Medienpolitik

Wertschöpfungskette neu aufgemischt

Auf dem Frankfurter Medienmittwoch im September wurde ausgesprochen, was Zuschauer vom digitalen Kino erwarten dürfen: Bessere Bilder und höhere Preise. Einen Geldregen hingegen erwartet die Industrie.
mehr »

„Grenzenloser Appetit“

Lola lief gut – bis nach Hollywood. Der Film „Lola rennt“, produziert von der Berliner „X Filme Creative Pool“, gilt als Qualitätsbeispiel unabhängiger deutscher Produktionen. Aber die könnten bald Mangelware sein, befürchtet die Branche in Zeiten drastischer Sparmaßnahmen der Sender. Ein Drittel aller Filmproduktionen soll eingespart werden. Deshalb reagieren die freien Produzenten besonders argwöhnisch auf die Kooperationen der öffentlich-rechtlichen Produktionsfirma Bavaria mit Tochtergesellschaften öffentlich-rechtlicher Sender.
mehr »

Politische Sternstunden oder reines Schaulaufen?


mehr »

Ohne Filter online

Wahlkampf findet auch im Internet statt. Im Vergleich zu 1998 nutzen die Parteien das Internet offensiver. Beide Kandidaten unterhalten unter www.bundeskanzler.de und www.stoiber.de persönliche Homepages, nicht zu vergessen sind die herkömmlichen Parteien-Websites.
mehr »

Urheberrechtsreform 2002

Der nach neuem Urhebervertragsrecht vorgesehene Anspruch auf eine angemessene Vergütung für kreativ Tätige hängt wesentlich davon ab, ob der Urheber einer geistigen Schöpfung folgende Frage beantworten kann: Gibt es „gemeinsame Vergütungsregeln“, einen Tarifvertrag oder Honorarempfehlungen, auf die ich mich berufen kann, wenn ich mit dem Verlag mein Honorar verhandele?
mehr »

Neues aus dem Urheberrecht

Überbrückungsgeld: Mittel aufgestockt Ohne „Originalität“ kein Urheberschutz 6 Euro für Urheber pro CD-Brenner Urheberrechtsreform vom Bundeskabinett beschlossen Konkurrenz durfte Exklusivfoto drucken Domainnamen-Datenbank der WIPO ist online
mehr »

„Welt“-Untergang an der Weser

Das Ende kam so überraschend wie einst der Anfang. 1997 hatte sich „Die Welt“ ohne große Vorankündigung ein neues lokales Standbein zugelegt: eine wöchentliche Regionalbeilage für den Großraum Bremen. Fünf Jahre später wurde die Redaktion nun Knall auf Fall wieder aufgelöst. Lediglich ein Korrespondent soll noch aus der Hansestadt berichten. Rund zehn Festangestellte und feste Freie müssen sehen, wo sie bleiben.
mehr »

Feigenblatt Medienkompetenz?

Seit dem 31. Juli gelten im bevölkerungsreichsten Bundesland neue Regeln für die Veranstaltung und Verbreitung von Rundfunkprogrammen und Mediendiensten. DGB, ver.di und djv kritisieren vor allem das Zulassungsverfahren.
mehr »

Nur noch in deutsch on-air?

Südwestfunk will sich aus Fremdsprachensendungen der ARD verabschieden Wer beim Südwestrundfunk in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz Radio-Sendungen in anderen Sprachen sucht, wird bald vergeblich hin und her zappen. Der SWR hat im Juni seine Beteiligung an der ARD-Gemeinschaftsaufgabe, den in den 60er Jahren entwickelten Ausländer-Hörfunkprogrammen, gekündigt.
mehr »

Eine neue Generation begehrt auf

Beim Symposium „Der junge Dokumentarfilm – Zwischen Ausbildung und Markt“, das Juni im Kölner Filmhaus stattfand, veranstaltet von der Dokumentarfilminitiative Mühlheim / Ruhr und dem Haus des Dokumentarfilms in Stuttgart, protestierte der Nachwuchs energisch gegen verstaubtes Traditionsfernsehen der öffentlich-rechtlichen Sender.
mehr »

Fata Morgana des Medienzeitalters

Schön, bunt und interaktiv sollte sie werden – die digitale Medienwelt in Deutschland. Nach Kirch-Krise und mangelnder Digitalisierung der hauptsächlichen Verbreitungsstruktur „Kabelnetz“ sieht die mediale Zukunft am Standort Deutschland düster aus. Oder doch nicht?
mehr »

Gewerkschaften raus – Parteien rein

Manche Politiker sind Wiederholungstäter. Zum zweiten Mal in vier Jahren haben SPD und CDU Radio Bremen zum Spielball ihrer Interessen gemacht. Auf der Strecke blieben diesmal Mitbestimmungsrechte – und die politische Kultur.
mehr »

Sport ist Mord

Es wurde viel über die Krise geredet auf dem Medienforum.nrw, das im Juni in Köln stattfand. Die der Medien und natürlich die der Kirch-Gruppe. Eine Erkenntnis aus deren Zusammenbruch ist: „Sport ist Mord!“ Galt das bisher vor allem für gebrochene Knochen, so muss die Binsenweisheit mittlerweile auch auf die europäischen Pay-TV-Bemühungen übertragen werden.
mehr »

Wer wir sind und wie wir arbeiten

„Wer wir sind und wie wir arbeiten“ ist der Titel einer von der ver.di Fachgruppe Rundfunk, Film, AV-Medien herausgegebenen Broschüre, in der die Ergebnisse einer im Februar / März 2001 durchgeführten Befragung zur Situation der Beschäftigten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausführlich – mit zahlreichen graphischen Darstellungen und erläuternden Tabellen – dargestellt und ausgewertet werden.
mehr »

„Börse“ – fast schon ein obszönes Wort in der Wirtschaftspresse

Wer erinnert sich nicht an jene „goldenen Zeiten“? Damals auf dem Höhepunkt des Börsenbooms gab es kaum ein Blatt der Wirtschaftspresse, das nicht mit Aktientipps auf der Titelseite warb. „Wir machen Sie reich!“, „Ruhestand mit 50!“ (für besonders Eilige auch schon „mit 40“), „Die Verdoppler“ oder „500 Prozent in wenigen Wochen“. So und ähnlich lauteten die Titel oder die Werbesprüche.
mehr »

„Kriegserklärung an die Beschäftigten“

Die Entscheidung über den neuen ARD-Sender im Osten der Republik scheint gefallen. „Rundfunk Berlin-Brandenburg“ (RBB) heißt das Konstrukt aus ORB und SFB, das bis Mitte nächsten Jahres auf Sendung gehen soll.
mehr »