Tarife und Honorare

Warnstreik bei der FR

Im Kampf gegen die Zerschlagung des Druck- und Verlagshauses Frankfurt am Main und für den Erhalt der Bindung an die Branchentarife sind die Beschäftigten der Druckerei und des Verlages der Frankfurter Rundschau (FR) am 11. Juni 2008 in einen befristeten Warnstreik getreten.
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Tarife auf der Streichliste

Die Frankfurter Rundschau war schon oft in der Krise. Doch jetzt steht erstmals die Einheit des Unternehmens auf dem Spiel. Die erste GmbH ist bereits gegründet. Das ist jedoch nur der Anfang eines groß angelegten Umbaus, an dessen Ende ein in Einzelteile zerlegtes Unternehmen stehen könnte, fürchten Betriebsrat und ver.di.
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Einstieg geklappt

„Zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ sind 91 Prozent der Absolventen des 2001 eingeführten Diplom-Studiengangs Online-Journalismus an der Fachhochschule Darmstadt-Dieburg. Die ersten Abgänger gab es 2005, inzwischen haben über 100 junge Menschen diese Ausbildung absolviert. Während der Medienkrise gab es Zweifel an so einer stark auf das Internet ausgerichteten Ausbildung, manches Projekt wurde eingestellt. Deshalb wollten Professor Klaus Meier und seine Studierenden – übrigens davon zwei Drittel weiblich –, wissen, wie es den Absolventen beim Berufseinstieg ergangen ist. 83 haben geantwortet.
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7,5 Prozent mehr

Die Tarifkommission der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di fordert 7,5 Prozent mehr Gehalt für die 22.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen und Zeitschriften sowie eine entsprechende Steigerung der Freien-Honorare. Die Tarifverträge sollen zu Ende Juli gekündigt werden und Verhandlungen mit den Verlegerverbänden BDZV und VDZ zügig aufgenommen werden.
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Harter Kampf in dünner Luft

Der Hamburger Bauer-Konzern bezeichnet sich selbst als „Europas führenden Zeitschriftenverlag“ mit 185 Zeitschriften in 15 Ländern. „Allein in Deutschland“, so der aktuelle Geschäftsbericht, „gibt das Familienunternehmen 42 Zeitschriften heraus und erreicht 32 Millionen Leser. Der Umsatz der Bauer Verlagsgruppe liegt bei 1,79 Milliarden pro Jahr.“ Und auch in einem anderen Bereich hat sich der Marktführer einen Namen gemacht: In der Zeitschriftenbranche steht der Begriff der „Verbauersierung“ für eine Verlagspolitik der Aufsplittung eines Konzerns, der Auslagerung in neue, eigenständige KGs, für eine Zerschlagung gewachsener Betriebsratsstrukturen und den Abschied…
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Grünes Licht für Buchverlagstarife

Die Tarifverträge für die baden-württembergischen Zeitschriften- und Buchverlage können in Kraft treten. ver.di und der Börsenverein des deutschen Buchhandels haben das Verhandlungsergebnis von Anfang März angenommen.
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Qualität zu fairen Preisen

Bodo Hombach wird nicht müde, ihn für seine Zeitungstitel zu reklamieren: den Qualitätsjournalismus. Das ist ja an und für sich löblich und da klatschen auch die Gewerkschaften gerne Beifall. Vor allem ist es für Bodo Hombach völlig ungefährlich, Qualitätsjournalismus anzukündigen, denn nirgendwo ist schließlich genau definiert, was eigentlich Qualitätsjournalismus ist.
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Solidarität lohnt sich

Die Magic Media Company (MMC) in Köln, die Sendungen wie „Schillerstraße“, „Verbotene Liebe“, „Das Wunder von Bern“ und „Deutschland sucht den Superstar“ produziert, entließ zum 31. März ihre letzten 13 festangestellten Kameraleute und weiteres Personal. Parallel sollten die freien Dienstleister runter gehandelt werden, frei nach dem Motto: Mehr arbeiten für weniger Geld.
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Tarifverhandlungen bei Cision gescheitert

Nach acht Monaten Verhandlung sind die Tarifparteien beim Cision Deutschland meilenweit von einer Einigung entfernt. Deshalb hat die ver.di-Tarifkommission am 19. Februar das Scheitern der Tarifverhandlungen erklärt.
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Ein neuer Tarifvertrag

Seit Jahresbeginn gilt für die arbeitnehmerähnlichen Freien im Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) ein neuer Tarifvertrag mit einigen Verbesserungen. Die Verhandlungen zum Manteltarifvertrag – insbesondere zur Arbeitszeit – bleiben hingegen zäh.
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Neuer Entgelttarifvertrag für Filmtechniker

Nach dem Tarifergebnis zu Tariferhöhungen und dem Neuabschluss des Manteltarifvertrages für die nächsten beiden Jahre wurde zwischen dem Verband für filmtechnische Betriebe (VTFF) und ver.di am 20. Februar auch ein neuer Entgelttarifvertrag vereinbart. Dieser vereint die bisher noch in Lohn- und Gehaltstarifvertrag getrennten Vergütungssysteme und Mitarbeitergruppen.
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Einmalzahlungen als Trostzahlungen

Nach zähen Haustarifverhandlungen haben die Beschäftigten und festen Freien bei Radio Bremen jetzt Einmalzahlungen in Höhe von 500 Euro im Dezember und 175 Euro im Januar erhalten – aus Sicht des Personalrats nur ein „Trostpflaster“. Zu prozentualen An­hebungen ist Intendant Heinz Glässgen nicht bereit, solange die künftige Finanzierung des Senders nicht ge­sichert ist. Bei künftigen Tarifverhandlungen soll allerdings ein „Nachhol­bedarf“ berücksichtigt werden. Zuletzt hatte die RB-Belegschaft vor anderthalb Jahren mehr Geld bekommen. Auch für die Bremedia, die ausge­lagerte Technikfirma von Radio Bremen sind nach einem Jahr Verhandlung die Eckpunkte für einen…
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Tarifergebnis bei CinemaxX

Nach vier Jahren Tarifauseinandersetzung zwischen der CinemaxX AG und ver.di konnte am 19. Dezember kurz vor Mitternacht ein Verhandlungsergebnis erzielt werden. Dieses gilt für alle etwa 2.000 Mitarbeiter des Unternehmens. Wobei etwa 40 % der Belegschaft mittlerweile nach den willkürlich von CinemaxX festgelegten Arbeitsbedingungen und Niedriglöhnen arbeitet. Für diese Mit­arbeiter konnte nun erstmals ein Tarifschutz vereinbart werden. Für alle anderen wurden die bisherigen Tarifregelungen weitgehend unverändert wieder in Kraft gesetzt.
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Tarifergebnis für filmtechnische Betriebe

Die ver.di-Verhandlungskommission hat sich mit dem Arbeitgeber­verband für filmtechnische Betriebe (VTFF) am 14. / 15. Januar in Berlin auf ein umfangreiches Tarifpaket geeinigt.
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Volontäre verschoben

Vor 17 Jahren haben Redakteurinnen und Redakteure Ausbildungstarifverträge für Volontäre an Tageszeitungen und Zeitschriften durch einen langen Streik erkämpft. Doch spätestens seit dem neuen Jahrtausend­beginn suchen Verlage verstärkt nach Wegen, diese Ausbildungstarifverträge zu umgehen, beispielsweise indem sie die ­Volontärinnen und Volontäre vom Arbeitsverhältnis im Verlag zu einem Angestelltenverhältnis in die verlagseigene Journalis­ten­ausbildungsstätte verschieben. Manche Verlage, wie die Schwäbische Zeitung, haben auch neue Modelle entwickelt, die nicht mehr dem tarifvertraglich geregelten „Normal“-Volontariat entsprechen, etwa durch das Anhängen eines…
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Kino: Road Movie

Ver.di-Betriebsräte gingen im November on Tour – quer durch die Republik zu CinemaxX- Standorten. In Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen wurde über die Rolle von Betriebsräten als selbstgewählte und wirkungsvolle Vertretung der eigenen Interessen im Betrieb diskutiert.
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