Internationales

Europe goes Radio

Die Erweiterung der Europäischen Union eröffnet neue unternehmerische Perspektiven. Das wollen deutsche Privatsender mit einer - für den Privatfunk einzigartigen - Aktion anschaulich beweisen: Einige ihrer Mitarbeiter sollen zukünftig einen Teil ihrer Weiterbildung im Ausland absolvieren.
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Gipfelübergriffe

Das hat es in Italien noch nicht gegeben: 29 Polizeichefs des Landes müssen sich vor Gericht unter anderem wegen Beweismittelfälschung, schwerer Körperverletzung, versuchten Totschlags und Falschanschuldigung verantworten. Doch nur eine Hand voll Journalistinnen und Journalisten erscheint zum Prozessauftakt in Genua.
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Blick über die Oder

Rot und weiß waren die Farben, die der Journalistinnenbund (JB) für die Einladung zu seiner 17. Jahrestagung gewählt hatte. Ein passendes Design für das Treffen in Polen, das im Collegium Polonicum in Slubice, der Nachbarstadt von Frankfurt (Oder) im Juni stattfand.
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Wettkampf ums Geld

Dabei sein ist alles. Diese Maxime aus dem Amateurzeitalter gilt, leicht verändert, auch im Profisport. Alle wollen beim Verdienen dabei sein: Sportverbände, Rechtevermarkter und vor allem die TV-Sender. Die Kommerzialisierung des Sports wird vielfach beklagt und dennoch gnadenlos voran getrieben.
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Britische Gewerkschaften fordern Aufklärung von US-Regierung

Bis Anfang Mai haben 1.042 Journalisten in Großbritannien eine Petition unterschrieben, mit der die US-Regierung ausgefordert wird, endlich die Hintergründe zur Attacke auf das Palestine Hotel in Bagdad zu veröffentlichen.
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Aktion für Ademir Luna und Yaneth Montoya Martínez

Nichts ahnend ging der Taxifahrer Fabián Correa am Morgen des 29. März seiner Arbeit nach, als zwei Männer einstiegen. Sie zwangen ihn, in eine Sackgasse zu biegen und drohten damit, ihn umzubringen. "Du bist doch Ademir Luna, oder?", fragte der eine. Der Fahrer konnte die Männer nicht von der Verwechselung überzeugen. Sie schütteten Benzin über den Taxi-Chauffeur, schafften es aber glücklicherweise nicht, das Fahrzeug in Brand zu setzen. Unter weiteren Drohungen flüchteten sie schließlich.
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Ermutigung für Sisyphus

Im Juni 1994 starteten 50 Gründungsaktivisten die deutsche Sektion von "Reporters sans Frontières". Die Freiheit zu informieren und informiert zu werden schreibt die Organisation auf ihre Fahnen. Sie startet mit Enthusiasmus und einem Schreibtisch in der Redaktion der "tageszeitung". Inzwischen hat "Reporter ohne Grenzen" (RoG) bundesweit mehrere Hundert Mitglieder, ist selbst Mitglied im Forum Menschenrechte, aber auch international angesehen, vergibt Preise. Eines ist geblieben: Es gibt immer noch mehr zu tun als Kräfte und Mittel zulassen. «M» sprach zum Jubiläum mit Michael Rediske, Vorstandssprecher der deutschen Sektion.
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Abu Nadine in Beirut

Ein Journalistenseminar - im Jemen war das eine Premiere. Sie bildete den Auftakt zu einer Kooperation, die die dju mit dem Yemen Journalists' Syndicate (YJS) vereinbart hat und die von der Friedrich-Ebert-Stiftung unterstützt wird. Eine Wiederholung des Seminars gab es in Amman in Kooperation mit der Jordan Press Foundation - mit Journalistinnen und Journalisten nicht nur aus jordanischen Medien, sondern auch aus Palästina, Syrien, Tunesien, Ägypten und Kuwait. Eine Kollegin meinte danach: "Jetzt habe ich eine ganz andere Vorstellung von meinem Beruf".
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Effektivität und Emanzipation?

Manche Kongresse sind wie Operationen, nach denen der Arzt den Patienten fragt, ob er die gute oder die schlechte Nachricht zuerst hören möchte. Im Fall der EJF lauten die Antworten: Die auch von der dju zu entrichtenden Beiträge steigen bis 2007 um 20 Prozent, geplante Reformen sind nur "Reförmchen" - einziger Trost: ein anspruchsvolles Arbeitsprogramm.
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Neue EU-Richtlinie in Vorbereitung

Als weiteren Schritt zur Harmonisierung des Urheberrechts in der EU hat die Europäische Kommission am 16. April eine neue „Richtlinie zur Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten im Binnenmarkt“ auf den Weg gebracht. Geregelt werden sollen vor allem die Tätigkeit und Transparenz von Verwertungsgesellschaften, gegebenenfalls auch die ge- meinschaftsweite Lizenzierung bestimmter Rechte. Dabei müsse aber, so der zuständige Kommissar Frits Bolkestein, das Gleichgewicht zwischen notwendigem Schutz und notwendiger Vergütung für Autoren und Künstler einerseits und den Bedürfnissen der gewerblichen Nutzer andererseits gewahrt werden. Dies gelte auch für Systeme…
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Aktion für Rachim Esenow

Den turkmenischen Verlagshäusern ist es seit zehn Jahren verboten, den Roman "Wensenosy Skitalets" zu verbreiten. Dem Autor, dem 78-jährigen Journalisten Rachim Esenow, gelang es aber 2003, das Buch in Moskau zu veröffentlichen.
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Kein Nebenjob als Spion

Slowakische Journalisten dürfen keinen Nebenjob als Spione annehmen. Das Parlament in Bratislava verabschiedete am Mittwoch ein Gesetz, das die Arbeit von Medienvertretern beim slowakischen Geheimdienst SIS untersagt.
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Die Schicksale der in «M» vorgestellten verfolgten Kolleginnen und Kollegen im Überblick

Saleem Samad aus Bangladesch («M», 1 - 2 / 2003) wurde nach 50 Tagen in der Haft freigelassen, die Übersetzerin Pricila Raj schon einige Tage zuvor. Die beiden hatten ein britisches Fernsehteam bei einem Film über die politische Lage in Bangladesch unterstützt. Über das Schicksal der haitianischen Journalistin Michèle Montas («M», 3 / 2003) gibt es keine neuen Informationen. Angel Mario Ksheratto Flores aus Mexiko («M», 4 / 2003) musste keine weiteren Drohungen erleiden. Auch die angedrohte politisch motivierte Anklage gegen ihn wurde offenbar nicht weiter verfolgt. Der sudanesische Journalist Edward Terso Lado («M», 5 / 2003) konnte das Gefängnis nach internationalen…
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Erfolgreicher Kampf gegen Repressalien

Es wirkt: Briefe an Behörden haben auch im vergangenen Jahr wieder dazu geführt, dass inhaftierte Journalistinnen und Journalisten frei kamen sowie Morddrohungen, Einschüchterungen gestoppt wurden.
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USA: Journalisten-Feinde aus „Freundes-Ländern“

Selbst Journalisten aus Staaten, die von Washington als "Freundes-Länder" eingestuft werden, gelten in den USA seit einiger Zeit als Sicherheitsrisiko. Im Gegensatz zu anderen Geschäftsreisenden und Urlaubern aus den EU-Ländern, der Schweiz, Australien, Japan und Neuseeland benötigen die Kollegen nun ein spezielles Reportervisum, falls sie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten journalistisch sich betätigen.
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Ende der Franco-Strukturen?

Spaniens Staatsfunk "Radiotelevisión Española" (RTVE) soll endlich aufhören, ein Spielball der Parteien zu sein. José Luis Rodríguez Zapatero, Generalsekretär den spanischen Sozialisten, hat nach seinem Sieg bei den Parlamentswahlen am 14. März bekräftigt, dass eine unabhängige Kommission aus Medienexperten, Juristen und Journalisten ein neues Statut ausarbeiten werde, das dem Sender die Unabhängigkeit garantiert.
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