Medienpolitik

Zwei Prozent mehr für Volos, Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen

Die Gehälter der Redakteurinnen und Redakteure sowie Volontärinnen und Volontäre an Tageszeitungen werden rückwirkend zum 1. August 1998 um 2% erhöht. Darauf einigten sich IG Medien und Deutscher Journalistenverband mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am 31. August 1998 in Frankfurt/Main.
mehr »

Erlebnispark Kino

Die Achterbahnfahrt in der Tarifauseinandersetzung zwischen dem Hauptverband Deutscher Filmtheater (HDF) und der IG Medien (siehe M 8-9.98) endete am 31. Juli 1998 nach knapp zweiwöchigem Arbeitskampf mit folgendem Ergebnis:
mehr »

Lokalfunk NRW in Gefahr

"Rette sich, wer kann". Für viele Lokalfunkerinnen und Lokalfunker in Nordrhein-Westfalen geht es schlicht ums Überleben. Wer die Möglichkeit zum Absprung hat, läßt diese nicht ungenutzt, berichteten 60 LokalfunkerInnen und Gewerkschaftsvertreter aus Veranstaltergemeinschaften auf einer gemeinsamen Lokalfunkkonferenz von IG Medien, Deutschem Journalisten-Verband (DJV) und DAG in Dortmund.
mehr »

Kongress Rundfunkfreiheit

Global Players, Angebotsinflation, Digitalisierung, Konzentration und Kommerzialisierung: Schlagworte der modernen Medienwelt. Die Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft löst die Industriegesellschaft ab. Die entfesselte Marktwirtschaft, die Erzielung des höchstmöglichen Profits um jeden Preis, hat auch den Rundfunk erfaßt. Damit ist dieses Medium auf den internationalen Märkten zu einem ökonomischen und politischen Machtinstrument geworden. Doch wo bleibt die demokratische Kommunikationskultur?
mehr »

Was ist Solidarität? oder Finanzen regeln alles!

Wenn hochbezahlte Rundfunkfunktionäre öffentlich miteinander scherzen, haben sie meistens etwas zu verbergen. Zumindest konnte man sich des Eindrucks bei der Pressekonferenz nach der Konferenz der ARD-Intendanten und Gremienvorsitzenden in Potsdam Ende September nicht erwehren. Eigentlich sollten zukunftsfähige Reformen verkündet werden, heraus kam aber nur ein Mehrheits- und ein Minderheitsvotum.
mehr »

Einigung über Tarifverträge zur Presseversorgung

Nach der grundsätzlichen Einigung über die Fortführung der tariflichen Altersversorgung im bisherigen Umfang haben die Tarifparteien nun auch die formalen Arbeiten an dem Tarifwerk weitgehend abgeschlossen. IG Medien und DJV einigten sich am 23. Juni in Düsseldorf mit Vertretern der Zeitungs- und Zeitschriftenverleger über den Text der neuen Tarifverträge, die am 1. Januar 1999 in Kraft treten sollen.
mehr »

Arbeitgeber lehnen Schlichterspruch ab

Wer die diesjährigen Tarifverhandlungen in der Kinobranche verfolgt hat, muß sich gelegentlich wie in einer Achterbahn vorgekommen sein. Gescheiterten Verhandlungen folgte eine Einigung über ein Schlichtungsverfahren, der in der Schlichtung gefundene Einigungsspruch wurde vom HDF zerrissen, obwohl seine eigenen Vertreter dem Spruch zugestimmt hatten. Die Beschäftigten reagierten Ende Juli auf den Schlingerkurs der Arbeitgeber: Mit Warnstreiks und Unterschriftenaktionen demonstrierten sie für die Annahme des Schlichtungsergebnisses. Besonders pikant: Die erstmalige Berufung eines Schlichters zur Lösung des Tarifkonflikts war ein Vorschlag der Arbeitgeber, auch der Schlichter…
mehr »

Künstlergemeinschaftsrecht

Die IG Medien legt einen Gesetzesvorschlag zur Änderung und Ergänzung des Urheberrechtsgesetzes vor. Damit wird eine rechtspolitische Diskussion wieder aufgenommen, die bereits im Zusammenhang mit dem Regierungsentwurf 1962 geführt - und unter dem Stichwort "Goethegroschen" bekanntgemacht - wurde.
mehr »

Neue Gesichter, größerer Rechtekatalog

Auf der Versammlung der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst am 11. Juli in Bonn stand die Neuwahl des Verwaltungsrats nach Ablauf der dreijährigen Wahlperiode an.
mehr »

Lust – von Frust kann keine Rede sein

Die Fusion von SDR und SWF hat uns so gut wie geschafft. So gut wie so schlecht, mehr so schlecht. Aber das haben wir vorher gewußt: wir können nicht tagaus tagein die realexistierende Demokratie zu einer richtigen machen wollen und dann damit rechnen, daß uns der Himmel eine gute Fusion beschert. Beten allein nützt auch nichts, wir werden schon wallfahrten müssen. Wer das Ding letztendlich gefingert hat, ist nicht mehr zurückzuverfolgen. Wahrscheinlich aber war es ein mittelschweres Besäufnis an der Mosel, auf dem der Plan gefaßt wurde: endlich ein schwarzer Provinzlimes im Südwesten und Süden gegen die rote Metropolaggression aus dem Norden. Südwestfunk und Süddeutscher…
mehr »

Produktionshilfe per Outsourcing

Freie Hörfunk-Journalistinnen, die von ihrem "Heimatsender" aus Beiträge für andere ARD-Sender produzieren, klagten in den vergangenen Monaten über eine drastische Einschränkung der sogenannten "Produktionshilfe".
mehr »

Arbeitgeber erklären Kino-Tarifverhandlungen für gescheitert

Die Verhandlungen über einen neuen Bundes-Tarifvertrag für die über 20000 Beschäftigten der deutschen Lichtspieltheater sind in Frankfurt am Main gescheitert.
mehr »

Protest gegen Outsourcing-Pläne des Intendanten Reiter

Es gab wohl kaum jemanden unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Bundesfachgruppenkonferenz Rundfunk/ Film/Audiovisuelle Medien (RFAV), den es da auf dem Hocker hielt: "Es geht an die Substanz", hatte Adelheid Scholz, Gesamtpersonalratsvorsitzende beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), der Konferenz berichtet.
mehr »

Zwei-Jahres-Tarifabschluß für Film- und Fensehschaffende

Die IG Medien und die DAG haben sich am 28. Mai 1998 in München bereits in der ersten Verhandlungsrunde mit den Produzentenverbänden über eine Erhöhung der Gagen für Film- und Fernsehschaffende geeinigt. Die Gagen steigen in zwei Stufen. Ab 1. Juli 1998 werden alle Wochengagen, die derzeit unter 1550 DM liegen, um 3,0 Prozent erhöht. Gagen, die darüber liegen, werden um 2,0 Prozent angehoben.
mehr »

Brüssels Veto und die Folgen

Spannend wurde es, als die Dead-Line nahte. Für den 27. Mai hatte die EU-Kommission die abschließende Befassung im Fusionsverfahren des Digital-TV-Bündnisses zwischen Bertelsmann- und Kirch-Konzern sowie der Deutschen Telekom AG angesetzt. Sonntagszeitungen und der Rundfunk meldeten schon drei Tage vor der Sitzung die Untersagung der Fusion. Am Montag und Dienstag nannten Medien dann immer mehr EU-Kommissare, die dem Votum des zuständigen Wettbewerbskommissars, Karel van Miert, nicht folgen wollten. Ihnen sei das Industriebündnis recht.
mehr »

AG Arbeitszeit

In der Arbeitsgruppe "Arbeitszeitflexibilisierung" verdeutlichten die TeilnehmerInnen in lebhafter Diskussion die verschiedenen Vorstellungen, konkreten Umstände und Zielvorgaben in den jeweiligen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und privaten Betrieben zum Thema "Arbeitszeit" (über die erreichten Schritte in Tarifverhandlungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sowie zukünftige Verhandlungsmöglichkeiten wurden bereits Berichte und Analysen in M Nr. 1-2/98, S. 32, sowie M Nr. 6/98, S. 8-10 veröffentlicht).
mehr »