Medienwirtschaft

Attacke der Populisten

Seit Donald Trumps Feldzug gegen kritische Medien ist der Begriff Fake News in aller Munde. Kritische Kommunikationsforscher_innen reden lieber von Junk News oder Schrott-Nachrichten, wenn es um die bewusste Verbreitung von Falschinformationen geht. Das umstrittene Netzwerkdurchsetzungsgesetz will diese Praxis eindämmen. Aber wie relevant sind Fake News zum Beispiel im ablaufenden Bundestagswahlkampf?
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Eiszeit bei Verlagen und Presse-Grosso

Die Verhandlungen über eine neue Vereinbarung zu den Handelsspannen zwischen den Verlagen und dem Presse-Grosso wurden auf Eis gelegt. Die Unternehmen der Verlagsallianz haben nicht an der Jahrestagung des Bundesverbands Presse-Grosso (BVPG) am 12. und 13. September in Baden-Baden teilgenommen, weil das Zusammentreffen unter den aktuellen Bedingungen keinen Sinn mache. Unverständnis beim Grosso-Verband: Er sah die Verhandlungen auf einem guten Weg.
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Steigbügelhalter für Werbetexte

Wer hofft, mit Hilfe von Banner-Werbung neuen Journalismus finanzieren zu können, wurde auf der Leitmesse für Online-Werbung dmexco in Köln enttäuscht. Wer hat, dem wird gegeben – wer jetzt schon leidet, muss sich auf noch härtere Zeiten gefasst machen. Journalismus gilt hier allenfalls noch als willkommener Content, um die Lücke zwischen der Werbung aufzufüllen. Oder als Steigbügelhalter für Werbetexte.
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Sport und Medien: Alles in Bewegung?

Sport und Medien sind aufeinander angewiesen. Tore, Punkte und Rekorde bescheren den Sendern hohe Quoten. Sportler, Klubs und Verbände profitieren von TV- und Sponsorengeldern. Die dunkle Seite dieses Milliardengeschäfts: Korruption und Doping. Wie stehen in dieser Gemengelage die Chancen für eine unabhängige Berichterstattung?
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Urteil: Bauer soll drei Millionen zahlen

Der Konzern Bauer Media soll nach dem Spruch eines australischen Gerichtes der Schauspielerin Rebel Wilson nach einem Verleumdungsstreit gut drei Millionen Euro Entschädigung zahlen. Streitpunkt waren Zeitschriftenberichte aus dem Jahr 2015, die die Schauspielerin nach eigenen Angaben Rollen in Hollywood-Filmen kosteten.
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HR als eigener Produzent

Öffentlich-rechtliche Sender lassen überwiegend von Tochter- und Fremd­firmen produzieren. Eine Ausnahme ist der Hessische Rundfunk (HR). Er stellt nämlich beinahe alle seine Produktionen selbst her. Das Motiv: Man wolle die kreative Gestaltung der Sendungen und ihre produktionstechnische Abwicklung in eigenen Händen behalten und so besser kontrollieren können. Dabei beschäftigt auch der HR neben dem festangestellten Stamm produktionsbezogen zusätzlich freie Mitarbeiter_innen oder Dienstleistungen.
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Innovationen aus Freimann

Jeder nutzt sie, aber kaum ein Konsument kennt es: Standards und das Institut für Rundfunktechnik (IRT). Gemeinsam ist beiden, dass sie eher im Hintergrund agieren, damit im „Vordergrund“ beim Zuschauer oder Zuhörer ein bewegendes Bild-Ton-Erlebnis zustande kommt. Und das gelingt inzwischen nicht nur in Deutschland und Europa, sondern sogar weltweit.
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Unsicherheit gehört zur Jobbeschreibung

Die deutsche Film- und Fernsehproduktion ist durch eine große Klein­teiligkeit geprägt. Insbesondere kleine und unabhängige Produzenten können keine langfristigen Beschäftigungsgarantien geben. Selbst das eigene Überleben ist alles andere als sicher. Für Produzenten ist die Unsicherheit Teil der Jobbeschreibung; die Beschäftigten akzeptieren sie ebenfalls und streben offenbar keine Veränderung an.
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Das Spiel in der anderen Liga

Nach dem Umzug an die Spree will T-Online „digitales Leitmedium“ werden. Im September startet das Newsportal unter der Leitung von Ex-Spiegel-Mann Florian Harms neu durch. Unter dem Schlagwort „Publishing 3.0“ exekutiert der Marktführer eine technische und inhaltliche Rundumerneuerung. Eine Modernisierung, die trotz des enormen Reichweitenerfolges von T-Online überfällig erscheint.
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Das dunkle Netz

Dark Web, digitaler Untergrund, Deep Web, Hidden Web, Schattenwelt – all diese Begriffe geistern neuerdings immer häufiger durch die Medien, wenn vom Darknet, dem dunklen Internet, die Rede ist. Meist geht es dabei um kriminelle Geschäfte wie den Handel mit Drogen, Waffen oder Falschgeld. Für breite Teile der Öffentlichkeit ist das Darknet aber noch immer ein Mysterium. Denn was viele nicht wissen: Die Idee hinter dem dunklen Netz ist mitnichten so düster, wie es sein Name nahelegt.
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Fakt oder fake? Das große Checken

Die gute Nachricht: Die befürchteten propagandistischen Angriffe durch Trollfabriken, Social Bots oder Lügengeschichten blieben im Bundestagswahlkampf bisher aus. Die zum Wahljahr verstärkt eingesetzten Faktenprüfer falsifizieren den üblichen Unsinn, der durchs Netz schwirrt, klopfen auch mal seriöse Standpunkte, darunter steile Politiker-Thesen, ab. Dabei ist die Zukunft der meisten deutschen Faktenprüfer nach der Wahl ungewiss. Sicher werden spezialisierte Verifizierungs-Tools Teil des redaktionellen Alltags.
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IFA: Produktion 4.0 speziell im Rundfunk

„Smarte“ Produktionstechnik, Automatisierung und Selbststeuerung haben längst auch im digitalen Rundfunk Einzug gehalten. Um die „Produktion 4.0“ kreiste eine Debatte der Produktions- und Technikkommission von ARD und ZDF (PTKO)  zum Start der diesjährigen Internationalen Funkausstellung in Berlin.
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Funke entlässt und gründet neu

Ob Drucker_innen, Mediaberater_innen oder jetzt die Fotograf_innen, die Funke Mediengruppe setzt immer mehr Beschäftigte vor die Tür. Eine besondere Variante wurde nun bei den Fotografen gewählt. Hier wird zum 1. Januar 2018 die neue Foto- und Videoagentur Funke Foto Services GmbH gegründet, die alte Unit Funke Foto Services  (bis 2015 WAZ-Fotopool) aufgelöst, allen 24 Mitarbeiter_innen gekündigt.
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Netzrevolution mit Blockchain-Technik

Blockchain-Techniken revolutionieren nicht nur die Finanzwelt, sondern versprechen inzwischen auch die Content- und Kreativbranche umzukrempeln. Völlig neue Geschäftsmodelle sind möglich. Dank der Blockchain-Technologie können Urheberinnen und Urheber ohne zentrale Stellen wie Verlage oder auch Internet-Plattformen ihre Werke verwerten. Derzeit stehen spannende Start-Ups und Pilotprojekte am Start.
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UFA: Illusionsfabrik und Werkzeug wird 100

100 Jahre UFA: Am Jubiläum der Illusionsfabrik nehmen Film und Fernsehen großen Anteil. Man blickt zurück. Arte startet Ende August eine ganze Filmreihe, das Berliner Kino Babylon eine umfangreiche Retrospektive. In einem neuen Dokumentarfilm als Gemeinschaftsproduktion findet man auf Arte Interessantes aus der Filmgeschichte, Zusammenhänge können aber auch aus dem Blick geraten.
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Olympia nun doch bei ARD und ZDF

Wie das ZDF mitteilt, werden die Olympischen Spiele weiterhin bei ARD und ZDF zu sehen sein. Man habe sich mit dem Rechteinhaber Discovery auf eine Sublizenzierung für die Spiele von 2018 bis einschließlich 2024 geeinigt. Die Verhandlungen über die Rechtevergabe waren im vergangenen November eingestellt worden, weil die Forderungen des US-Unternehmens bei Weitem über dem vertretbaren Budget der Öffentlich-Rechtlichen lagen.
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