Medienwirtschaft

Wochenmagazin Vanity Fair nach zwei Jahren eingestellt

FRANKFURT AM MAIN. Condé Nast stellte das erst vor zwei Jahren in Deutschland gestartete Wochenmagazin Vanity Fair ein. Am 19. Februar erschien die letzte deutsche Ausgabe. Vanity Fair erreichte mit einer Mischung aus Lifestyle-Themen, politischen Interviews, Mode und JetSetThemen zuletzt eine Auflage von rund 200.000 Exemplaren in Deutschland. Betroffen von der Einstellung sind die Redaktion in Berlin mit rund 80 Mitarbeitern und die Verwaltung in München. Wie viele Beschäftigte zu anderen Titeln des Verlages (Glamour, Myself, GQ Style) wechseln können, ist nicht bekannt. Noch im Dezember hatte Jonathan Newhouse, Chairman von Condé Nast International vollmundig erklärt: „Es gibt…
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Aus für 20cent Saar und 20cent Lausitz

SAARBRÜCKEN/COTTBUS (epd). Wegen rückläufiger Anzeigenerlöse wurden die Billig-Tageszeitungen 20cent Saar und 20cent Lausitz zum 28. Februar 2009 eingestellt.
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Passauer Redakteure verzichten auf Gehalt

PASSAU. Bei der Passauer Neuen Presse (PNP) haben sich Geschäftsführerin Simone Tucci-Diekmann und der Betriebsrat auf einen „Beschäftigungspakt“ geeinigt: In den kommenden drei Jahren soll es nur zu einer „maßvollen Erhöhung der Löhne und Gehälter“ kommen, wobei Redakteure teilweise auf Gehaltserhöhungen verzichteten, um damit betriebsbedingte Kündigungen zu verhindern.
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Unlust auf Umzug

Jetzt ist es spruchreif: Der Suhrkamp-Verlag zieht von Frankfurt am Main nach Berlin um. 85 Prozent der Mitarbeiter finden das gar nicht hipp. ver.di fordert, eine gleichberechtigte Dependance in der Bankenmetropole zu belassen.
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MOZ lagert aus

Die Finanzkrise und rückläufige Werbeaufträge seien schuld. Mitte Januar überraschte in Frankfurt/Oder Geschäftsführer Dr. Bodo Almert Betriebsrat und Beschäftigte der Märkischen Oderzeitung (MOZ) mit zwei Hiobsbotschaften: Zum einen wird der Anzeigensatz, in dem jetzt 12 Kolleginnen und Kollegen tätig sind, zum 31. Juli geschlossen, die Arbeiten sollen künftig fremd vergeben werden.
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„Wir sind dann mal weg …“

Bei der „Umstrukturierung“ seiner Wirtschaftspresse, sprich der Schließung der Standorte Köln (Capital, impulse) und München (Börse Online), der Kündigung aller Redakteure der drei Titel und der Gründung einer neuen, mit der Financial Times Deutschland (FTD) gemeinsamen Zentralredaktion in Hamburg zum 1. März, fährt Gruner+Jahr (G+J) weiterhin eine harte Linie und zeigt keine Kompromissbereitschaft. Die Verhandlungen über einen Sozialplan für die gekündigten Kölner Kolleginnen und Kollegen sind nach der siebten Verhandlungsrunde am 6. Februar gescheitert. Eine Einigungsstelle tagt erstmals am 10. März.
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Streichkonzert

60 Arbeitsplätze mehr als bislang angekündigt will die WAZ-Mediengruppe bei ihren vier Zeitungstiteln in NRW abbauen. Statt 272 von etwa 900 Beschäftigten sollen nun 289 Redakteurinnen und Redakteure und 41 kaufmännische Angestellte, also insgesamt 330 Beschäftigte ihren Job verlieren. Mehr Redaktionen, als zunächst geplant, sollen geschlossen werden.
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Ende von Ost-West

Ein ungewohntes Bild bot sich den Lesern der Wochenzeitung Freitag zuletzt im Internet: Die Startseite ihres Blatts wurde von einer transparenten Werbeanzeige für Schweizer Armeeuhren überblendet. „Freuen Sie sich auf den neuen Freitag“, war neben dem Zeitmesser zu lesen, „am Kiosk und im Internet“. Passend zum beworbenen Produkt lief ein Countdown zum Relaunch.
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Weiterer Erfolg gegen Springer-AGB

Im Rechtsstreit um die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Springer Verlages konnten der DJV und ver.di, die sich an den Prozesskosten beteiligt, im Hauptsacheverfahren erneut einen Teilerfolg erzielen. (Az: 16 O 8/08) Das Landgericht Berlin folgte mit seiner Entscheidung der bereits im Juli 2007 angeordneten Einstweiligen Verfügung (M 06/07 2007).
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Fernsehen aus Berlin meldet Insolvenz an

Nach rund 18 Jahren Sendebetrieb hat FAB (Fernsehen aus Berlin) am 29. Januar Insolvenz angemeldet. Als Grund für die Insolvenz nannte Geschäftsführer Mike Meier-Hormann offene Verbindlichkeiten in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro im Zusammenhang mit dem im vergangenen Jahr neu bezogenen Medienhaus des Senders.
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Rheinische Post übernimmt Neuß-Grevenbroicher Zeitung

Die Mediengruppe Rheinische Post übernimmt im Februar 2009 die Neusser Pressehaus GmbH und stockt damit ihre 50 Prozent Anteile an dem Neusser Verlag auf 100 auf.
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Montgomery auf dem Rückzug

Nach dem Rückzug der Finanzinvestoren um David Montgomery aus dem deutschen Medienmarkt übernimmt die Kölner Verlagsgruppe DuMont Schauberg den Berliner Verlag und die Hamburger Morgenpost. Die Beschäftigten schwanken zwischen Erleichterung über das Aus für die „Heuschrecken“ und nervöser Ungewissheit über die Pläne der neuen Eigentümer.
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Nur ein Mantel

Ab 1. April 2009 sollen der Nordkurier (NK) aus Neubrandenburg und die Schweriner Volkszeitung (SVZ) mit einem gemeinsamen Mantel erscheinen. Das Bundeskartellamt hat die Kooperation genehmigt. Gegen gewerkschaftlichen Widerstand setzte der Schweriner Zeitungsverlag 2008 die 20-köpfige SVZ-Mantelredaktion in seinen ausgegründeten Redaktionsdienstleister mv:m um. Der produziert seit Oktober den SVZ-Mantel. Noch wird die mv:m-Mannschaft nach Tarif entlohnt. Künftig solle „der Tarifautomatismus unterbrochen“ werden, kündigte SVZ-Chefredakteur Thomas Schunck an. Zum Start der gemeinsamen Mantelproduktion in Schwerin will der Kurierverlag 50 Prozent der mv:m-Anteile vom…
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Rundzeitung

Am 9. Januar 2009 ist erstmalig die Neue Westfälische Allgemeine Rundzeitung für das WAZ-Land erschienen. Herausgeber sind der DJV NRW und die dju in ver.di. Die Journalistengewerkschaften wollen mit dieser Publikation eindringlich vor der drohenden Gefahr einer Verödung der Presselandschaft in NRW warnen.
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Potenzial nutzen

Die Cine Postproduction GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Cinemedia Film AG, die alle klassischen Kopierwerksarbeiten von der Filmentwicklung über den Negativschnitt bis zur Serienkopie durchführt. Ebenso bietet sie den kompletten digitalen Workflow an, vom Scannen des Negativs bzw. Einlesen der Bilddateien vom Aufnahmemedium, der digitalen Bildbearbeitung bis zur Erstellung eines digitalen Masters von dem je nach Wunsch ein Sendeband, ein Digital Cinema Package für die digitale Projektion im Kino oder eine Ausbelichtung auf Film erstellt werden kann.
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Kopierwerk – wie lange noch?

Die Kinotechnik wird sich in den kommenden Jahren stark verändern. Getrieben wird diese Entwicklung von den großen US-amerikanischen Major-Studios, die sich in der Digital Cinema Initiative zusammen geschlossen haben. Um Kosten beim Vertrieb ihrer Filme an die Kinos zu sparen, arbeiten sie daran die physische, analoge Filmkopie durch eine Digitale zu ersetzen. In Folge werden zumindest in entwickelten Kinomärkten ein Trägermedium und die zu seiner Herstellung und Bearbeitung notwendigen Berufe aussterben. Arbeitsplätze verschwinden ersatzlos. Denn wo einst eine schwere Kopie aus Polyester pro Leinwand vonnöten war, wird in Zukunft die Kopie eines auf einem Zentralserver abgelegten…
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