Medienpolitik

Tarifverhandlungen im Rundfunk: Enttäuschend

Ein Ende der bereits einige Wochen andauernden Gehalts- und Honorarrunde im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist noch nicht in Sicht. Termine sind teils bis in den September avisiert und in einigen Sendern, etwa im SR, gab es noch gar kein Zusammentreffen der Tarifparteien.
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Alle sind wichtig

Seit 2011 verleiht die Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände den „Hoffnungsschimmer“. Ausgezeichnet werden Produzenten und Produktionsleiter, die dafür gesorgt haben, dass ein fiktionaler Kino- oder Fernsehfilm, ein Mehrteiler oder eine Serie unter möglichst fairen Arbeitsbedingungen zustande gekommen sind. Stimmberechtigt sind alle Filmschaffenden, soweit sie beim Netzwerk crew united registriert sind. Diesjähriger Preisträger ist Peter Hartwig für sein Sozialdrama „Der Fall Bruckner“ (BR). Die Ehre widerfährt dem Produzenten bereits zum zweiten Mal: Er war 2011 mit „Goethe!“ der erste Preisträger dieser undotierten Auszeichnung.
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Hervorragendes Ergebnis

Mit Erlösen von 144 Millionen Euro war 2014 für die VG Wort ein sehr gutes Geschäftsjahr. Ende Juni werden sich etliche der über 172.000 wahrnehmungsberechtigten Autorinnen und Autoren über eine höhere Ausschüttung freuen können. Die meisten Verlage müssen darauf aber noch länger warten.
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Appell für mehr Selbstreflexion

Es gab Standing Ovations, als Zygmunt Bauman seinen Vortrag bei der diesjährigen re:publica mit einem Appell für mehr Selbstreflexion beendete. Zuvor hatte der große Soziologe den Digital Natives erklärt, warum sie alle Spione sind und welche persönlichen Ängste dabei ausgenutzt werden.
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Nichts geht mehr – ohne Videos

Zum zweiten Mal fand die Media Convention in diesem Jahr unter dem Dach der re:publica in Berlin statt. Bewegtbild-Themen dominierten das Veranstaltungsspektrum. Ein eigenes Profil der Media Convention, die vom Medienboard Berlin-Brandenburg ausgerichtet wird, ist jedoch nur noch schwer erkennbar.
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Falsch verstanden und Zahlenfehler: Frauen- und Männerrollen im Fernsehen

In „Unmut der Filmfrauen“ (M 2.2015) wird von einem Netzwerktreffen beim diesjährigen Internationalen Frauenfilmfestival in Dortmund berichtet. Ich war als Expertin eingeladen, da ich über die Situation von Filmfrauen vor und hinter der Kamera blogge („SchspIN – Gedanken einer Schauspielerin“ https://schspin.wordpress.com). Zu der im Artikel nicht ganz richtig dargestellten Alterssituation vor der Kamera kann ich basierend auf meinen Auswertungen sagen: Es gibt grundsätzlich deutlich weniger Frauen- als Männerrollen im deutschen Fernsehen, dazu kommen unterschiedliche Altersverteilungen. Die Anzahl der Frauenrollen steigt bis 40 Jahre an und nimmt dann bereits wieder ab, bei…
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„Starker Einsatz“ verliehen

„Von Schaupielern für Schauspieler“, das ist der Deutsche Schauspielerpreis, den der Bundesverband Schauspiel BFFS in diesem Jahr zum 4. Mal verliehen hat. Auch die ver.di-FilmUnion war bereits zum zweiten Mal mit dem Preis „Starker Einsatz“ vertreten. Mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk wurde der 84-jährige Schauspieler Rolf Hoppe geehrt.
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Anschlag auf die Grundrechte

Das Speichern der Kommunikationsdaten aller und zwar ohne Anlass, jeder Zeit, wenn auch zeitlich begrenzt – eine Totalüberwachung! Das bietet die Bundesregierung dem Parlament völlig ungeniert kurz vor der Sommerpause im Jahr 2015 als neues Gesetz zur Abstimmung an.
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Leservertrauen aufs Spiel gesetzt

M | Ihr erster Impuls nach Bekanntwerden der Google-Initiative Ende April war Ablehnung. Wie sehen Sie die Kooperation heute?
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Seid umarmt, Verlage!

Wenn es um ein faires Miteinander im Internet geht, sorgt Google immer wieder für Negativschlagzeilen. Dem Suchmaschinenkonzern wird der Missbrauch seiner Marktmacht bei der Online-Suche vorgeworfen, ebenso wie die Verletzung des Urheberrechts. Sein schlechtes Image versucht der Internetriese nun mit einer Charmeoffensive an die Verlage aufzupolieren. Mit seiner „Digital News Initiative“ will Google Qualitätsjournalismus im Internet befördern. Und auch Facebook geht auf die Zeitungshäuser zu. Das Projekt „Instant Articles“ soll ihnen helfen, ihre Artikel online besser zu vermarkten. Beide Deals werfen vor allem eine Frage auf: Wie weit können die Verlage am Ende wirklich…
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Rundfunkdebatte in Frankfurt: Eine Frage des Geldes

Die Debatte über eine Werbereduzierung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist in vollem Gange. Während einige Landesregierungen den schrittweisen Ausstieg forcieren, wehren sich die Sender aus Angst vor Mindereinnahmen. Zugleich müssen die Anstalten in diesen Tagen ihren Finanzbedarf für die nächste Beitragsperiode bei der zuständigen Kommission anmelden. Über Konsequenzen eines Werbeverbots und die Politik der KEF wurde bei einer ver.di-Tagung lebhaft diskutiert.
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ver.di kritisiert Vorratsdatenspeicherung

Als „massiven und ungerechtfertigten Eingriff in die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger und in die Pressefreiheit“ kritisiert der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, das Gesetzesvorhaben der Bundesregierung zur Vorratsdatenspeicherung.
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System kaputt? Digital Natives suchen neue Protestformen

Die re:publica möchte als Gesellschaftskonferenz verstanden werden, entsprechend breit war das Themenspektrum für die fast 7000 Teilnehmer. Gleich zum Auftakt hagelte es eine umfassende Systemkritik. Doch taugt das Netz noch als Protestmedium?
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Unmut der Filmfrauen

Das Internationale Frauenfilmfestival (IFFF), das vom 14. bis 19. April in Dortmund stattfand, war auch in eigener Sache aktiv. 1987 hatte es sich aufgrund der ständigen Benachteiligung der Frauen in der Branche gegründet. Nun ist die Debatte um Gleichstellung in der Filmindustrie wieder aufgeflammt. Vertreterinnen von „Pro Quote Regie“, eines Zusammenschlusses von etwa 300 Regisseurinnen, forderten in Dortmund ein Ende der Ungerechtigkeiten.
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Totalüberwachung droht

Die Telekommunikationsdaten jedes Bürgers werden per se gespeichert – ohne jeden Anlass. Das ist der erklärte Wille der Regierungskoalition für ein neues deutsches Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung. Ein Eingriff in die Grundrechte der Bürger: Protest formiert sich bundesweit.
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Transparenz per Gesetz

Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg arbeiten derzeit beide an einem Transparenzgesetz, das den Zugang zu Verwaltungsinformationen vereinfachen soll. Doch während die rot-grüne Landesregierung unter Malu Dreyer dafür einen breiten öffentlichen Beteiligungsprozess mit klarem Zeitplan nutzt, kommt das Projekt ausgerechnet im grün-rot regierten Baden-Württemberg nicht voran.
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