Medienwirtschaft

Ethik und Geschäft

Gute Nachrichten aus dem „Wirtschaftswunderland Aserbeidschan“: Die „Modernisierung am Kaspischen Meer“ macht Fortschritte. Die Bewohner sind „stolz auf die im Alltag gelebte Religionsfreiheit, Offenheit und Toleranz“. Gute Nachrichten? Leider nicht.
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Neue Lokalradios

In Hannover, im Raum Braunschweig-Wolfsburg und in Osnabrück werden demnächst werbefinanzierte Lokalradios auf Sendung gehen. Die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) hat am 4. Juli die Lizenzen für zwei neue Hörfunksender erteilt, die dritte wird wohl im September folgen. Ganz vorn mit dabei: die Verleger der lokalen Tageszeitungen.
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Wechseln oder gehen

Bei Computer-Bild sollte die tarifgebundene Redaktion, tätig bislang in der Springer AG, in eine tariffreie GmbH versetzt werden.
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Blitz Tip entlässt alle Mitarbeiter

Als das im Blitz Tip Verlag erschienene Anzeigenblatt Äppler Ende Mai eingestellt wurde, sah die Belegschaft einen Großteil der Arbeitsplätze im Verlagshaus als gefährdet an.
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Gebremste Offensive

Nach der mehrheitlichen Übernahme der WAZ-Mediengruppe durch Petra Grotkamp Ende Januar 2012 ging ein spürbares Aufatmen durch die Redaktionen der vier NRW-Zeitungstitel der Gruppe. Mit der Familie Grotkamp verband sich die Hoffnung auf klare Ansagen aus der Geschäftsführung und die gradlinige Umsetzung eines Kurses. Nur knapp vier Monate später mehren sich die Fragezeichen, wohin es gehen soll.
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Stress in der Thüringer Allgemeinen

Die meisten Leser der Thüringer Allgemeinen (TA) wissen nichts von dem Konflikt, der hinter den Kulissen schwelt: 75 der 130 Redakteure fordern in einem Brief an den Chefredakteur mehr Respekt, bessere Arbeitsbedingungen und eine Korrektur bei der Ausrichtung der Zeitung.
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Wenn Zeitung digitale Wege geht

Weil das Internet die gedruckte Presse zunehmend unter Druck setzt, experimentiert die Zeitungsbranche mit neuen Online-Geschäftsmodellen. Immer mehr Verlage verabschieden sich von einem Teil ihrer digitalen Gratis-Angebote und versuchen, sogenannte Bezahlschranken einzuführen. Gefragt sind überzeugende Crossmedia-Modelle, bei denen Angebote für Print und Internet kombiniert werden.
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Holtzbrinck verkauft Saarbrücker Zeitung

Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck verkauft einen Teil ihrer Anteile an der Saarbrücker Zeitung an die Gesellschaft für staatsbürgerliche Bildung Saar (GSB). Die GSB erhöht ihren Anteil an der SZ von derzeit 26,0 Prozent zum 1. August auf 46,9 Prozent.
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Zeitungen fürs Display

Mit der steigenden Beliebtheit von Smartphones und Tablet-Computern vergrößern sich auch für Zeitungsverlage die Spielräume, gegen Entgelt geeignete Online-Publikationen anzubieten. Allein in Deutschland sind zurzeit etwa 24 Millionen Smartphones im Einsatz. Darüber hinaus wurden im vergangenen Jahr mehr als zwei Millionen Tablet-PCs verkauft, weltweit etwa 64 Millionen und damit dreimal so viel wie 2010. Während sich Smartphone-Apps eher für die schnellen Informationen zwischendurch eignen, fallen journalistisch aufbereitete Inhalte für Tablet-PCs meist opulenter aus. Sie werden in der Regel als Download bezogen und ähnlich wie Printmagazine genutzt, also periodisch mit dem…
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60jährige im seriösen Mäntelchen?

Auch im 60. Jahr seiner Existenz polarisiert Deutschlands größte Tageszeitung und erregt die Gemüter. Dabei erscheint die Wirkung der Zeitung als politisches Kampfblatt dses Springer-Konzerns begrenzter denn je.
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Alles Boulevard oder was?

„Frau in Säure aufgelöst“, „Wir sind Papst“, „Rudi haudi Saudi“ – wo solche Headlines auftauchen, ist der Boulevard nicht fern. Seine besten Zeiten scheinen vorbei. Wie andere Tageszeitungen leiden auch die Boulevardblätter unter der strukturellen Zeitungskrise. Von einer generellen Krise des Boulevardjournalismus kann dennoch keine Rede sein. Denn er wuchert längst auch in anderen Medien, vor allem online und im TV.
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WAZ will Lokalredaktion in Siegen schließen

Vor einem weiteren Abbau journalistischer Vielfalt durch den WAZ-Konzern hat ver.di in NRW gewarnt. Die von dem Verlagsgeschäftsführer der WAZ-Mediengruppe Manfred Braun angekündigte „Lokaloffensive“ entpuppe sich in der ersten konkreten Handlung als pures Kostensenkungsprojekt, erklärte die Gewerkschaft, zu der die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) gehört.
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Kündigungswelle in Ostfriesland

Die Zeitungsgruppe Ostfriesland (ZGO) will weiterhin hohe Gewinne, der Weg dahin: Personalkürzungen. In den Jahren 2005 bis 2010 teilten sich die Verleger 15,3 Millionen Euro Gewinnausschüttung und Pachteinnahmen. Das soll natürlich so bleiben!
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Reset bei Computer-Bild

Das hat es in der Verlagsgeschichte von Springer so noch nicht gegeben. Redakteure und Redakteurinnen streiken gegen ihre Geschäftsleitung. Die knapp 90 Beschäftigten der Computer-Bild-Gruppe kämpfen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze, wehren sich dagegen, dass ihre tarifgebundenen Arbeitsplätze in eine tariflose Tochtergesellschaft übergehen sollen. Und sie erreichen einen respektablen Kompromiss: eine Betriebsvereinbarung, die sich als solidarischer Erfolg verbuchen lässt.
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Der Unternehmer Axel Springer

Am 2. Mai zelebrierte der Axel SpringerVerlag den 100. Geburtstag seines Gründers unter dem Logo „Journalist, Unternehmer, Freiheitskämpfer“, und punktgenau erscheint eine neue Biografie Springers, die sich vor allem auf sein unternehmerisches Schaffen konzentriert.
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Alle gegen Bild

Sebastian Schulze ist Mitinitiator der Proteste gegen die geplante Gratisausgabe von Bild. Die Homepage www.alle-gegen-bild.de brachte nach dem Kampagnenstart Mitte April viel Zulauf. Kurz vor dem 100. Geburtstag des Bild-Gründers Axel Cäsar Springer verzeichnete der Aufruf bereits weit mehr als 200.000 Zugriffe.
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