Medienwirtschaft

WAZ-Gruppe auf Sparkurs

Aufgrund der „dramatischen Umsatzentwicklung“ bei den Werbe- und Vertriebserlösen sollen bei der Essener WAZ-Mediengruppe bis 2014 die Kosten um zwanzig Prozent in allen Bereichen gesenkt werden. Dies hat jetzt der neue Finanzchef der WAZ-Mediengruppe, Thomas Ziegler, in einer öffentlich gewordenen und inzwischen bestätigten E-Mail den Führungskräften der Gruppe mitgeteilt.
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Geschmäckle bei essen & trinken

Über tausend Beschwerden gehen jährlich beim Deutschen Presserat ein, der viermal im Jahr tagt. Meist sind es Leser, die sich über die Medien beschweren. Erstmalig aber in der langen Geschichte des Presserates: Ein Betriebsrat beschwert sich über seinen eigenen Verlag.
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Aus für Anzeigenblatt Blitz Tip

Mit Verärgerung hat der Landesfachbereich Medien des ver.di Landesbezirks Hessen auf die am 28. September bekannt gewordene endgültige Einstellung der Anzeigenzeitung Blitz Tip reagiert.
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Dudenverlag zerschlagen

Das Bibliographische Institut (BI) – populär „Dudenverlag“ genannt – soll zerschlagen werden. Der Hauptsitz des zur Franz-Cornelsen-Bildungsgruppe gehörenden Unternehmens wird von Mannheim nach Berlin verlagert, der Bereich Kinder- und Jugendbuch soll verkauft werden, Massenentlassungen sind angekündigt.
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Gratis-Dreingabe

Dass speziell freie Journalisten häufig viel Arbeit für wenig Geld haben, dass Autoren komplett recherchierte und ausformulierte Geschichten „zur Ansicht“ schicken und bei Nichterscheinen auch nicht bezahlt werden sollen und dass angestellte Redakteure häufig unbezahlte Überstunden machen, weil sie ohnehin zur Selbstausbeutung neigen und korrekte Arbeitszeiterfassung für „Stechuhrjournalismus“ halten, all das ist in der Branche bekannt. Und doch verursacht jedes neue Beispiel immer wieder Kopfschütteln. Aber dass auch öffentlich-rechtliche Anstalten versuchen, ihre freien Mitarbeiter umsonst oder unter Tarif zu beschäftigen, ist eine neue Eskalationsstufe im Wettlauf um…
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Eiskalt am Alex

Der Berliner Verlag, das hauptstädtische Filetstück von M. DuMont-Schauberg, gerät in wirtschaftliche Schieflage. 17 Kündigungen, die jetzt beim Berliner Abendblatt angedroht sind, scheinen nur der Auftakt einer umfassenden Entlassungswelle.
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Abendzeitung Nürnberg eingestellt

Die Abendzeitung Nürnberg (AZ) erschien am 29. September zum letzten Mal.
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Aus für Anzeigenblatt Blitz Tip

Mit Verärgerung hat der Landesfachbereich Medien des ver.di Landesbezirks Hessen auf die am 28. September bekannt gewordene endgültige Einstellung der Anzeigenzeitung Blitz Tip reagiert.
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Tarifflucht beim Darmstädter Echo

Die Echo Zeitungen GmbH des Medienhauses Südhessen will 400 Redakteure, Redakteurinnen und Verlagsangestellte in den tariflosen Zustand überführen. Die wollen sich das aber nicht bieten lassen. Der ver.di-Fachbereich Medien in Hessen prüft alle Möglichkeiten – auch einen Arbeitskampf.
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Mehrheit ging an Rheinische Post

Die Rheinische Post Mediengruppe (RP) aus Düsseldorf hat die Mehrheit der Saarbrücker Zeitungsgruppe gekauft. Neben der Saarbrücker Zeitung gehören die Lausitzer Rundschau (LR) aus Cottbus, der Trierische Volksfreund und der Pfälzische Merkur aus Zweibrücken zur Gruppe. Die Übernahme gilt als eine der größten Transaktionen in der jüngeren Pressegeschichte.
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Entlassungen bei der Märkischen – Sozialplan abgeschlossen

Ziemlich genau ein halbes Jahr, nachdem der Madsack-Konzern die Märkische Verlags- und Druck-Gesellschaft (Märkische Allgemeine Zeitung) in Potsdam übernahm, wurden im Juni 41 Entlassungen im Verlagsbereich angekündigt. Weitere Umstrukturierungen auch in Redaktion und Druckerei drohen.
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Erdl-Verlag übernommen

Der traditionsreiche Erdl-Verlag in Trostberg wird von der Neue Presseverlags GmbH (Passauer Verlagsgruppe / PNP) übernommen. Im Verlag erscheinen die beiden Zeitungstitel Trostberger Tagblatt und Traunreuter Anzeiger (Auflage insgesamt rund 18.000) sowie die Wochenzeitung Altbayerische Heimatpost (Auflage ca. 16.000). In Presseberichten wird ein Kaufpreis von 15 bis 20 Millionen Euro kolportiert.
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Rote Karte für Sozial-Foul

Die Mediengruppe Madsack hat in den vergangenen Jahren stark expandiert. Nun wird bei vielen Zeitungen rationalisiert. 400 Beschäftigte bundesweit zeigen der Geschäftsführung die „Rote Karte“.
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Saarbrücker vor Verkauf

Der Verlag Rheinische Post will die Mehrheit an der Saarbrücker Zeitungsgruppe kaufen.
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Zusammenrücken mit Fragezeichen

„Die aktuellen Entwicklungen in der heimischen Medienlandschaft sind beunruhigend“. Die auffälligste zurzeit: „Die Nürnberger Zeitung (NZ) soll in Zukunft enger mit den Nürnberger Nachrichten (NN) kooperieren. Acht bis zwölf Redaktionsstellen sollen bei der NZ abgebaut werden. Was wird aus den Kolleginnen und Kollegen? Was bedeutet das Zusammenrücken dieser Redaktionen für die Freien?“ fragt Klaus Schrage, Mittelfranken-Sprecher der dju und stellvertretender Betriebsratsvorsitzender beim Verlag Nürnberger Presse.
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Leistungsschutzrecht: eine offene Baustelle

Das Gesetz zum Leistungsschutzrecht für Presseverlage hängt weiter in der Luft. Der Entwurf per Schnellschuss kurz vor der Sommerpause wurde bereits unter anderem von ver.di scharf kritisiert. Denn die Interessen der Urheberinnen und Urheber sind völlig unzureichend darin berücksichtigt. Die nun vorliegende überarbeitete Fassung verärgert nun selbst Verleger und Google gleichermaßen. Suchmaschinen stehen jetzt als die alleinigen Adressaten des Gesetzes da. Die Rede ist gar von einer „Lex Google“.
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