Tarife und Honorare

Sondierung in Regensburg

Am 26. Januar fand das erste Sondierungsgespräch bei der Mittelbayerischen Zeitung in Regensburg zu einem Haustarifvertrag für die Angestellten im Verlagsbereich und die Redakteurinnen und Redakteure statt.
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Tarifrecht mit Füßen getreten

„Unsere heutige Versammlung bedeutet das Ende der Illusion“, dass das Unwetter vielleicht an den Medien vorbeiziehen könnte oder wenigstens nicht den eigenen Laden treffen würde, konstatierte ein Kollege im vollbesetzten Saal zur außerordentlichen Mitgliederversammlung der größten Journalistenvereinigung Griechenlands, ESIEA, am 24. Januar in Athen. Doch die trotz oder gerade wegen aller „Rettungsversuche“ wachsende Wirtschaftskrise des EU-Randstaates hat längst auch die Informationsbranche getroffen.
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Faires Honorar für Kameraleute

Freie Kameraleute werden häufig mies bezahlt. Oft reicht es kaum zum Leben, für eine Altersvorsorge schon gar nicht. Deshalb fordert der Bundesverband für Kameraleute faire Honorare. Mit einer „Königs“-Aktion in München unter dem Motto „Faires Geld für Bild und Ton“ wurde diesem Ansinnen Nachdruck verliehen.
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Sparen um jeden Preis bei der Eßlinger Zeitung

Noch beschäftigt die Eßlinger Zeitung 34 Redakteure, die Gesamtauflage (Stadt und Umgebung) stieg leicht von 44.561 (IVW 4.2010) um 1,32 Prozent auf 45.151 (IVW 4.2011) – eigentlich sollte die Welt von Verlegerin und Redaktion in Ordnung sein. Eigentlich, denn seit Wochen gärt es in der Redaktion.
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Zu wenig für Popcorn

Die teuerste Popcorntüte im Dortmunder Kino Cinestar kostet 6,90 Euro. Das ist mehr als viele Beschäftigte, die das Popcorn verkaufen, in einer Stunde verdienen.
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CinemaxX -Verhandlung kurzfristig abgesagt

Die zweite Verhandlungsrunde zwischen ver.di und der CinemaxX AG in Hamburg am 18. Januar wurde kurzfristig abgesagt. Die Arbeitgeberseite war aufgrund eines Rechtsstreits mit einem Mitglied der ver.di-Kommission nicht zu Verhandlungen bereit. Ein neuer Termin konnte für den 15. Februar vereinbart werden.
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Erfolgreicher Streik beim Schwarzwälder Boten

Nach zähen Verhandlungen und mehr als drei Monaten Streik konnte am 20. Dezember 2011 ein Kompromiss für die Beschäftigten der Medienvermarktungs- und der Redaktionsgesellschaften beim Schwarzwälder Boten vereinbart werden. Erreicht wurde ein Anerkennungs-Tarifvertrag für Mitarbeiter/innen, die bis zum 8. Dezember 2011 bei diesen Gesellschaften beschäftigt waren. Sie fallen unter die jeweiligen Angestellten- und Redakteurs-Tarifverträge, die mit dem baden-württembergischen Verleger-Verband abgeschlossen worden sind. Damit gibt es bis zum Ende der Laufzeiten zum 31. Dezember 2014 für die Angestellten und bis zum 30. April 2014 für die Redakteure die von ver.di geforderte…
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Warnstreik zur Berlinale

Die Berlinale in Berlin einen Tag nach der Eröffnung am 10. Februar: Mitarbeiter des Festspielkinos CinemaxX am Potsdamer Platz streiken.
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Bildhonorare gehen in die Schlichtung

Entgegen einer ersten Erklärung ist der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) doch bereit, für die Festlegung der Bildhonorare im Rahmen der gemeinsamen Vergütungsregeln für freie Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen in die vom Gesetz vorgesehene Schlichtungsstelle zu gehen.
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Verhandlungen bei Nordwest-Zeitung anberaumt

Im dritten Sondierungsgespräch der Gewerkschaften DJV und ver.di mit der Geschäftsführung der Nordwest-Zeitung (NWZ) aus Oldenburg am 1. Februar im ver.di-Haus in Berlin wurde die Aufnahme von Tarifverhandlungen vereinbart. Die erste Runde wird am 15. Februar und eine zweite am 22. März stattfinden. Gegenstand dieses Sondierungsgespräches waren keine inhaltlichen Fragen zur Ausgestaltung eines möglichen Haustarifvertrages. Besprochen wurden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der NWZ und die generelle Tarifsituation im Verlags- und Redaktionsbereich. Schließlich ging es auch vor allem um die Situation der Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer der…
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The show must go on!

Bavaria Studios und ver.di haben sich am 7. Dezember in der 6. Verhandlungsrunde über den Abschluss eines Sanierungstarifvertrages für die Abteilung Dekorationsbau geeinigt. Vereinbart wurde eine Beschäftigungssicherung über 5 Jahre. Die Bühnenbauer geben dafür zwei Tage Urlaub, die Bereitschaft zu 9 Stunden unbezahlter Mehrarbeit im Monat; Streichung des Sommergeldes, Fahrgeldes, Urlaubsgeldes und eine Reduzierung des 13. Monatsgehaltes auf 87,5%. Desweiteren sicherten die Arbeitgeber zu, dass keine Ausgliederung in ein tarifloses Tochterunternehmen stattfindet. Mit dieser Einigung wurde ein geplanter Warnstreik abgewendet. Diese Warnstreiks hätten direkt zur Folge gehabt, dass…
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Harte Fronten bei 1. dpa-Tarifrunde

Mit einer inhaltlich heftigen Konfrontation haben am 25. Januar 2012 die Tarifverhandlungen für die dpa GmbH begonnen. Bei der ersten Runde in Berlin begründeten die Gewerkschaften ver.di/dju und DJV ihre Forderung nach vier Prozent mehr Gehalt für die rund 700 Beschäftigten. Die Geschäftsführung legte kein Angebot vor und sprach von einer kontraproduktiven und harten Forderung, die für das Unternehmen nicht finanzierbar sei.
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Abgedreht und abgelehnt

Unter dem Titel „Abgedreht und abgelehnt“ hat die ver.di FilmUnion die Befragungsergebnisse einer Sozialstudie unter Film- und Fernsehschaffenden am 24. Januar in Berlin präsentiert und nötige Änderungen in der Arbeitslosenversicherung mit Fachpolitikern der Bundestagsfraktionen vor 120 Betroffenen aus der Filmbranche zur Sprache gebracht. Nur 5,5 Prozent der Befragten erhielten Arbeitslosengeld 1 nach der verkürzten Anwartschaftszeit. Über zwei Drittel der gestellten Anträge wurde abgelehnt, weil der Anteil der Anwartschaftstage aus kurzen Beschäftigungen bis zu 6 Wochen Dauer zu gering war oder die Verdienstgrenze von 30.240 € pro Jahr überschritten wurde. Daher sind 41…
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Erfolgreich gegen Buy-out-Verträge

Erfolgreich abgewehrt – dafür steht das Jahr 2011 gleich zweifach. Mit Streiks und anderen Aktionen konnten Journalistinnen und Journalisten ihre Verleger stoppen, die angetreten waren, die Redakteurseinkommen kräftig und dauerhaft zu kürzen. Nicht weniger effektiv war der „juristische Abwehrkampf“ gegen Buy-out-Verträge, die freie Text- und Bildjournalisten um ihre Rechte bringen.
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Beschäftigungssicherung für Nordsee-Zeitung

Am 2. Februar haben die Verhandlungskommission von DJV und ver.di mit der Geschäftsführung der Nordsee-Zeitung (NZ) eine Verlängerung des für die Redaktion geltenden Beschäftigungssicherungs-Tarifvertrages vereinbart. Damit ist bis Ende 2013 garantiert, dass kein Beschäftigungsabbau, Outsourcing oder Einsatz von Leiharbeit in der Redaktion der Nordsee-Zeitung stattfindet. Zudem wird der bestehende Stellenplan für die Kolleginnen und Kollegen in der Redaktion (Redakteurinnen und Redakteure sowie Verlagsangestellte) für den gleichen Zeitraum festgeschrieben, im Falle von Personalveränderungen finden Nachbesetzungen statt. Angesichts der wirtschaftlichen Lage der Nordsee-Zeitung…
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Viele Anträge abgelehnt

In einer nicht repräsentativen Umfrage, die der BundesFilmVerband (BFV) deutschlandweit durchgeführt hatte, konnten Filmschaffende Angaben zu ihrer Beschäftigungs-, Einkommens- und Lebenssituation machen. Der Fragebogen diente dem Ziel herauszufinden, was genau an der seit Sommer 2009 geltenden Regelung zum ALG I für Film- und Kulturschaffende zu ändern sei. Die Ergebnisse sind alles andere als zufriedenstellend: Alle Befürchtungen seitens der BFV-Vertretung sind deutlich bestätigt worden.
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