Medienpolitik

Pro & Contra: Quote

Von Jim Rakete | Die laufende Umfrage, die zurzeit im ZDF via Internet läuft, hat es an den Tag gebracht. Eine überwältigende Mehrheit der Hörer möchte mehr aktuelle Musik aus eigenen Landen im Rundfunkprogramm und Fernsehen.
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Augenmaß gefragt

Die Experten sind sich noch nicht einig, ob das neue Rundfunkgebührenmodell für ARD und ZDF tatsächlich von Vorteil ist. Doch selbst wenn die Einnahmen steigen: Die Haushalts- und Betriebsabgaben gelten erst ab 2013. Für die aktuelle Gebührenperiode heißt das vor allem eins: sparen.
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Bremer Zeitungen jetzt völlig identisch

Die angeblich drittälteste noch bestehende Zeitung Deutschlands, die Bremer Nachrichten (BN), existiert nur noch zum Schein. Nach jahrelanger allmählicher Angleichung an den Weser-Kurier (WK) sind beide Tageszeitungen mittlerweile völlig identisch – abgesehen vom Namen und der Schmuckfarbe auf der Titelseite.
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kommentiert & aufgespießt: Prozessgroteske & Kein Journalismusersatz

<h2">Prozessgroteske Von Viola Palustris | Eine Frage ist eine Frage ist eine Frage …Oder doch nicht? Am Ende ging es um zwölf Wörter in einem ZeitOnline-Beitrag vom Juni 2008: „Gerieten sie unter Druck, weil der einflussreiche Richter Dienstaufsichtsbeschwerde gegen sie erhob?“ Mit dieser Frage hatten die Autoren auf vermutete Unregelmäßigkeiten bei Ermittlungen zweier Kriminalisten zum sogenannten Sachsensumpf hingewiesen. Ein anderer Richter, Dr. Herman Hepp-Schwab am Dresdener Amtsgericht, las aus diesem Fragesatz soviel falsche Tatsachenbehauptung und mit Vorsatz verbreiteten ehrabschneidenden Vorwurf heraus, dass er die freien Leipziger Journalisten Arndt Ginzel und…
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Focus-Redakteure gingen mit Abfindung

Beim Focus haben 64 Mitarbeiter aus Redaktion und Verlag das Abfindungs-Angebot der Geschäftsleitung angenommen. Es sah einen Sockelbetrag von 15 000 Euro und einen zusätzlichen Beitrag nach einer Formel aus Monatsgehalt mal Betriebszugehörigkeit vor.
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Viva Fotofilm – Bewegt / unbewegt

Die Fotografie verbindet man grundlegend mit dem stehenden, eingefrorenen Bild. Bewegungen erstarren, ein Augenblick wird festgehalten. Dem entgegen steht eine Kunstform, die selten in den Fokus der Öffentlichkeit rückt: der Fotofilm. Ein Buch gibt einen umfassenden Einblick.
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Beschäftigung etwas sicherer

Für den Berliner Standort der Mediengruppe M. DuMont Schauberg (MDS) haben ver.di, DJV Berlin und der Journalistenverband Berlin-Brandenburg Mitte Juli ein Gesamtpaket aus drei Tarifverträgen zur Beschäftigungssicherung abgeschlossen. Die Monate dauernden Verhandlungen wurden durch zahlreiche Protestaktionen unterstützt. Bei der Frankfurter Rundschau wird jedoch derzeit über Kündigungen über gestritten.
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Das entgrenzte Bild

Ein, nennen wir es, „klassischer“ Teil der Medien- und Filmgeschichte kommt derzeit zu einem Ende. Grund hierfür ist das Universalmedium Software. Dieses ermöglicht nicht nur eine gigantisch angewachsene, global-kapitalistische Verwertungskette der Bilder- und Medienwelten, sondern lässt auch gewohnte Konstanten und gewachsene Konventionen der Bildproduktion und -rezeption erodieren. Die Digitalisierung bringt Medien-Konvergenzen und Formen von Öffentlichkeit hervor, deren Dynamiken noch nicht absehbar sind. Im Folgenden werden einige „Eckpunkte“ benannt, die skizzenhaft die unterschiedlichen Kontexte aufzeigen, die für das „Phänomen 3D“ relevant sind.
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„Schmuddelkinder“ einer Edelbranche

Nach mehrmonatigen Verhandlungen konnte im August 2010 ein Gehaltstarifvertrag für die Beschäftigten der Quality Service GmbH (QS) in Hamburg abgeschlossen werden.
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Zeitgeschichte im Vordergrund

Die Konrad-Adenauer-Stiftung vergibt seit 30 Jahren den Deutschen Lokaljournalistenpreis. Diese Auszeichnung gehört inzwischen zu den begehrtesten im deutschen Journalismus, wie Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, während der Preisvergabe in Bremen hervorhob.
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Geschlechterkampf in Netzwerken

Antifeministische Männerrechtler zeigen im Internet wenig Berührungsangst mit rechtskonservativen oder gar rechtsextremen Foren. Überall wittern sie männliche Benachteiligungen und machen gegen „staatlich verordnete“ Gleichstellungspolitik Stimmung. Texte mit ähnlichem Tenor in führenden Printmedien haben dieser „Bewegung“ den Boden bereitet.
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Schon entdeckt? Inkota-Brief

Die älteste und wichtigste ostdeutsche Nord-Süd-Zeitschrift ist längst auch im Westen etabliert. Etwa die Hälfte seiner Leserinnen und Leser hat der viermal im Jahr erscheinende Inkota-Brief mittlerweile in den alten Bundesländern, Tendenz steigend. Herausgeber ist das Inkota-netzwerk, ein Zusammenschluss entwicklungspolitischer Basisgruppen, Kirchengemeinden, Weltläden und Einzelpersonen.
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Rote Karte bei N24

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nachrichtensenders N24 protestierten am 7. Juli in Berlin gegen Personalabbau.
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Online-Expansion oder Content-Vernichtung?

Die Reflexe der ARD-Widersacher funktionierten. Eine „Farce“ seien die Drei-Stufen-Tests gewesen, wetterte beispielsweise Dietmar Wolff, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger, die Rundfunkräte hätten die Online-Auftritte der ARD einfach abgenickt. Andere Lobbyisten bliesen ins gleiche Horn. Vom „Durchwinken“ der ARD-Webangebote war da die Rede, und Hubert Burda, Zeitschriftenverlegerpräsident, sieht bereits Pressevielfalt und -qualität durch eine öffentlich-rechtliche Online-Presse aufs Höchste gefährdet.
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Neonazis immer offensiver im Netz

Zur rassistischen Gewalt anstachelnde Liedtexte werden derzeit als Gutenachtgeschichten für Kinder im Internet verbreitet. Zur Melodie von Schlaf- und Kinderliedern wird darin der Holocaust geleugnet und zum Mord an Juden und Schwarzen aufgerufen. Auf die Neonaziblogs und Downloadplattformen greifen täglich bis zu 10.000 User zu.
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Wohin steuert das Kino?

Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen die Kinos ihre Vorführtechnik kostspielig digitalisieren. Wer es nicht kann, bleibt auf der Strecke und damit womöglich das anspruchsvolle Kino jenseits der Blockbuster. Aber muss wirklich jeder mitmachen oder gibt es alternative Lösungen?
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