Tarife und Honorare

Mut zur Kontroverse

In seiner Autobiografie „Mehr Haltung, bitte“ zieht UFA-Chef und Erfolgsproduzent Nico Hofmann eine Bilanz seines bisherigen Berufslebens und fordert die Gesellschaft auf, angesichts des aktuellen Rechtspopulismus weniger nach dem kleinen Konsens zu suchen, sondern Mut zur Kontroverse zu zeigen.
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Tageszeitungen: Urabstimmung beschlossen

Die sechste Verhandlungsrunde für die rund 13.000 Journalistinnen und -journalisten an Tageszeitungen ist in der Nacht zum 5. Juni ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Angebot der Arbeitgeber war nicht annehmbar. Es hätte nicht einmal einen wirklichen Ausgleich der Inflationsrate gebracht. Noch am Tag darauf beschloss die Bundestarifkommission, eine Urabstimmung über die Intensivierung des Arbeitskampfes bis hin zu unbefristeten Streiks einzuleiten.
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Filmschaffende: 7,6 Prozent Tariferhöhung in drei Stufen

Auf deutliche Tarifverbesserungen für die 25.000 Film- und Fernsehschaffenden, die für die Dauer von einzelnen Filmproduktionen angestellt werden, haben sich ver.di, der Bundesverband Schauspiel (BFFS) und die Produzentenallianz am 29. Mai 2018 geeinigt.
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Privatfunk: ver.di fordert 4,5 Prozent

Für die etwa 600 Beschäftigten bei Privatradios im Tarifverband Privater Rundfunk (TPR) haben am 8. Juni nahe Frankfurt die Verhandlungen in der laufenden Tarifrunde begonnen. ver.di hat zum Start deutliche Steigerungen, konkret eine Erhöhung der Tarifgehälter um 4,5 Prozent bei einer Mindesterhöhung von 200 Euro pro Monat gefordert.
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Tarife Zeitschriften steigen in zwei Stufen

In der dritten Verhandlungsrunde für die 6000 Zeitschriftenredakteurinnen und -redakteure in Verlagen für Fach- und Publikumszeitschriften und kirchliche Publikationen haben sich ver.di und DJV am 6. Juni mit dem Zeitschriftenverlegerverband (VDZ) auf Tariferhöhungen in zwei Stufen geeinigt. Danach werden die Gehälter zunächst ab Juli 2018 um 100 Euro Festbetrag und ab November 2019 um linear 2,0 Prozent erhöht werden. Der Abschluss hat eine Laufzeit über 30 Monate.
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Es reicht: dju votiert für Urabstimmung

Die Tarifauseinandersetzung für die rund 13.000 Tageszeitungsjournalistinnen und -journalisten eskaliert: Nach einer weiteren erfolglosen Verhandlungsrunde mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am Vortag soll nun eine Urabstimmung über die Intensivierung des Arbeitskampfs bis hin zu unbefristeten Streiks eingeleitet werden. So hat es die Bundestarifkommission der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di am 5. Juni beschlossen.
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Tarifabschluss für Filmschaffende erzielt

Erfreuliche Nachrichten für die rund 25.000 Filmschaffenden, die für die Dauer von einzelnen Filmproduktionen angestellt werden: ver.di, der Bundesverband Schauspiel (BFFS) und die Produzentenallianz haben sich am 29. Mai 2018 auf ein Tarifergebnis geeinigt. Danach wird die Tageshöchstarbeitszeit auf 12 Stunden begrenzt und das Rosinenpicken einzelner Bestimmungen zur Arbeitszeit unterbunden. Die Tarife steigen bis Ende 2020 in drei Stufen im Durchschnitt um 7,6 Prozent.
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Mit Schiffchen und Einstein in den Streik

Die Streiks der rund 13.000 Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen wurden vor der sechsten Verhandlungsrunde, die am kommenden Montag, den 4. Juni, startet, noch einmal deutlich ausgeweitet. Nachdem bereits seit Pfingsten Redaktionen in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen ihre Arbeit niedergelegt hatten, sind in dieser Woche auch Redakteur_innen und freie Mitarbeiter_innen in Thüringen, Bayern, Hessen und Baden-Württemberg auf die Straße gegangen.
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Tageszeitungen: Streiks fortgesetzt

Die Streiks der rund 13.000 Tageszeitungsjournalistinnen und –journalisten gehen weiter: Bereits über das Pfingstwochenende legten erste Redaktionen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen die Arbeit nieder, heute werden die Streiks dann erneut deutlich ausgeweitet. In Bielefeld, Unna und Kiel finden Kundgebungen statt. Die Verhandlungen waren am 26. April ohne Ergebnis unterbrochen worden. Auch nach fünf Verhandlungsrunden blieben die Verleger bei ihrem unverändert enttäuschenden Angebot für den seit Jahresbeginn offenen Gehaltstarifvertrag. Am 4. Juni wird weiterverhandelt.
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Freier Journalist klagt gegen Springer

Darf ein Verlag ältere Texte freier Autorinnen und Autoren ohne Genehmigung und ohne Vergütung in Online-Archiven vermarkten? Müssen freie Autor_innen sich für die langjährige Online-Verwurstung ihrer Arbeitsprodukte mit nem Appel und nem Ei abspeisen lassen, im Zweifel sogar mit Null Euro? Um diese Fragen geht es in einem Musterprozess, den der freie Autor Rainer Jogschies mit Unterstützung von ver.di seit einem Jahr gegen den Axel Springer Verlag führt.
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Neue Tools für den Journalismus

Seit sieben Jahren fördert das Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) als Einrichtung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) innovative Projekte und vermittelt Medienkompetenz. Gefördert werden Studierende, Start-ups, Medienprofis und Journalist_innen mit bis zu 50.000 Euro. Auf der Media Convention Berlin (MCB), die vom 2. bis 4. Mai parallel zur re:publica am Berliner Gleisdreieck stattfand, wurden vier geförderte Tools und Prototypen für digitalen Journalismus vorgestellt.
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1. Mai: Neue Streiks, Reden und Songs

Auf zahlreichen Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Tag der Arbeit am 1. Mai haben Rednerinnen und Redner der dju in ver.di bundesweit über die Tarifauseinandersetzung der Zeitungsredaktionen berichtet und breite Solidarität erfahren. Parallel legten Tageszeitungsjournalistinnen und –journalisten in mehreren Bundesländern auch wieder die Arbeit nieder, um ihren Forderungen gegenüber den Verlegern Nachdruck zu verleihen.
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Start für Tarifrunde Zeitschriften

Während die Tarifverhandlungen der Tageszeitungsjournalist_innen gestern Nacht ohne Ergebnis unterbrochen wurden, hat heute die Tarifrunde für die etwa 6.000 Zeitschriftenredakteur_innen begonnen. Die dju in ver.di fordert eine Erhöhung der Gehälter um 4,5 Prozent und eine Mindesterhöhung für Berufseinsteiger_innen von 200 Euro. Schon jetzt sei die Suche nach gutem Personal und Nachwuchsredakteuren schwer. Deshalb müsse die kontinuierliche Abkoppelung der Tarifgehälter in den Redaktionen von der allgemeinen Gehaltsentwicklung beendet werden, sagte dju-Verhandlungsführer Matthias von Fintel.
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Tageszeitungen: Streiks gehen weiter

Ohne Ergebnis wurden die Tarifverhandlungen für die rund 13.000 Tageszeitungsjournalistinnen und –journalisten unterbrochen. Ein neuer Termin wurde nicht vereinbart. Begleitet wurde die fünfte Verhandlungsrunde erneut von bundesweiten Warnstreiks. Seit Montag hatten über 1000 Journalist_innen und Journalisten ihre Arbeit niedergelegt. Auch heute gab es zahlreiche Streikkundgebungen, unter anderem in Esslingen und Braunschweig. Zudem war zum Auftakt der Verhandlungen in Berlin eine Delegation von jungen Redakteur_innen und Redakteuren angereist, um den Verlegervertretern ihr Manifest zu überreichen.
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Zeitungsstreik nimmt weiter an Fahrt auf

Morgen wird in Berlin zum fünften Mal über die Gehälter und Honorare der rund 13000 Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen verhandelt. Bisher gab es wenig Erfreuliches zu vermelden – bis auf die bundesweiten Streiks, an denen sich vor der letzten Verhandlungsrunde etwa 1000 Beschäftigte beteiligt hatten. Bereits seit gestern ist die Warnstreikwelle nun wieder am Rollen. Und: Anders als sonst finden die Zeitungsstreikenden diesmal auch mediales Gehör. Bis heute haben mehrere große Blätter über ihren Kampf für mehr Geld und Wertschätzung berichtet.
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Bremen: ARD-Freie bohren dicke Bretter

Lediglich „Sparpuffer“ zu sein, dagegen sträuben sich die freien Mitarbeiter_innen angesichts des Drucks, der gegenwärtig auf dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk lastet. Sie erwarten für ihre Arbeit eine ordentliche Bezahlung und soziale Absicherung. Denn „ohne Freie läuft kein Programm“ – hieß es auch in diesem Jahr auf dem Kongress der Freien von ARD, ZDF, Deutschlandradio und Deutscher Welle am 20./21. April bei Radio Bremen. Zum ersten Mal vergab der ARD-Freienrat den Medienpreis „Das dicke Brett“. Er ging an den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) für die Legalize-it-Kampagne der dort beschäftigten Freien. 
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