Medienpolitik

Fair und auf Augenhöhe

Fair und auf Augenhöhe wollen sich ZDF und die Produzenten von Fernsehfilmen bei der Finanzierung und Abrechnung von Auftragsproduktionen künftig begegnen.
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Auf dem Weg zum digitalen Kiosk

Sinkende Auflagen und stagnierende Werbemärkte zwingen die Zeitungsbranche zum Umdenken. Vor allem im Internet soll künftig mehr Umsatz gemacht werden. Entscheidend dafür ist, dass die Verlage ihre Leser davon überzeugen, für Online-Inhalte Geld auszugeben. Dabei hoffen die Zeitungshäuser auch auf mobile Endgeräte, mit denen jederzeit auf WWW-Angebote zugegriffen werden kann.
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Beliebte „Sozialpornos“

Mit pseudodokumentarischen TV-Formaten erreichen Privatsender neuerdings beachtliche Quoten. Beim öffentlich-rechtlichen NDR erwägt man offenbar die Entwicklung einer „Light-Version“ solcher Programme. Die AG Dokumentarfilm schlägt Alarm.
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Klar zahl’ ich!

Radio-, Fernseh- und PC-Gebühr, Zweitgeräte, Gebühreneinzugszentrale, Rundfunkgebührenbeauftragte, Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs und so weiter. Wenn es um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und seine Finanzierung geht, dann löst das bei vielen mitunter Verwirrung, wenn nicht sogar Ablehnung aus.
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ver.di-Preis für polnischen Film

Mit einer Reihe von Rekorden ging das 53. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm am 24. Oktober zu Ende. Der wichtigste ist wohl der erneute Zuschauerrekord: 35.000 Besucher sahen 346 Filme in zwölf Kinosälen – durchschnittlich gingen also fast 6.000 Besucher pro Festival-Tag in die DOK-Kinos (2009: 30.000). Ein bemerkenswertes Resultat, denn es gab in diesem Jahr 18 Filmvorführungen weniger als 2009.
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Scharfe Konturen

HDTV ante portas. Jeder dritte bundesdeutsche Haushalt verfügt bereits über einen Flachbildfernseher mit dem Logo „HD Ready“ oder „Full HD“. ARD und ZDF starten im Februar 2010 den HD-Regelbetrieb. Bereits im November legen die ersten Privatprogramme im HD-Format los. Für Verdruss sorgen geplante Verschlüsselungsverfahren und ungeklärte technische Empfangsprobleme. Verbraucherschützer warnen vor teuren Fehlinvestitionen und raten zum Abwarten.
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Unterschlagene Wirklichkeit

Politische Öffentlichkeit ist ein großer Begriff. Einer, der häufig Unbehagen auslöst oder Hilflosigkeit im Angesicht vieler gescheiterter Versuche, demokratisch – also öffentlich – über Politik zu verhandeln. Die These von der „unterschlagenen Wirklichkeit“ beschreibt diesen Zustand des Unbehagens, zu dem auch die Massenmedien beitragen, die in einer Glaubwürdigkeitskrise stecken.
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Die Gretchenfrage

Dem Journalismus geht es sprichwörtlich an den Kragen. Der Journalismus verliert das strukturelle und personelle Rückgrat, mit dessen Hilfe er zum unabhängigen Kontrolleur staatlicher Macht und zur gesellschaftlichen Kontrollinstanz der Moderne aufsteigen konnte. Mehr denn je unterwerfen sich Medien einer Marktlogik. Das Internet beeinflusst die journalistische Arbeit und damit journalistische Qualität wesentlich, verändert in hohem Maße auch das Kerngeschäft von Journalismus – die Recherche.
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dpa im neuen Domizil

Die neue Zentralredaktion der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Berlin: Bernd von Jutrczenka (Leiter der dpa Bilderdienste), Wolfgang Büchner (dpa-Chefredakteur) und Thomas Pfaffe (dpa Nachrichtenchef). Auf insgesamt 3800 Quadratmetern arbeiten in der Markgrafenstraße 20 (Axel-Springer-Passage) im historischen Zeitungsviertel von Berlin jetzt mehr als zwei Dutzend dpa-Redaktionen und -Teams. Hinzu kommen Vertrieb, IT, die Bildagentur pa picture alliance sowie der Pressedienstleister news aktuell mit ihren jeweiligen Hauptstadt-Vertretungen. Im Newsroom wird rund um die Uhr gearbeitet, insgesamt stehen rund 300 Arbeitsplätze zur Verfügung. Das Herz des über die gesamte Länge von 150…
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Im Schatten großer Männer


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Engagement ohne Eigennutz?

Als vor einigen Wochen die Einstellung der Wochenzeitung Rheinischer Merkur verkündet wurde, hat mancher mit Erstaunen registriert, dass die Deutsche Bischofskonferenz über Wohl und Wehe des Blattes befinden konnte: Kaum jemand weiß, dass beide Kirchen ein umfangreiches publizistisches Engagement betreiben. Dabei tun sie das seit mindestens einem Jahrhundert; so alt ist zu Beginn dieses Jahres der Evangelische Pressedienst (epd) geworden.
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Rund um den Fußball

Vor rund 150 Gästen hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann am 23. September die vier Sieger des Schülerwettbewerbs der Nationalen Initiative Printmedien (NIP) „Fußball-WM 2010 in Südafrika“ im Bundeskanzleramt geehrt. Gefragt waren in diesem Jahr Arbeiten, Artikel, Recherchen zum Thema Fußball und Zeitungen. Die Sieger wurden mit einer Reise in die Bundeshauptstadt belohnt.
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Ausschließlich Privatsphäre?

Eine Krähe, so lautet das bekannte Sprichwort, hackt der anderen kein Auge aus. Umso ungewöhnlicher, wenn eine Publikumszeitschrift einer Wettbewerberin unseriöse Recherchemethoden vorwirft. So geschehen Anfang des Jahres, als der Hamburger Stern die in München von Burda verlegte Bunte wegen angeblicher Verletzung der Privatsphäre prominenter Politiker anprangerte.
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Schnüffeln macht süchtig

Auch dieses Jahr wieder – und auch dieses Jahr sind ver.di und die dju aktiv dabei, bei der Demonstration gegen Vorratsdatenspeicherung, gegen den Überwachungsstaat, für „Freiheit statt Angst“, bei der „Jahreshauptversammlung einer neuen digitalen Bürgerrechtsbewegung“ (taz).
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Discountermentalität

Eigentlich hätte alles so schön sein können. Statt wieder einmal zu Soli-Aktionen aufrufen zu müssen, konnten Chefredaktion und Geschäftsführung der taz bei der diesjährigen Genossenschaftsversammlung verkünden, dass die Zeitung nach 15 Jahren erstmals schwarze Zahlen schreibt.
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Raus aus dem Hamsterrad

Der immer härtere Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Medienkonsumenten macht es möglich. Verlage und Sender investieren verstärkt in so genannte Recherchepools. Gemeint sind Spezialeinheiten, in denen Redakteure sich jenseits von Terminjournalismus um das kümmern, was im Redaktionsalltag vielfach aus Zeitmangel auf der Strecke bleibt: die Exklusivität.
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