Medienpolitik

Farbecht, auch ohne Bilder

Die zwölf Stier-Trophäen des Prix Europa sind am 25. Oktober 2008 im RBB-„Haus des Rundfunks“ vergeben worden. 213 Produktionen aus 31 europäischen Ländern waren in acht Kategorien für den Medienwettbewerb nominiert.
mehr »

DOKfilm in Leipzig

Die neue Herausforderung bestehe darin, nach der Jubiläumsausgabe im letzten Jahr die ersten Schritte in die Ebene zu meistern, hatte Festivaldirektor Claas Danielsen vor der Eröffnung des 51. Internationalen Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm festgestellt. Bei der Abschlussveranstaltung seines mittlerweile fünften von ihm verantworteten Festivals stellte der 41jährige zufrieden fest: „Es war eine sehr lebendige, aber entspannte Woche. So soll es sein.“
mehr »

Zeitung crossmedial

Deutschlands Zeitungsverlage haben in den vergangenen zehn Jahren fast ein Fünftel ihrer verkauften Auflage verloren. Vor allem viele jüngere Nutzer ersetzen aktuelle Printmedien durch das Internet. Deshalb suchen die Zeitungshäuser im World Wide Web nach neuen Geschäftsfeldern. Sie entwickeln sich zu diversifizierten Medienunternehmen und verbreiten digitalisierte Multimedia-Inhalte über möglichst viele Plattformen.
mehr »

Gegen das Formatdiktat

Dokumentarfilmer forderten beim Symposium in Köln freiere Formen des Filmens. Inhalte sollen nicht auf der Strecke bleiben, weil sie in vorgefertigte Formate gepresst werden müssen. Nachgedacht wurde über Sprache und Sprechen im Film.
mehr »

Konsequent weitermachen

Wien! „Ja, das machen wir!“ hatte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz bereits 2006 den Netzwerk-Frauen im Sender zugesagt. Und was vom 5.–7. September 2008 beim inzwischen 31. Herbsttreffen der Medienfrauen ARD/ZDF/ORF über 350 Kolleginnen aus allen öffentlich-rechtlichen Sendern unter dem Motto „Blickwechsel“ geboten wurde, war allemal die Reise wert.
mehr »

Zumutung für Redakteure

Die dritte Verhandlungsrunde für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen war nur kurz. Das Angebot der Verleger wurde als „Zumutung“ empfunden. Die Gewerkschaften wiesen die von den Arbeitgebern gnädig hingeworfenen Brotkrumen von 2,x Prozent ab 2008 und einer geringeren Erhöhung ab 2009 „mit einer Eins vor dem Komma“ empört zurück. Bundesweit schlug die zu Beginn noch erwartungsvolle Stimmung bei den Streik- und Protestaktionen in Wut um.
mehr »

Räkeln auf dem Ruhekissen

Ein geschickter und uralter Weg, Einfluss zu nehmen auf politische Entscheidungen, ist der Lobbyismus. Dagegen lässt sich grundsätzlich nichts sagen, wenn alles mit rechten Dingen zugeht. Doch daran ist längst zu zweifeln. Es scheint, als hätten die Lobbyisten das Ruder in die Hand genommen.
mehr »

Stolpersteine im Rundfunkrecht

Der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag soll laut Martin Stadelmaier, Chef der federführenden rheinland-pfälzischen Staatskanzlei, fertig ausgearbeitet sein. Somit können ihn die Ministerpräsidenten am 22./23. Oktober 2008 bei ihrer Konferenz beraten und unterzeichnen, damit dann die 16 Landesparlamente darüber debattieren und abstimmen.
mehr »

Liquiditätshilfe für den RBB?

Wenn die Ministerpräsidenten bei ihrer Konferenz am 22. und 23. Oktober in Sachsen der Empfehlung der Gebührenkommission KEF folgen, besteht für den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) die Chance auf Linderung seines Defizits.
mehr »

ver.di will Sozialstandards

Gegen eine Kultur- und Wirtschaftsförderung, „die Beschäftigungsaspekte ausblendet“, hat sich ver.di-Tarifsekretär Matthias von Fintel bei einer Expertenanhörung zur Novelle des Filmförderungsgesetzes (FFG) gewandt.
mehr »

neue bremer zeitung

Mehr als vier Jahre lang ging ein Bremer Journalist mit dem Gedanken schwanger, eine Wochenzeitung zu gründen – als Gegengewicht zum dominierenden „Weser-Kurier“ (WK). Jetzt ist sie da, die „neue bremer zeitung“ (nbz).
mehr »

Funk & Fernsehen für alle!

Die medienpolitische Entwicklung in Deutschland kann den Gewerkschaften nicht gleichgültig sein. Als Interessenvertretung der Medienschaffenden, als Anwalt und Sprachrohr von Millionen Mitgliedern, als „gesellschaftlich-relevante“ Kraft ist ver.di gefordert, in die medienpolitische Diskussion einzugreifen, Positionen zu erarbeiten, Stellung zu beziehen und sich zu engagieren, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk als Stütze der Demokratie weder von innen noch außen deformiert und funktionsunfähig gemacht wird.
mehr »

Rigide Sparorgie

„Streik beim Nordkurier“, „Schweriner Volkszeitung gliedert Mantelredaktion aus“ lauten die Schlagzeilen, die die Leser beider Blätter freilich entbehren müssen. Überraschend kommen die Nachrichten über ihre Zukunft auch für die Mitarbeiter. Bis Anfang September ließ sich die Leitung der Schweriner Volkszeitung Zeit, um Betriebsrat und Betroffenen mitzuteilen, dass Anfang Oktober die Mantelredaktion ausgegliedert wird.
mehr »

Schon entdeckt? ZAG

52 Ausgaben hat die ZAG seit 1991 produziert. Nicht wenig für ein Magazin, das ohne eigenes Büro auskommt.
mehr »

Quote mit den drei K’s

Die Auslandsberichterstattung der öffentlich-rechtlichen Anstalten ist in jüngerer Zeit in die Kritik geraten. Gescholten werden unter anderem zu geringe oder ungünstige Sendezeiten für Auslandsstücke, die Konzentration auf die drei K´s: Krise, Krieg und Katastrophen, ein zunehmender Aktualitätsdruck, bei dem nicht selten die Relevanz der Information auf der Strecke bleibt sowie eine kontraproduktive Agenturgläubigkeit der Heimatredaktionen.
mehr »

RBB: Freie Mitarbeiter nehmen aus Protest Urlaub

Aus Protest gegen verschlechterte Arbeitsbedingungen bei gleichen Honoraren, gegen Kürzungen bei der Beschäftigung und gegen die Schließung des Programms Radiomultikulti hat die Freienvertretung beim Sender RBB zu einem kollektiven Urlaubstag aufgerufen.
mehr »