Tarife und Honorare

Literaturmatinée mit Rolf Becker

 „So wird Geld verdient“, hieß es trocken im Programm für den Sonntag Vormittag und manche und mancher vermutete dahinter wohl eher eine spröde Auseinandersetzung mit einem für Kreative manchmal sperrigen Thema.
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Warnstreik bei CinemaxX in Berlin

In der Tarifauseinandersetzung bei der CinemaxX AG kam es am 1. April zu weiteren Warnstreiks. In Berlin war der größte Teil der rund 50 Beschäftigten aus dem Bereich Kasse, Einlasskontrolle, Süßwarenverkauf und Filmvorführung auf der Straße.
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Warnstreik bei Nordwest-Zeitung

80 Beschäftigte der Nordwest-Zeitung (NWZ) in Oldenburg sind am 21. März im Konflikt zwischen Belegschaft und Arbeitgeber um einen Haustarif in einen ganztägigen Warnstreik getreten. ver.di und DJV hatten die Redakteure und Verlagsangestellten des Zeitungshauses aufgerufen, die Arbeit niederzulegen.
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Tummeln im tariffreien Raum

Die Neue Westfälische-Firmengruppe, zu der mehrere Unternehmen in Bielefeld gehören und die überwiegend (57,5 %) im Besitz der Deutschen Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (ddvg; Eigentümer: SPD) ist, versucht seit einigen Jahren, die tariflich geschützten Arbeitsverhältnisse in tariffreie Arbeitsbereiche zu verlagern. Zurzeit wird im Verlag der Neuen Westfälischen (NW) geplant, die EDV-Abteilung im Wege einer Betriebsänderung auszugliedern.
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Kleines Lohnplus im Privaten Rundfunk

Mit einem Tarifergebnis endete die vierte Verhandlungsrunde zwischen dem Tarifverband Privater Rundfunk (TPR), dem Deutschen Journalisten Verband (DJV) und ver.di am 26. März 2012 in Mannheim. Vereinbart wurde, dass der seitens des TPR gekündigte Manteltarifvertrag ohne materielle Veränderungen wieder in Kraft gesetzt wird und frühestens Ende 2016 gekündigt werden kann. Zudem wurde ein neuer Entgelttarifvertrag mit zeitlich befristeten Einstiegsstufen vereinbart, dessen Struktur ebenfalls erstmals Ende 2016 kündbar ist. Die Tarifentgelte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mitgliedsunternehmen des TPR werden ab dem 1. April 2012 um linear 1,5 Prozent erhöht, zudem wurde…
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R-mediabase für kritische Fotografie

Seit Jahren gilt die gesellschaftskritische Fotografie als tot. R-mediabase will deshalb der herrschenden, von Beliebigkeit, Werbung oder politischen Interessen dominierten Bilderwelt eine Gegenöffentlichkeit bieten. Damit sind Fotos gemeint, die in den Massenmedien normalerweise nicht vorkommen. R-mediabase ist davon überzeugt, dass die herrschende Bildindustrie die Wirklichkeit manipuliert, ein Selbstbetrug an Gegenwart und Realität ist und die wirklichen Lebensumstände der Menschen ignoriert.
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Tarifabschluss im Institut für Rundfunktechnik München

Seit Ende März gibt es auch für das Institut für Rundfunktechnik (IRT) in München eine Tarifeinigung. Es war bis zuletzt strittig, wie die Übertragung des Tarifabschlusses des Bayerischen Rundfunks (BR) auf das IRT aussehen kann, da es beim BR mit dem neuen Tarifvertrag solidarische Umschichtungen zwischen unterschiedlichen Mitarbeitergruppen des BR gegeben hatte; Mitarbeitergruppen, die es beim IRT gar nicht gibt.
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US-Gericht weist Blogger-Klage ab

 
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Im Privatfunk fordert ver.di deutliche Tariferhöhung

In Bad Vilbel wurden am 8. März die Verhandlungen über einen neuen Mantel- und Entgelttarifvertrag zwischen dem Tarifverband Privater Rundfunk (TPR) und DJV und ver.di fortgesetzt. Der Manteltarifvertrag war seitens des TPR zum Jahresende gekündigt worden.
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CinemaxX: Kein Angebot, keine Verhandlung

Die dritte Verhandlungsrunde zu den Firmentarifverhandlungen für die CinemaxX AG in Hamburg am 15. Februar hat ver.di abgesagt. Der Grund: Die Arbeitgeberseite hatte das zugesagte überarbeitete Angebot nicht vorgelegt.
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Solidarität und Eigennutz

Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske sprach am 20. Februar in Oldenburg vor der Belegschaft der Nordwest-Zeitung (NWZ). Er war einer Einladung des Betriebsrats gefolgt und besuchte anschließend auch die kämpferische Mittagspause vor dem Pressehaus. Dort demonstrierten Verlagsbeschäftigte und Journalisten gemeinsam für einen Haustarif. Mit dabei waren auch die Zusteller, die in der Zustellgesellschaft NWPP angestellt sind und nach Stücklohn bezahlt werden.
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Bild-Honorare 2012

Die Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing (MFM) hat die Honorarempfehlungen für Fotohonorare für das Jahr 2012 herausgegeben. Die Bildhonorare sind im Vergleich zum Vorjahr weitgehend gleich geblieben. Erstmals wurden auch Empfehlungen für Apps und Stadtpläne ermittelt. Zusammen mit dem Handbuch „Der Bildermarkt“ kostet die Honorarübersicht 33 Euro. ver.di-Mitglieder können die Honorarübersicht auch einzeln unter Angabe ihrer Mitgliedsnummer zum Preis von 13 Euro beziehen beim Bundesverband der Pressebild-Agenturen und Bildarchive e.V. Zu bestellen unter: www.bvpa.org
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Kein Fortschritt bei CineStar in Bamberg

Am 8. März fanden die Verhandlungen für das CineStar Bamberg in Nürnberg statt. Auch hier hatte der Arbeitgeber, ähnlich wie schon in Osnabrück und Dortmund, kein Angebot vorbereitet. Allerdings scheint der bisherige Streikdruck so groß zu sein, dass die Arbeitgeber einem Tarifvertrag nicht mehr ganz so ablehnend gegenüber stehen.
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Nächtlicher Einsatz in München

Ende Februar haben 53 Zeitungszusteller ihren Arbeitsplatz in München verloren, der Betrieb wurde geschlossen. Sie arbeiteten für die ZVZ Zentrum GmbH, die wiederum der SZ Logistik GmbH gehört, einer hundertprozentigen Tochter der Süddeutschen Zeitung.
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Zwischen Talk und Fernsehküche

Ob Held oder Versager, Kommissarin oder Killer, Liebende oder Verlassener – Schauspielerinnen und Schauspieler sind das Aushängeschild von Kino und Fernsehen. Aber manch vielbeschäftigter Leinwandstar blickt am Ende des Arbeitslebens auf seinen Hartz IV-Antrag. Denn das Sozialversicherungsrecht verbannt alle Filmschaffenden buchstäblich auf die billigen Plätze ganz hinten im Lebenskino. Gewerkschaften und Berufsgruppenverbände halten dagegen. So kämpft auch der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) um die soziale Absicherung seiner Mitglieder. M sprach mit Vorstandmitglied Heinrich Schafmeister.
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dju-Broschüre über AGB-Prozesse

„Gegen Buy-Out-Verträge hilft nur Gegenwehr – und mit Unterstützung der dju in ver.di sind die Chancen gut, dass die Gegenwehr erfolgreich ist.“ Zu dieser positiven Zwischenbilanz kommt eine neue Broschüre der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di (dju). Unter dem Titel „Buy-out-Verträge stoppen – Fair Pay für freien Journalismus. Gewerkschaftsprozesse gegen die AGB von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen“ steht sie auf der Internetseite http://dju.verdi.de/freie_journalisten/verlags-agb kostenlos zum Download bereit. Die Broschüre enthält Arbeitsmaterial für die gewerkschaftliche und juristische Praxis. Auf der Seite stehen darüber hinaus die…
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