Medienwirtschaft

Bauer Vertrieb einig mit Presse-Grosso

KÖLN / HAMBURG. Die Bauer Vertriebs KG und der Bundesverband Presse-Grosso haben nach intensiven Gesprächen rückwirkend zum 1. März 2009 eine neue Zeitschriften-Handelsspannen-Tabelle mit Leistungskatalog sowie Ergänzungen- und Nebenpunkten vereinbart.
mehr »

RTL baut Stellen ab

KÖLN. RTL will in den Programmbereichen Fiction und Sitcom bis Jahresende knapp 20 Arbeitsplätze streichen.
mehr »

Jahreszeiten Verlag setzt Fotografen unter Druck

HAMBURG. Seit März gibt der Jahreszeiten Verlag in Hamburg neue Allgemeine Geschäftsbedingungen an seine Fotografen heraus. Darin wird von den Fotografen die totale Übereignung aller Rechte an ihren Fotos gefordert. Mit der umfassenden Rechteeinräumung darf der Verlag die Fotos vollständig oder in Teilen in allen Druckwerken, in jeglichen Internetdiensten, auf Bild-, Ton- und Datenträgern aller Art, in sämtlichen Mediengattungen nutzen und verwerten. Das gilt auch für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Die Fotografenvereinigung Freelens protestierte gegen diese Buy out-Verträge. Sie würden „die journalistische Freiheit und die Rechte von Autoren bedrohen, die Urheberrechte…
mehr »

Kein „Naturschutz“ für Amica

In deutschen Burda-Verlagen werden sinkende Erlöse beklagt, Zeitschriften eingestellt und Kündigungen verschickt. Das Burda-Unternehmen Tomorrow Focus AG meldet dagegen für seine Portale Umsatzsteigerungen bis zu 70 Prozent. Philipp Welte, für die Verlage zuständiges Vorstandsmitglied, prophezeit ein grauenhaftes Jahr, Tomorrow Focus-Chef Stefan Winners verkündet: „Der E-Commerce wird uns durch die Krise tragen.“
mehr »

Vielfalt sichern

Auch andernorts hätte die seit 2007 in Mekklenburg-Vorpommern laufende Initiative von DGB, ver.di und DJV unter dem Titel „Unser Land braucht seine Zeitungen – Qualität und Vielfalt sichern“ ihre Berechtigung. Dies war eine Erkenntnis des Pressetages unter dem Motto „Abbruch – Umbruch – Aufbruch“ im Landtag von Schwerin, denn an immer mehr Orten besitzt die regionale Tageszeitung Monopolcharakter. Doch wie verantwortungsvoll geht sie damit um? Das war eine Kernfrage, über die auf dem Treffen im Schweriner Schloss diskutiert wurde.
mehr »

Milchmädchenrechnung

Wilm Herlyn ist seit 1991 Chefredakteur der dpa. Der 64jährige Bielefelder arbeitete nach dem Volontariat von 1971 bis 1986 bei der Welt und bekleidete später leitende Funktionen bei Rheinische Post und Bunte. Ende dieses Jahres geht Herlyn in den Ruhestand, sein Nachfolger als dpa-Chef wird der jetzige Leiter von Spiegel Online, Wolfgang Büchner.
mehr »

Im Wettbewerb

Der deutsche Agenturmarkt gilt als der am härtesten umkämpfte weltweit. Das ist teils eine Spätfolge der Besatzungszeit, liegt aber auch an der Rolle Deutschlands als dicht besetzter Zeitungsmarkt.
mehr »

Sparsames Grundrauschen

Nachrichtenagenturen sind Großhändler, die als Zulieferbetriebe die Medien mit dem Rohstoff Nachricht versorgen. In jüngster Zeit ist die hart umkämpfte deutsche Agenturszene mächtig in Bewegung geraten. Spektakulärstes Ereignis: der Ausstieg der WAZ-Gruppe aus dem Vertrag mit Marktführer dpa. Im Gefolge von Medienkrise und sinkenden Printauflagen macht den Agenturen auch die zunehmende Internet-Piraterie zu schaffen. Die digitale Ära zwingt die Nachrichtengroßhändler mehr denn je in den Spagat zwischen Grundversorgung und Profilschärfung.
mehr »

Kein Gegensatz der Interessen

Malte Hinz, Chefredakteur der Westfälischen Rundschau (WR), hat seinen Rücktritt von allen ehrenamtlichen gewerkschaftlichen Ämtern erklärt. In der Sitzung des dju-Bundesvorstandes am 24. März wurde ihm für seine langjährige und engagierte Tätigkeit als Vorsitzender der dju und als Mitglied der dju-Tarifkommission sowie der Verhandlungskommission Zeitungen gedankt. Als Betriebsratsvorsitzender der WR war er maßgeblich an den Verhandlungen über die geplanten massiven Stellenstreichungen bei der WAZ-Gruppe beteiligt. Nach seiner Ernennung zum Chefredakteur im Dezember 2008 hatte er diese betriebliche Funktion folgerichtig und umgehend niedergelegt. Die Belegschaft der…
mehr »

Falsche Klagen

Seit Jahren hören wir aus den Zeitungsverlagen eigentlich nur noch eins – das Klagelied: Wir müssen sparen, die Kosten sind zu hoch, die Einnahmen zu gering. Gerade diejenigen, die die betriebswirtschaftlichen Zahlen am besten kennen, investieren aber in diese vermeintlich Not leidende Branche wie noch nie. Wie passt das zusammen?
mehr »

Sozialplan abgeschlossen

FRANKFURT AM MAIN. Für die Beschäftigten des Suhrkamp-Verlages gibt es seit dem 2. April einen Sozialplan. Er regelt die Konditionen des Verlags-Umzuges zur Jahreswende 2009/2010 von Frankfurt nach Berlin. Ausgerechnet zum 50. Todestag des Verlagsgründers Peter Suhrkamp am 31. März hatte die Verlagsleitung allen Verlagsangestellten Änderungskündigungen ausgesprochen.
mehr »

Streiks bei Sat.1 zahlen sich aus

Die Sozialplanverhandlungen für die Berliner Betriebe von ProSiebenSat.1, die nach München/Unterföhring umziehen sollen, sind erfolgreich abgeschlossen. Begleitet wurden die Verhandlungen von zahlreichen Protestaktionen und Streiks des Betriebsrates, zu denen ver.di seit Dezember aufgerufen hatte.
mehr »

Drohende Insolvenz

Mit einer „strategischen Insolvenz“ will der Film- und TV-Dienstleister Berliner Union Film (BuFa) den Traditionsbetrieb an der Oberlandstraße in Berlin-Tempelhof erhalten. Für viele ältere Mitarbeiter bedeutet das den Weg in die Arbeitslosigkeit.
mehr »

Frankfurter Rundschau ist umgezogen

FRANKFUR AM MAIN. In den „modernsten Newsroom Deutschlands“ (FR-Chefredakteur Uwe Vorkötter) ist am 14. Februar die Redaktion der Frankfurter Rundschau eingezogen. Aus dem bisherigen Mietquartier im Colosseo wechselten mehr als 200 Angestellte aus Redaktion und Verlag ins ehemalige Sachsenhäuser Straßenbahndepot am Frankfurter Südbahnhof. Die Zeitung kann im großen Foyer auch Veranstaltungen für bis zu 300 Besucher machen. Im rund 700 Quadratmeter großen Newsroom sollen Redakteurinnen und Redakteure an konzentrischen Tischen für die Print- und zugleich für die Online-Ausgabe arbeiten. Die Desktop-Computer sollen demnächst durch ein Netzwerk ersetzt werden, in dem die Dateien…
mehr »

Burda Verlagshaus vor Reformprogramm

OFFENBACH. Ein umfassendes Reformprogramm mit „harten einschneidenden Maßnahmen“ kündigte Burda-Vorstand Philipp Welte seinen Mitarbeitern in einer Mail (kress) im Februar an. Schuld sei die Krise.
mehr »

dpa trägt sich mit Umzugsplänen

HAMBURG. Die Deutsche Presse-Agentur dpa stellt die Produktionsabläufe in ihren redaktionellen Zentralen grundsätzlich auf den Prüfstand. „Am Ende solle feststehen, wie und wo sich die Redaktionen der Agentur für die kommenden Jahre und für die künftige Medienentwicklung richtig aufstellen“, erklärte Chefredakteur Wilm Herlyn in Hamburg. Gute Argumente würden für einen Umzug nach Berlin sprechen, hieß es. ver.di kritisierte diese Pläne. „Bereits vor der Vorlage einer Untersuchung über den Sinn und Unsinn eines Umzugs der dpa-Redaktionen aus Hamburg und Frankfurt nach Berlin forcierten Geschäftsführung und Chefredaktion den Prozess einer Verlagerung, sagte der für die…
mehr »