Red./PM

Gemeinsam gegen sexuelle Belästigung

Die ARD und die Allianz Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen e.V. (Produzentenallianz) erweitern im Hinblick auf die öffentliche „MeToo"-Debatte ihre Zusammenarbeit. Die gemeinsamen Leitlinien für Transparenz und Antikorruption aus dem Jahr 2013 wurden um eine Passage gegen sexuelle Gewalt, Missbrauch und Belästigung erweitert. Eine entsprechende Klausel findet zukünftig Eingang in die Produktionsverträge. Diese Ergänzung der Leitlinien unterstreiche „unsere gemeinsame Überzeugung, dass es für Sexismus in unserer Branche keinerlei Toleranz geben darf“, sagte ARD-Filmintendantin Karola Wille (MDR) in Leipzig. 
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Tageszeitungen: Streiks fortgesetzt

Die Streiks der rund 13.000 Tageszeitungsjournalistinnen und –journalisten gehen weiter: Bereits über das Pfingstwochenende legten erste Redaktionen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen die Arbeit nieder, heute werden die Streiks dann erneut deutlich ausgeweitet. In Bielefeld, Unna und Kiel finden Kundgebungen statt. Die Verhandlungen waren am 26. April ohne Ergebnis unterbrochen worden. Auch nach fünf Verhandlungsrunden blieben die Verleger bei ihrem unverändert enttäuschenden Angebot für den seit Jahresbeginn offenen Gehaltstarifvertrag. Am 4. Juni wird weiterverhandelt.
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Presserat sprach vier öffentliche Rügen aus

Der Deutsche Presserat hat auf seinen Beschwerdeausschuss-Sitzungen im Dezember wegen schwerer Verstöße gegen den Pressekodex vier öffentliche Rügen ausgesprochen. Drei Rügen betreffen Beiträge in den Online-Ausgaben von Zeitungen. So veröffentlichte das Online-Portal des Oberbayerischen Volksblatts OVB24.de den Meinungsartikel eines AfD-Politikers, den es selbst für „volksverhetzend“ hält.
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Relativiert: Risiko von Facebook-Filterblasen

Die Bedeutung sogenannter Intermediäre wie Facebook für die Meinungsbildung wird überschätzt. Einer neuen Studie zufolge sei Facebook für die meisten Nutzer eine Nachrichtenquelle unter vielen, nicht die alleinige. Die Befürchtung, dass sich die Menschen in Filterblasen bewegten und etwa mit Blick auf die Bundestagswahl nur eingeschränkt informiert seien, müsse deshalb aus wissenschaftlicher Sicht relativiert werden. 
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Menschenrechtler sofort freilassen

Mit Bestürzung und scharfer Kritik reagiert ver.di auf die Nachricht neuerlicher Verhaftungen in der Türkei. Bereits vor knapp zwei Wochen sind zehn Menschenrechtler festgenommen worden. Gegen sechs von ihnen wurde wegen des Vorwurfs der Unterstützung einer Terrororganisation diesen Dienstag Untersuchungshaft verhängt. Unter ihnen befindet sich der deutsche Menschenrechtsaktivist Peter Steudtner.
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