Redaktion

Alle Artikel von Redaktion

Buchtipp: Über Filmarbeit

Es kommt nicht oft vor, dass die Arbeit eines Dokumentarfilmers durch ein Buch gewürdigt wird. Der Berliner Verlag Neues Leben tut das jetzt und hat dafür aus der Reihe der DDR-Dokumentarfilmer Peter Voigt gewählt, der ohne den Besuch der Babelsberger Filmhochschule ein Könner seines Fachs wurde. Der Band Filmarbeit enthält Skizzen, Kritiken, Essays und Interviews, zusammengestellt von dem Filmhistoriker und Autor Günter Adge.
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Kroatien: Klagewelle gegen Journalisten

Im jüngsten EU-Mitgliedstaat Kroatien ist das Verklagen von Journalistinnen und Journalisten neuerdings zum nationalen Sport geworden. Prozessieren kann jeder, der durch die Berichterstattung erlittene „seelische Qualen“ geltend macht. Allein in den letzten zwei Jahren gab es über 1000 Klagen. Nun organisierte der Journalistenverband HND eine Protestaktion in Zagreb, an der mehrere Hunderte Medienschaffende teilnahmen. 
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Reuters Paris: Erster Streik seit 15 Jahren

Weil im französischen Büro der Nachrichtenagentur Reuters 25 Stellen im Textbereich abgebaut werden sollen, ist die Pariser Redaktion vom 6. auf den 7. März in einen 24stündigen Streik getreten. Der geplante Stellenabbau ist Teil einer Rationalisierungsstrategie, die auch andere Büros der Nachrichtenagentur in Europa betrifft, darunter auch das deutsche, für das im vergangenen Herbst ein Personalabbau von mehr als Prozent angekündigt worden war.
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Polizeigesetze lähmen Pressearbeit

Die Bundesländer haben in den letzten Jahren begonnen, ihre Polizeigesetze zu erneuern. Einige sind bereits in Kraft, andere noch in der parlamentarischen Abstimmung. Die Polizei bekommt in der Regel mehr Befugnisse und wird aufgerüstet. Das hat auch Auswirkungen auf die Medien und ihre freie Berichterstattung. Es berührt das Zeugnisverweigerungsrecht und den Quellenschutz, wenn beispielsweise Recherchematerialien unter bestimmten Bedingungen konfisziert werden dürfen.
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Miteinander denken und diskutieren

Bilanz gezogen und Perspektiven erörtert haben am 9. und 10. März im Berliner ver.di-Haus die Bundeskonferenzen der Jugend sowie der Frauen im Fachbereich Medien, Kunst und Industrie. Dass man angesichts enormer gesellschaftspolitischer Herausforderungen zusammenstehen müsse, war dabei ein Fazit, zu dem beide Konferenzen, wenn auch auf sehr unterschiedlichen Wegen, gelangten.
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Frauenstreik: Auch den Journalismus ändern

Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di unterstützt die weltweite Initiative zum Streik von Frauen und Queers am 8. März 2019. Erstmals seit 25 Jahren soll auch hierzulande wieder für gleiche Bezahlung und die Abschaffung der Paragraphen 218 und 219 gestreikt werden. Ein Netzwerk Frauen*streik plant Aktionen in mehr als 40 Städten. Auch Journalistinnen rufen zum Streik auf.  Schlechte Bezahlung und hohe Belastung treffe in der Medienbranche besonders Frauen.
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Algeriens Journalisten kämpfen gegen Zensur

"Das Recht die Hörer frei zu informieren" und "Demokratie jetzt sofort", wurde auf den Schildern gefordert, mit denen am 28. Februar Dutzende Journalist*innen des staatlichen algerischen Funk und Fernsehens (ENTV) in der Hauptstadt auf die Straße gingen. Sie demonstrierten mit einem Sit-In auf dem Platz der Pressefreiheit unweit des staatlichen Radiogebäudes "gegen Zensur". Der konkrete Anlass: Im ganzen Land kommt es seit Wochen zu Protesten gegen die Kandidatur des schwerkranken, greisen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika um eine fünfte Amtszeit. In den staatlichen Medien erfährt man davon so gut wie nichts.
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BFFS und ver.di loben Fairness-Filmpreis aus

Erstmals loben der Bundesverband Schauspiel (BFFS) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft in diesem Jahr den Deutschen Fairnesspreis aus. Mit ihm soll eine fiktionale Film- oder eine Serienproduktion geehrt werden, die in der Branche in besonderer Weise den Blick auf das gesellschaftlich relevante Thema Fairness lenkt. Welches Thema speziell im Fokus steht, wollen ver.di und BFFS jährlich neu festlegen. In diesem Jahr geht es um Diversity.
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Zugang zu Unterlagen über Uwe Mundlos

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am 28. Februar entschieden, dass das Bundesministerium der Verteidigung dem Axel-Springer-Verlag Zugang zu Unterlagen gewähren muss, die Uwe Mundlos’ Wehrdienstzeit betreffen. Mutmaßlich geht es um 5000 Seiten Material. Das Informationsinteresse der Presse habe Vorrang, entschied das Bundesverwaltungsgericht damit letztinstanzlich einen fast sieben Jahre währenden Rechtsstreit und stärkte so die Pressefreiheit.
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Ippens Content-Mix digital aus Frankfurt

Am 1. März startet die neu geschaffene „Ippen-Digital Zentralredaktion Mitte“ mit Sitz in Frankfurt am Main. Die Online-Portale aller hessischen Zeitungen der Ippen-Gruppe werden von dort ab 5. März mit regionalen Beiträgen versorgt. Jan Ippen, Gründer und Mitgeschäftsführer von Ippen-Digital in München, sieht in dem Netzwerk die Zukunft eines nachhaltigen Online-Publishings. Das „Erfolgsmodell“ wird nun auf Frankfurt übertragen.
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Von der Pflicht sich neu zu erfinden

Kein anderer Satz wird in Deutschland so stark mit der Flüchtlingssituation in Verbindung gebracht wie Angela Merkels „Wir schaffen das.“ Dass dieser Ausspruch eine derartige Resonanz hervorrufen würde, konnte niemand ahnen, sagte Dr. Annekatrin Gebauer am 27. Februar beim Mediensalon in Berlin. Gebauer war bis zum vergangenen Jahr Sprecherin der Bundesregierung und arbeitet heute als Beraterin für strategische Kommunikation bei Hering Schuppener.
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Die vergessenen Nachrichten 2018

Welche Themen sind für die Öffentlichkeit relevant und sollten unbedingt von den Medien aufgegriffen werden? Eine Entscheidung, die täglich, stündlich … getroffen werden muss. Und oft werden wichtige Themen dabei übersehen. Die Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) e.V. stellte am 27. Februar die Top Ten der Vergessenen Nachrichten des Jahres 2018 im Rahmen ihrer Jahrespressekonferenz im Deutschlandfunk in Köln vor. 
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Intransparenz um jeden Preis

Von Transparenz hält man in der sächsischen Politik wenig. Nicht von ungefähr gehört Sachsen zu den Bundesländern, die noch immer kein Informationsfreiheitsgesetz haben. Behörden und Politik können so Auskünfte leicht verweigern. Und wenn es notwendig ist, werden bestehende Gesetze auf diese Intransparenz zugeschnitten. Indiz dafür ist der Umgang mit einem der jüngsten Auskunftsersuchen von Greenpeace.
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Tarifeinigung mit Thomson Reuters

Die Gewerkschaften DJV und ver.di haben mit dem Chefredakteur Olaf Zapke von Thomson Reuters Germany  GmbH am 25. Februar 2019 in der ersten Verhandlungsrunde eine Tarifeinigung erzielt. Ab 1. April sollen die Gehälter der Redakteurinnen und Redakteure um 2,7 Prozent erhöht werden. Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt zwölf Monate bis zum 31. März 2020.
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Kino in der Moderne: Als befände man sich mittendrin

100 Jahre Weimarer Republik! Ein Jubiläum, das Anlass gibt, eine Gesellschaft kennenzulernen, die alles dafür tat, um ihre unmittelbare Vergangenheit schnell hinter sich zu lassen. Den Widersprüchen dieser glanzvoll beginnenden Epoche geht die Ausstellung „Kino in der Moderne. Film in der Weimarer Republik“ in der Bundeskunsthalle in Bonn nach.
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Schottland bekommt eigenen BBC Channel

Im schottischen Glasgow startet am Sonntag um 19 Uhr der neue Kanal BBC Scotland mit einem Programm, das komplett in Schottland entsteht. „Wir wissen, dass schottische Zuschauer das BBC-Fernsehen lieben, aber wir wissen auch, dass sie erwarten, ihr Leben und das moderne Schottland darin stärker wiederzufinden“, sagte BBC-Generaldirektor Tony Hall anlässlich der Bekanntgabe der Pläne für den neuen TV-Kanal im Februar 2017.
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