die 106,5 Rundfunkgesellschaft gGmbH (Radio Team Niedersachsen (RTN) und Radio Neustadt).
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Teilerfolg für Filmschaffende

Von „nur ein Teilerfolg“ bis zu „gelungener Wurf“ reicht die Spannbreite der Einschätzungen über das neue FilmFörderungsGesetz (FFG). Nach dem Beschluss im Bundestag Mitte November ist damit zu rechnen, dass auch der Bundesrat zustimmt und damit die FFG-Novelle (s. M 10/2008) pünktlich zum 1. Januar 2009 in Kraft tritt.
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Keine Transparenzoffensive

Es sollte einen entscheidenden Kulturwandel für die deutsche Verwaltung bringen: Das Prinzip der Informationsfreiheit macht die Öffentlichkeit von Behördeninformationen zum Regelfall und die Geheimhaltung zur begründungspflichtigen Ausnahme. Seit Verabschiedung des Bundesgesetzes vor drei Jahren sind neue Landesregelungen hinzu gekommen wie jüngst in Rheinland-Pfalz. Doch die Gesetze haben viele Tücken.
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Ein Ressort für zwei Blätter

Der Berliner Kurier und die Hamburger Morgenpost der Mecom-Gruppe werden ab 1. Dezember eine Politikredaktion mit Sitz in Hamburg haben.
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Der heimliche Star

Noch dominierte diesmal gedruckte Literatur das Angebot der Frankfurter Buchmesse. Doch der heimliche Star war das E-Book. Es dürfte nicht mehr lange dauern, bis die Branche durch das neue digitale Wunderwerk revolutioniert wird. Bereits 361 der insgesamt rund 7.400 Aussteller führten E-Books in ihrem Sortiment. Mehr als 30 Prozent der ausgestellten Produkte waren schon digital.
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WAZ im Sparwasser 

Die WAZ-Gruppe verzeichnet „drastische wirtschaftliche Verluste“ bei ihren Zeitungstiteln in NRW, verkündeten die Geschäftsführer Bodo Hombach und Christian Nienhaus am 22. Oktober. Ein vom Sparzwang dominiertes „Synergie-Konzept“ soll es richten. 30 Millionen Euro weniger bei Sach- und Personalkosten würden den Weg zur „schwarzen Null“ ebenen. Erstmals in der Konzerngeschichte könnte es Entlassungen geben. Die Zahl 300 macht die Runde.
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Schon entdeckt? Der Schlepper

17 Jahre existiert der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein (FRSH), seit elf Jahren leistet der Verein sich ein Quartalsmagazin, das den Namen „Der Schlepper“ trägt und sich in Wort und beeindruckenden Schwarz-Weiß-Bildern für die Belange von Asylsuchenden wie Migranten einsetzt.
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ver.di für Nachbesserungen

Wie erwartet haben sich die Ministerpräsidenten der Länder Ende Oktober in Dresden auf das neue Rundfunk- und Telemedienrecht in Gestalt des 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrages geeinigt. Unterschrieben wird jedoch erst im Dezember – zuvor soll Brüssel noch zustimmen, um einer Wiederaufnahme des EU-Beihilfeverfahrens gegen Deutschland in jedem Fall vorzubeugen.
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Audiovisuelle Verkettung

Klassische Spots und Sponsoring machen nur noch knapp 54 Prozent der Erlöse aller Fernsehsender in Deutschland aus. Zugleich stagniert der TV-Konsum der Zuschauer, wächst die Web-Nutzung. Kein Wunder, dass die Sender zur audiovisuellen Rundumverwertung übergehen: Aus TV-Sendern werden so Multimedia-Häuser – mit weitreichenden Folgen fürs Programm und seiner Trennschärfe zur Werbung.
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Hilfen für RBB beschlossen

Die Ministerpräsidenten der Länder haben die ARD auf ihrer Konferenz im Oktober aufgefordert, binnen eines Jahres konkrete Vorschläge für einen besseren Finanzausgleich unter den Anstalten des Senderverbunds zu unterbreiten.
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Im neuen Studio

Die Krise bei ProSiebenSat.1 (P7S1) spitzt sich zu. Nach dem Umzug von N24 wird jetzt über einen Umzug von Sat.1 nach München spekuliert. „N24 nimmt erfolgreich Sendebetrieb vom Potsdamer Platz auf“ – was in der Verlautbarung des Sendersprechers vom 22. Oktober als Jubelmeldung rüberkam, löste bei den Mitarbeitern des News-Kanals eher gemischte Gefühle aus.
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Zuckerbrot und Peitsche

Dicke Luft bei Gruner + Jahr: In einem internen Rundbrief an die Führungskräfte des Verlagsriesen am Hamburger Baumwall, einem „Chairman’s Letter“, hat Vorstandschef Bernd Kundrun informiert, dass „Titel, die sich bisher nicht überzeugend etablieren konnten“, eingestellt werden sollen. Es sei „notwendig, dass wir in den nächsten Wochen in all unseren Ländern unser Portfolio um jene Titel bereinigen, die keine Aussicht haben, die Krise zu überstehen.“ 60 Beschäftigten wurde nahe gelegt, „freiwillig“ zu gehen.
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RBB setzt erneut Freie unter Druck

Am 27. Oktober wurden die Tarifverhandlungen zur Arbeitszeit im RBB unterbrochen. Die Verhandlungskommission der Gewerkschaften war nicht bereit, den Umgang der Geschäftsleitung mit den Freien zum Thema Honorarbedingungen für Urheber und Mitwirkende zu akzeptieren.
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