Tarife und Honorare

Nach dem Streik ist vor dem Streik

Nachdem am Montag bundesweit etwa 1000 Journalistinnen und Journalisten ihre Arbeit niedergelegt hatten, wurden die Streiks noch bis gestern fortgesetzt. In Bielefeld beteiligten sich am Dienstag zahlreiche Zeitungsjournalist_innen an einer ver.di-Streikkundgebung des Öffentlichen Dienstes. Bei einer weiteren ver.di-Großkundgebung in Hannover sprach am heutigen Donnerstag zudem der stellvertretende Vorsitzende der dju in ver.di, Peter Freitag, zu den Streikenden aus dem Öffentlichen Dienst über die Tarifauseinandersetzung der Tageszeitungsjournalist_innen.
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Tageszeitungen: Die Streikwelle rollt

Die vierte Verhandlungsrunde für die rund 13.000 Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Bereits seit Freitag war in insgesamt acht Bundesländern gestreikt worden. Allein in München haben sich heute 200 Redakteur_innen an einer Streikversammlung in der Innenstadt beteiligt. Mehrere Zeitungen, darunter die Lübecker Nachrichten und die Stuttgarter Zeitung, aber auch die Lokalteile der Süddeutschen Zeitung müssen aufgrund der Warnstreiks in deutlich reduziertem Umfang erscheinen.
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Streiks vor nächster Verhandlungsrunde

In Tageszeitungs-Redaktionen von Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein wurde am Freitag gestreikt. Es ist der Auftakt zur zweiten bundesweiten Warnstreikwelle im Tarifkonflikt der 13.000 Tageszeitungsjournalist_innen als Reaktion auf das „provozierend niedrige Arbeitgeberangebot“. Am 9. April werden die Verhandlungen in Frankfurt/Main fortgesetzt. Es wird mit einer deutlichen Ausweitung der Aktionen gerechnet.
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dju startet Umfrage zur Tarifrunde

Die dritte Runde in den Tarifverhandlungen für die rund 13.000 Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen war am 12. März ohne Ergebnis und mit einem nur unmaßgeblich verbesserten Angebot der Verlegerseite zu Ende gegangen. Nun startete die dju in ver.di eine Online-Umfrage zum aktuellen Verhandlungsstand. Sie soll ein möglichst detailliertes Stimmungsbild unter den Beschäftigten vor der vierten Verhandlungsrunde am 9. April in Frankfurt liefern.
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Verhandeln ist gut – hinterfragen besser!

Anstatt die Klischees in ihren eigenen Köpfen zu hinterfragen, stellen die Lohnlückenleugner lieber die Zahlen des Statistischen Bundesamtes infrage, auch gern am 18. März, dem Equal Pay Day. Henrike von Platen, CEO und Gründerin des Fair Pay Innovation Labs, über die absurden Argumente, mit denen die Lohnlückenleugner alle Jahre wieder auftrumpfen, um die Lohnlücke klein- oder schönzureden.
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Madsack zentralisiert Digitalgeschäft

Die Online-Angebote aller Titel des Konzerns aus Niedersachsen sollen künftig von einer Gemeinschaftsredaktion produziert werden. Die „Digital-Offensive“ hat eine personelle Kehrseite: Während in Hannover aufgestockt werden soll, verlieren die Redaktionen vor Ort weitere Stellen. Auch wenn sie – wie die Ostsee-Zeitung – Millionen zum Konzernergebnis beitragen.
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Schuss nicht gehört: Verhandlung vertagt

Die dritte Verhandlungsrunde für die rund 13.000 Journalistinnen und -journalisten an Tageszeitungen ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das magere Angebot der Arbeitgeber wurde nicht maßgeblich verändert – für die Beschäftigten eine Motivation zu weiteren Aktionen. Seit vergangenen Freitag fanden in mehreren Bundesländern Streiks statt.  
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ver.di unterwegs

„Gute Daten, schlechte Daten: Journalistische Arbeit mit neuen Quellen“ - Welche Daten brauchen wir für unsere journalistische Arbeit? Wie können wir die Datenberge beherrschen? Und wie wirken sich die Entwicklungen auf die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten aus? Die Tagung bietet Antworten auf diese und andere Fragen - für etablierte Medienschaffende genauso wie für den interessierten journalistischen Nachwuchs. In Vorträgen und Workshops sollen gemeinsam Zusammenhänge und Lösungen erörtert werden. Medientage in der ver.di Bildungs- und Begegnungszentrum Clara Sahlberg, Berlin-Wannsee. „Gemeinwohl in der digital vernetzten Gesellschaft: Wir arbeiten dran!“ -…
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Tageszeitungen: Fahrlässig und unzumutbar

Als „enttäuschend“ bezeichnete die dju in ver.di das Angebot des Bundesverbands deutscher Zeitungsverleger (BDZV) für die Tageszeitungsredaktionen in der zweiten Verhandlungsrunde in Düsseldorf am 20. Februar. Dem­nach sollen die 13.000 Tageszeitungsjournalistinnen und -journalisten frühestens ab dem 1. August 2018 mehr Geld erhalten.
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Reuters Deutschland: Ergebnis nach fairer Verhandlung

Die Tarifverhandlungen für die rund 120 bei Reuters Deutschland Beschäftigten haben am 13. Februar zu einer Einigung geführt. Das Ergebnis könne sich sehen lassen, sagt ver.di. Die allermeisten Beschäftigten können mit Wirkung ab 1. April 2018 ein Lohnplus von 2,6 Prozent oder mehr erwarten. Wer ein Exceeded oder Far Exceeded erhalten hat, kommt durchschnittlich auf ein Plus von etwa 3,1 Prozent oder 3,7 Prozent. Das sind – bezogen auf das Tarifgehalt – Reallohnerhöhungen um 0,8 bis 1,9 Prozentpunkte.
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Filmschaffende: 12 Stunden am Tag reichen aus

Ohne Ergebnis sind die Tarifverhandlun­gen für die 25.000 Filmschaffenden in Kino- und Fernsehfilmproduktionen zwischen ver.di und dem Arbeitgeberverband Produzentenallianz am 25. Januar in München erneut vertagt worden. Im Mittelpunkt stand nach wie vor die Verkürzung der Tages­arbeitszeit für die Filmschaffenden.
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Auf Konfrontation gebürstet

Drei Zumutungen sind zu viel. Mit einem elend schlechten Angebot haben die Vertreter des Bundesverbandes der Deutschen Zeitungsverleger (BDZV) in der Tarifrunde für die Zeitungsjournalisten_innen die Weichen auf Konfrontation gestellt.
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Streiks in Redaktionen vor neuer Tarifrunde

Im Tarifkonflikt der Tageszeitungsredakteure startete heute die erste bundesweite Warnstreikwelle. Redaktionen in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern legten die Arbeit nieder. Betroffen von den Streiks waren unter anderem die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten, die Eßlinger Zeitung, der Schwarzwälder Bote, die Neue Westfälische, die Lippische Landeszeitung sowie die Augsburger Allgemeine.
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Tariferhöhung bei der Deutschen Welle

Die Beschäftigten der Deutschen Welle werden zum 1.  Juli mehr Geld erhalten. Nach drei intensiven Verhandlungsrunden einigten sich Gewerkschaften und Geschäftsleitung auf einen Abschluss des Tarifvertrages. Nach Einschätzung der ver.di-Verhandlungskommission ist dieser vergleichbar mit den im vorigen Jahr erzielten Ergebnissen der ARD-Anstalten.
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Gute Ideen für gutes Volontariat

Die Novellierung des Ausbildungstarifvertrags für Tageszeitungen hat die Diskussion um das gute Volontariat wieder in die Branchenöffentlichkeit gebracht. Das zeigte sich beim ersten bundesweiten „Netzwerktreffen für Volontärsausbilder_innen“ am 6. März in Hannover, zu dem die Journalistengewerkschaften dju in ver.di und DJV sowie der Verlegerverband BDZV eingeladen hatten. Rund 80 Teilnehmer_innen waren der Offerte zum Gedankenaustausch gefolgt.
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Schöne Oberfläche für ein Märchen-Setting

An diesem 8. März wird 100 Jahre Wahlrecht für Frauen gefeiert. Eine der Wegbereiterinnen war Louise Otto-Peters, die bereits vor über 150 Jahren für Gleichberechtigung kämpfte und kritisierte, dass Frauen auf den „engen Kreis der Häuslichkeit“ beschränkt würden. Bis heute findet sich jedoch in Frauenzeitschriften genau das: eine marternde Endlosthemenschleife zu Schönheit, Mode, Wohnen, Lifestyle, Kochen und Diät. Das Apolitische dieser Konsumwelt markiert ein Politikum.
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