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Gesicht und Stimme der Unsichtbaren und Ungehörten

"Medien, Konflikte und Terrorismus" war das Thema einer internationalen Konferenz, zu der am 7. und 8. Mai 2002 etwa 70 Journalisten, Politiker und Akteure der Entwicklungszusammenarbeit in Bonn zusammentrafen. Darunter prominente Reporter von BBC, CNN, CBN und lokaler Medien, schwerpunktmäßig aus Asien und Osteuropa.
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Blutige Fotos


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Im Spiegel der Leinwand

Filme über Journalisten sind im Trend, ihre Zahl ist in den vergangenen zehn Jahren gestiegen. Journalisten sind in den aktuellen Filmen nicht mehr heldenhafte Einzelgänger, sondern behindern Ermittlungen durch ihre Neugier, streben als Medienmogule nach der Weltherrschaft oder sind Opfer eines manipulierenden Systems.
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Tangaslips und Elektroschocker

Rund 700 Proteste gegen fragwürdige Werbekampagnen gingen im vergangenen Jahr beim Deutschen Werberat, der Selbstkontroll-Einrichtung der Werbewirtschaft ein. Zwei Drittel aller Beschwerden bezogen sich auf angebliche oder tatsächliche frauendiskriminierende Werbung.
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Ballast abwerfen

Nach der Zahlungsunfähigkeit von Kirch-Media meldete Anfang Mai auch Kirch Pay TV Konkurs an. Beim Abofernsehen Premiere und anderen Betrieben sind Massenentlassungen in vollem Gang. Der Zerfall der Kirch-Gruppe ist offenbar nur noch eine Frage der Zeit.
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Was darf ins Netz?

Der Europäische Gerichtshof (EG) soll entscheiden, ob es erlaubt ist, eine Kirchengemeinde im Internet zu präsentieren - oder ob es gegen die Datenschutzrichtlinie der EU verstößt. Das Urteil wird im Herbst erwartet.
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Der neue „Ratgeber Freie

Das schönste Lob stand in einer Internet-Rezension: "Der Ratgeber Freie beantwortet sogar Fragen, die man selbst noch gar nicht gestellt hat". Tatsächlich hat sich der Klassiker von mediafon-Berater Goetz Buchholz spätestens mit der 6. Auflage, die jetzt erschienen ist, zu einem umfassenden Kompendium ausgewachsen, das keine Frage des Alltags von Freien im Bereich von Kunst und Medien mehr auslässt:
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Europäische Journalismus Akademie eröffnet in Wien ihre Pforten

Am Wiener Universitäts-Campus öffnete die Europäische Journalismus Akademie (EJA) ihre Pforten. Das Lehrangebot der EJA richtet sich an Hochschulabsolventen aus ganz Europa, die nicht nur das Handwerk des Journalismus für die verschiedenen Medien - Print, Hörfunk, TV und Online - erlernen wollen, sondern denen auch an der Vermittlung zentraler europäischer Themen wie Kulturgeschichte, Ökonomie, Ökologie, Internationale Politik und Zeitgeschichte gelegen ist. "Denn", so der wissenschaftliche Leiter der EJA, Universitätsprofessor Dr. Maximilian Gottschlich: "guter Journalismus ist vor allem eine geistige und kulturelle Leistung. Neben Sachkompetenz und medialer…
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Prinzipienstreit um Peanuts

Müssen Theaterkritiker und Brandschutzwachen künftig Eintritt zahlen, wenn sie dienstlich eine Vorstellung besuchen? Erhalten Reporter Gerichtsurteile bald nur noch gegen Gebühr? So weit könnte es kommen, wenn sich die Rechtsauffassung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen durchsetzt.
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Redakteure im Solidaritätsstreik

Journalistinnen und Journalisten unterstützten in den letzten Wochen die Tarifkämpfe der Kolleginnen und Kollegen der Druckindustrie. Ver.di hat gemeinsam mit dem DJV dazu aufgerufen. Kurz vor Beginn der Urabstimmung kam es noch zur Einigung - 3,4 Prozent mehr Lohn und Gehalt.
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Mit und ohne die alte Spieluhr

Pünktlich zur Frühkonferenz der tansanischen "Daily News" ertönt die ausgeleierte Melodie einer Spieluhr, die wie kaum ein anderes Accessoire das gediegene Alter der Redaktionsräume symbolisiert. Keiner der 57 Redakteure und Reporter der englischsprachigen Zeitung könnte heute noch sagen, welches Lied die Uhr spielt, so verzerrt klingen die Töne.
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„… Hände und Augen frei für andere Arbeiten“

Lassen Sie uns über die Zukunft reden", verkündet Company Voice im Vorspann ihrer gleichnamigen Internetseite. Während ein abgeschnittenes Ohr aufblinkt, verspricht die Hannoveraner Firma "auditive Unternehmenskommunikation" unter dem Motto "informieren, motivieren, binden". Mindestens sechs Kunden sind schon auf den Zug in die Neuzeit aufgesprungen. Darunter der inzwischen weltweit agierende deutsche Softwaregigant SAP.
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In Nepal sind 33 Medienschaffende hinter Gittern

Krishna Sen, Chefredakteur der maoistischen Zeitung Janadisha, Atindra Neupane, Journalist bei Janadisha, und Sangita Khadka, Korrespondent der Wochenzeitung Jana Ahwhan, wurden am 20. Mai in einem Vorort von Kathmandu verhaftet. Nach den drei Journalisten wurde wochelang gefahndet. Krishna Sen wird vorgeworfen Führer der Kommunistischen Partei Nepals für die Region Kathmandu zu sein. Auch den beiden anderen wird unterstellt, der Partei anzugehören. Damit stieg die Zahl der in Nepal im "Kampf gegen den Terrorismus" inhaftierten Medienschaffenden auf 33. Mehr als zehn Wochen nach seiner Inhaftierung Mitte Januar in Kathmandu wurde Bijay Raj Acharya, Leiter des nepalesischen Verlagshauses…
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Rückschritt in Ankara

Die Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei wird in der Europäischen Union besonders kritisch betrachtet - nicht zu unrecht. Nun hat das Parlament in Ankara das Mediengesetz verschärft. Das Gesetz war im Juni vergangenen Jahres noch an einem Einspruch von Staatspräsident Ahmet Necdet Sezer gescheitert.
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Eine Zwangslüge sollte erlaubt sein

Rüdiger Bagger ist seit 15 Jahren Sprecher der Hamburger Staatsanwaltschaft. Er gilt als alter Fuchs und Vollprofi - an der Schnittstelle zwischen Ermittlungsverfahren und Öffentlichkeit ist der Staatsanwalt, der sich vorher mit Wirtschaftsstraftaten und Organisierter Kriminalität befasste, oft genug unter Dauerbeschuss von Tageszeitungen und anderen Medien. Neben seiner Tätigkeit als Pressesprecher bearbeitet er zusätzlich noch Strafvollstreckungssachen. Der 58-Jährige macht seinen Job, wie er sagt, mit Leib und Seele.
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„Unverhüllter Machtanspruch“

Die Fusion von ORB und SFB rückt näher. Nach dem ursprünglichen Zeitplan soll bis zum Sommer der seit Jahresbeginn diskutierte Staatsvertrag unter Dach und Fach gebracht werden. Doch der regionalen CDU passt das nicht. Sie beschwört die Gefahr eines SPD-dominierten "Rotfunks" in der Region. Peinlich für die Konservativen: Ein kürzlich an die Öffentlichkeit gelangtes Geheimpapier belegt, dass die Schwarzen selbst mit einer ausgeklügelten Strategie Macht und Einfluss im fusionierten Sender sichern wollen.
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