Redaktion

Alle Artikel von Redaktion

Mediation bei Bauer

Im Konflikt um die Kündigung der Bauer-Konzernbetriebsratsvorsitzenden Kersten Artus ist das Verfahren vorerst ausgesetzt: Beide Parteien stimmen dem gerichtlichen Vorschlag nach einem Mediationsverfahren zu.
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BBC im Streik

Nachdem am 5. und 6. Oktober beinahe bei der BBC (British Broadcasting Corporation) gegen geplante Verschlechterungen der Rentenregelungen gestreikt worden wäre (M berichtete), war es am 5. und 6. November dann wirklich soweit. Ab 0 Uhr nachts streikten die 4000 BBC-Journalisten, der World Service eingeschlossen.
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Briefe an «M», 11/2010

„Geschlechterkampf in Netzwerken“ in M 8-9 / 2010 Wenn der Autor des Beitrags „Geschlechterkampf in Netzwerken“ (wiederholt) nahelegt, Antifeminismus sei „rechts“ oder „neokonservativ“, sei ihm versichert: Die wahre Feminismuskritik kommt längst von links. Denn Feminismus versucht, die Geschlechter gegeneinander auszuspielen und soziale Herrschaftsverhältnisse zu vernebeln. Konservative bis reaktionäre Gruppen haben das erkannt und setzen den Feminismus entsprechend ihrer Interessen ein. Wichtig dabei ist: Feminismus ist nicht Frauenrechtlertum, sondern setzt Frauen unter Druck. Wer aber unverändert das hohe Lied des Feminismus singt, der sollte sich mal mit den…
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Motor und Prellbock

Einen Termin mit Robert Haberer zu bekommen, ist gar nicht so einfach. Sein Redakteursschreibtisch steht in Rostock bei der Ostsee-Zeitung (OZ), doch der 37-Jährige ist häufig auf Achse. Er geht im Hamburger Gewerkschaftshaus genauso ein und aus wie im ver.di-Fachbereich 8 in Berlin. Dort ist seine Meinung ebenso gefragt wie im Schweriner Landtag, wenn es etwa um eine Anhörung zur Medienpolitik in Mecklenburg-Vorpommern geht. Ein solides Zeitmanagement ist da lebenswichtig.
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Bundeskonferenzen dju und Fachgruppe Medien

Die Vorkonferenzen in den Ländern sind gelaufen, die Delegierten gewählt. Nun findet am 26. und 27. Februar 2011 die Bundesdelegiertenkonferenz der Fachgruppe Medien in der ver.di-Bundesverwaltung in Berlin statt. Zuvor – beginnend am 25. Februar – ist die 3. Bundeskonferenz der dju einberufen.
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Smartes Fingerfood?

Für den ehemaligen WAZ- und Bertelsmann-Manager Werner Lauff ist die Sache klar: Es sei zu erwarten, dass „Tablets ein integraler Bestandteil des Alltags werden, auch weil sie zur rechten Zeit kommen: Die Menschen werden immer mobiler und wollen auch mobil informiert werden“, erklärte der Experte, der inzwischen als selbständiger Berater arbeitet, während der Medientage München.
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Positionspapier zum Urheberrecht beschlossen

ach monatelanger intensiver Diskussion der betroffenen Fachbereiche und Gremien sowie im Mitgliedernetz von ver.di hat der Bundesvorstand am 25. Oktober ein Positionspapier zum Thema „Internet und Digitalisierung – Herausforderungen für die Zukunft des Urheberrechts“ beschlossen.
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Auf Knopfdruck 3D?

Die Deutsche TV-Plattform begleitet seit 20 Jahren die Einführung von Innovationstechniken für das Fernsehen. Das jährliche Symposium stand Anfang November in Berlin im Zeichen der stereoskopischen Bilder. Der Titel „Von HDTV zu 3DTV“ wurde durch die Frage „Markterfolg oder Hype?“ ergänzt. Die Antworten fielen widersprüchlich aus.
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Ohne Ergebnis erneut vertagt

Die Tarifverhandlungen für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen zwischen den Gewerkschaften DJV und der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di und dem Bundesverband der Deutschen Zeitungsverleger (BDZV) sind nach der zweiten Runde ohne Ergebnis auf den 8. Dezember 2010 vertagt worden.
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Sieg für Autoren

Mit seinem bislang letzten Artikel für das Magazin GEO hatte der langjährige Autor Christian Jungblut nichts als Ärger: Es war eine Reportage über Holland, Polder, Landgewinnung, Deichbrüche und neue Risiken durch den Klimawandel – „Holland unter Wasser“. Jungblut lieferte den Artikel, und was als ganz normaler redaktioneller Alltag begann, endete schließlich vor Gericht.
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kommentiert & aufgespießt: Verantwortungslos & Kampfesmut

Von Friedrich Burschel | Schwer zu entscheiden, was einen mehr aufgebracht hat gegen die große Süddeutsche Zeitung: dass sie am ersten Oktober-Wochenende eine viertel-seitige Anzeige der neurechten Jungen Freiheit veröffentlicht hat oder wie sie mit der Kritik daran umgegangen ist. Der Protest einer offenbar doch nicht unerheblichen Zahl von SZ-Lesern richtete sich dagegen, dass ein bundesdeutsches bürgerliches Leitmedium der Jungen Freiheit (JF), einer Art „Nationalzeitung“ der Besserverdienenden und akademisch Gebildeten, ihre Anzeigenspalten öffnete und so der Normalisierung von Standpunkten Vorschub leistete, die zutiefst antidemokratisch und antihumanistisch sind. Der offen…
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Weichere Helden

Zum 2. Mal trafen sich am 9. Oktober in Berlin die Mitglieder des Bundesverbandes für Dramaturgie, um sich über aktuelle Tendenzen beim Aufbau von Film- und Fernsehfilmen auszutauschen. Der deutsche Film liegt dabei im internationalen Trend.
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Vierter KEK-Bericht zur Medienkonzentration

Der vierte Bericht der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) wurde im Oktober in Potsdam der Öffentlichkeit vorgestellt.
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Betriebsratswahl bei Springer Hamburg ungültig

Vor dem Hamburger Arbeitsgericht hat der Springer-Verlag mit seiner Wahlanfechtung der Betriebsratswahl in Hamburg vom vergangenen März in der ersten Runde Erfolg (GZ16 BV 5/10): Die Kammer 16 erklärt die Wahl für ungültig, denn es sei „gegen wesentliche Vorschriften des Wahlverfahrens verstoßen worden.“
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Fair und auf Augenhöhe

Fair und auf Augenhöhe wollen sich ZDF und die Produzenten von Fernsehfilmen bei der Finanzierung und Abrechnung von Auftragsproduktionen künftig begegnen.
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Blätter mit weißen Flecken

Wie sähen Zeitungen ohne freie Journalisten aus? Vor allem ziemlich leer. Tageszeitungen leben jeden Tag auch von den Texten und Fotos freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In der Bezahlung schlägt sich das aber oft genug nicht nieder: 40 Euro Brutto-Honorar für sechs Stunden Arbeit – das ist für viele freie Journalisten keine Seltenheit. Seit Februar gelten die Vergütungsregeln für Freie an Tageszeitungen. Nur wenige Zeitungshäuser wenden sie vollständig an.
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