Medienwirtschaft

Eigenes lokales online-Magazin

Unter www.echo-muenster.de produziert die im Januar 2007 von der Arbeit freigestellte Lokalredaktion der Münsterschen Zeitung ein eigenes lokales online-Magazin für die Stadt Münster. Ihre Arbeitsverträge mit ihrem alten Arbeitgeber, dem Dortmunder Verleger Lambert Lensing-Wolff sind endgültig ausgelaufen, deswegen sind die meisten von ihnen seit dem 1. November arbeitsrechtlich frei, etwas neu anzufangen.
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Wieder ganz in Ostfriesen-Hand

LEER. Die Zeitungsgruppe Ostfriesland (ZGO) GmbH in Leer ist wieder ganz in der Hand heimischer Verleger: Das Bundeskartellamt genehmigte einen Antrag vom 1. Oktober, nach dem die ZGO-Mitgesellschafter Dunkmann (Beteiligungs GmbH und A.H.F. GmbH & Co. KG) sowie Engelberg (Siebe Ostendorp Druckerei und Verlag GmbH) die Anteile der Nordwest-Zeitung erwerben.
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Sozialplan nur ein schwacher Trost

BERLIN. Allmählich lichten sich die Nebel über dem geplanten Personalabbau bei ProSiebenSat.1. Der Abschluss eines Sozialplans dürfte für viele Kollegen nur ein schwacher Trost sein.
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Digitale Chancen

Die neuen digitalen Verwertungsformen des Dokumentarfilms der Zukunft werden sehr unterschiedlich eingeschätzt. Skeptiker sprechen von der „Diktatur des Digitalen und der neuen Technologien“ und einer unüberschaubaren Bilderflut. Optimisten wittern hingegen neue Chancen und eine zunehmende Selbstbestimmung der Zuschauer.
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Die Ruhe vor dem Sturm?

Beim Nordkurier in Neubrandenburg herrscht gewaltige Unruhe, bei der Ostsee-Zeitung in Rostock kündigen sich einschneidende Veränderungen an. In Schwerin bei der Schweriner Volkszeitung ist man nahezu verstummt – zu sehr hat der dort seit 2005 erfolgte Personalabbau die Angst um den eigenen Arbeitsplatz geschürt.
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Rücksichtsloses Profitkalkül

Gerade mal drei Jahre ist es her, dass beim Berliner Privatsender Sat.1 eine so genannte Informations-Offensive ausgerufen wurde. Nachrichten, so argumentierte seinerzeit der damalige Geschäftsführer Roger Schawinski, seien unter Produktionsgesichtspunkten zwar teuer. Zugleich aber könnten sie das Image eines Senders nachhaltig verbessern. Wohl wahr: Unter Achorman Thomas Kausch gelang es in der Folge tatsächlich, den wenig profilierten Familiensender Sat.1 in Sachen Informationskompetenz ein bisschen nach vorn zu bringen. Damit ist es nun vorbei.
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NRW künftig ohne taz-Ausgabe

DÜSSELDORF. „Eine bittere Pille für alle kritischen Zeitungsleser in NRW“, nannte Frank Biermann von der dju die Einstellung der taz nrw-Ausgabe im Juli. Das sei ein weiterer bedauerlicher Verlust an Pressevielfalt in der Region. Die 20 Beschäftigten der aufgelösten Redaktion erhielten zum 31. August ihre Kündigung. Eine Kollegin konnte inzwischen zur überregionalen taz nach Berlin wechseln. Nach harten Verhandlungen wurde noch im August ein Sozialplan mit einem Volumen von über 200.000 Euro abgeschlossen. Danach bekommen auch die Pauschalisten ein Sonderhonorar. Das erste Verhandlungsangebot der Berliner Zentrale war völlig unakzeptabel. Nun wurde auch die langjährige…
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Tatort Halberg

Der Zeitpunkt hätte aus Sicht des Saarländischen Rundfunks nicht schlechter sein können – nur wenige Monate zuvor hatte der kleine SR den ARD-Vorsitz übernommen, da erschüttert am 1. Mai 2007 ein ausgewachsener Skandal den beschaulichen Sender auf dem Halberg in Saarbrücken. Die SR-Enkelin Telefilm Saar GmbH (TFS) steht mit über 20 Millionen Euro bei den Banken in der Kreide, die Bilanzen der letzten Jahre sind gefälscht, der Geschäftsführer Joachim Schöneberger ist fristlos gekündigt und unauffindbar.
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Deutsche Zeitungsholding erwirbt Netzeitung-Gruppe

BERLIN. Die Deutsche Zeitungsholding, Eigentümerin des Berliner Verlags (Berliner Zeitung, Berliner Kurier), wird die Netzeitung-Gruppe von der derzeitigen Eigentümerin Orkla ASA (Norwegen) erwerben. Der Kaufvertrag wurde in Berlin unterzeichnet. Er steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamts.
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Widerstand gegen Berlin-Umzug

HAMBURG. Proteste gegen den Bild-Umzug von Hamburg nach Berlin. Nunmehr wird der Umzug von Bild und Bild am Sonntag erst im März 2008 stattfinden und nicht wie zuvor verlautet zum 3. Oktober dieses Jahres.
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Teilerfolg vor Gericht gegen Springer-AGBs

BERLIN. Das Landgericht Berlin hat der Axel Springer AG am 5. Juni untersagt, wichtige Passagen ihrer neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für die freien Journalisten des Verlags zu nutzen. Es gab damit in wichtigen Teilen einem Antrag des Deutschen Journalisten-Verbandes, von ver.di und von Freelens auf Einstweilige Verfügung gegen die neuen Honorarregelungen statt.
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Weltweit die Nummer Zwei

Springer Science + Business Media mit seinem Hauptsitz in Berlin ist nach eigenen Angaben in über 20 Ländern vertreten und veröffentlicht pro Jahr 1450 Fachzeitschriften. Die Eigentümer der Verlagsgruppe sind die britischen Private-Equity-Gesellschaften Cinven und Candover. Die Bertelsmann AG hatte 1999 die Mehrheit des wissenschaftlichen Springer Verlags erworben und ihre Fachverlagsgruppe Bertelsmann Fachinformation mit dem Springer Verlag zur BertelsmannSpringer Gruppe fusioniert.
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Marktführer und Player

Der Fachpressemarkt präsentiert sich insgesamt unübersichtlich. Selbst die Gesamtzahl der von Verlagen in Deutschland herausgegebenen Titel – 3.753 laut Deutsche Fachpresse – ist nur geschätzt. Und nicht jeder Titel, der als Fachzeitschrift auftritt, ist es auch. So bezeichnen sich etliche Special-Interest-Titel der Publikumspresse als Fachzeitschrift. Bei der IVW melden alle Modellbahn-Zeitschriften ihre Auflagen unter „Fachpresse“. Hinzu kommt: Die Fachpresse wird in ihren Titeln und Verlagen immer internationaler. Viele wissenschaftliche Titel erscheinen auf englisch. Viele Verlage in Deutschland sind Töchter von Auslandskonzernen. Höchste Zeit also, den Dschungel etwas zu…
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Zukunftsträchtig mit online und offline

Die deutschen Fachverlage schauen optimistisch in die Zukunft. Für jeden zweiten Verlag ist das Jahr 2006 besser verlaufen als das Jahr 2005. Und nach einer aktuellen Umfrage sind die Umsatzerwartungen in das Jahr 2007 bei 55 Prozent der Verlage höher als die Jahresergebnisse 2006. Wachstum verheißen insbesondere die drei Geschäftsfelder Fachzeitschriften, Elektronische Medien und Dienstleistungen.
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Fachpresse: Ein unterschätzter Medienzweig

Fachzeitungen und Fachzeitschriften begleiten seit dem frühen 18. Jahrhundert die Spitzen des Fortschritts in Wissenschaft und Technik. Die Fachpresse bezieht sich immer auf professionelle Bereiche, was sie deutlich von der Publikumspresse abgrenzt. Ihr heutiges Bild und ihre heutige Ausdifferenzierung hat die Fachpresse in einer über 200-jährigen Geschichte kontinuierlich entwickelt. Derzeit blicken die Fachverlage aufgrund wachsender Geschäftsfelder optimistisch in die Zukunft.
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Frankfurter Rundschau im Tabloid-Format

FRANKFURT / MAIN. Die Frankfurter Rundschau (FR) wird vom 30. Mai an im neuen Tabloid-Format erscheinen. Damit sei die FR die erste überregionale Tageszeitung in Deutschland, die komplett in dem handlicheren Format erscheint, so die Geschäftsleitung in Frankfurt.
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