Felix Koltermann

ist Kommunikations- wissenschaftler und freier Journalist. Twitter: @FKoltermann

Alle Artikel von Felix Koltermann

Buchtipp: Ethik in der Bildsprache

Mit der Allgegenwart von Bildern im Journalismus ergeben sich täglich neue medien- und bildethische Fragestellungen. Und zwar sowohl für die Journalist*innen als auch für die Rezipient*innen. Einen Überblick über die damit verbundenen Fragestellungen bietet der neue Band „Bildethik“ des Kommunikationswissenschaftlers Christian Schicha. Zielgruppe der Veröffentlichung sind vor allem Studierende und Lehrende aus den Bereichen Medien- und Kommunikationswissenschaft.
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Vereinfachte Symbolik: Islam gleich Kopftuch

Komplexe Analysen innerislamischer Debatten sind im deutschen Journalismus eher selten. Umso trauriger, dass ein bei FOCUS Online publizierter Hintergrundartikel zum Thema durch die von der Redaktion vorgenommene Visualisierung einen problematischen und sachlich falschen Deutschlandbezug bekommt.
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Divers denken

Selbst kurze Textmeldungen haben hunderte Zeichen zur Verfügung, um Informationen zu vermitteln. Die journalistische Bildkommunikation hingegen basiert meist auf einem Einzelbild. Dies stellt extreme Anforderungen an Bilder. Neben der Aufmerksamkeitslenkung und der Informationsvermittlung gehört dazu auch, gesellschaftliche Vielfalt abzubilden. Mit dem Bildinhalt ist in Bezug auf Diversität in der journalistischen Bildkommunikation bereits ein wichtiger Faktor benannt, zu dem die Fotograf*innen, die Bildsprache und der Kontext hinzukommen. Für alle Bereiche ist zu fragen, wie gesellschaftlicher Vielfalt Rechnung getragen werden kann.
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Bildkritik: Livestream mit physischem Ort

Es gibt kaum einen gesellschaftlichen Bereich, der nicht von der Pandemie betroffen wäre. Auch Bestattungen gehören dazu. Welche Schwierigkeiten es mit der Bebilderung eines Artikels zu diesem Thema geben kann, zeigt ein Beispiel aus dem „Spiegel“.
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Bildersuche und der richtige Kontext

Damit fotografische Bilder überhaupt Eingang in die journalistische Bildkommunikation finden können, sind neben der Anfertigung der Fotografien weitere komplexe Arbeitsschritte nötig. Zum Teil werden diese Tätigkeiten, wie all die Aspekte, die mit der Distribution von Bildern über die Datenbanken von Agenturen zu tun haben, von anderen Personen als den Fotograf*innen übernommen. Felix Koltermann sprach mit der Kunsthistorikerin Maritta Iseler über ihre Arbeit in diesem Feld.
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Digital Storytelling ist ein Mindset, keine Technik

Es waren die in Tageszeitungen abgedruckten Einzelbilder und die mehrseitigen Fotoreportagen in Nachrichtenmagazinen, die dem Fotojournalismus zu seiner gesellschaftlichen Relevanz verholfen haben. Im Zeitalter digitaler Medienkommunikation ist die Fotografie nur noch ein Element unter vielen und muss sich ständig neu behaupten. Wie Fotograf*innen und der Fotojournalismus auf diese Herausforderungen reagieren müssen und welche Chancen und Möglichkeiten dabei im digitalen Publizieren – auch in sozialen Netzwerken – liegen, darüber sprach Felix Koltermann mit Michael Hauri, Geschäftsführer der Agentur 2470.media.
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Quo Vadis Bildredakteur*in?

Journalismus ohne Bilder ist heute nicht mehr vorstellbar. Damit braucht es auch Akteur*innen, die sie auswählen. Aber wer macht das? Was treibt sie an und was sind die Rahmenbedingungen ihrer Arbeit? Felix Koltermann mit einer Annäherung an ein viel zu lange vernachlässigtes Berufsfeld.
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Die Krux mit den Bildern

Ist das goldene Zeitalter des Fotojournalismus vorbei? Sollen wir einstimmen in den Abgesang auf das Metier, der in den letzten Jahren immer wieder erklang? Nein, im Gegenteil – der Blick richtet sich auf die Verschränkung von Fotojournalismus und digitalem Publizieren, auf die digitale Netzwerkkommunikation und die Bildwirtschaft sowie aktuelle politische Debatten über das journalistische Bild im Jahr 2020.
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Bildkritik: Hat Zuwanderung eine Hautfarbe?

Es gibt Rubriken und Themen, deren Bebilderung Foto-redakteur*innen zur Verzweiflung treiben. Wie dabei auch gesellschaftliche Klischees – vermutlich ungewollt – bestärkt werden können, zeigt die Visualisierung eines Kommentars in der Tageszeitung Welt.
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Wenn Bildredaktionen und Kompetenz fehlen

Abseits der bekannten Medien-Institutionen existiert eine Szene von NGOs, die unterschiedliche journalistische Aspekte bearbeiten. Eine davon ist n-ost mit einem Fokus auf Cross-Border-Journalismus und Osteuropa. Ihr vorrangiges Ziel war lange Zeit, deutsche Redaktionen mit Texten und Bildern aus Osteuropa zu versorgen. Inzwischen will man Auslandsjournalismus neu denken. Felix Koltermann sprach mit Stefan Günther, dem Bildredakteur der NGO, auch über bildredaktionelle Praxis von Medien allgemein.
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Balance zwischen Bildern und Inhalt

Der deutsche Zeitungsmarkt ist hart umkämpft. Zeitungen, die sich halten wollen, müssen ihre Eigenständigkeit als Marke beweisen. In diesem Zusammenhang wird auch das visuelle Erscheinungsbild immer wichtiger. Jane Dulfaqar ist freiberufliche Beraterin für Zeitungsdesign und Infografik. Sie arbeitete als Fotografin, war Bildredakteurin unter anderem für die Berliner Zeitung, deren Bildredaktion sie von 1998 bis 2006 leitete. Felix Koltermann sprach mit ihr über das Verhältnis von Fotografie, Design und Journalismus.
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Buchtipp: Erfolg im Foto-Business

Der Einstieg in die professionelle Fotografie kann ein steiniger Weg sein: Und trotzdem wollen weiterhin viele Menschen in dieses Berufsfeld. Wer dazu Beratung sucht, der findet diese nicht nur bei den Gewerkschaften, sondern heute auch in Online-Foren, bei Facebook-Gruppen oder in der Ratgeberliteratur. So auch im neuen Band "Erfolg im Fotobusiness" der Consulting- und Coaching-Expertin für Fotograf*innen, Silke Güldner.
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LUMIX Festival mit packenden Geschichten

Noch vor kurzem hätte man sich kaum träumen lassen, komplette Fotografie-Festivals online stattfinden zu lassen. Aber die Not der Corona-Krise macht erfinderisch. So läuft seit dem 19. Juni das siebte LUMIX Festival für jungen Bildjournalismus unter dem Titel „10 Tage 10 Themen" online. Über neue Formate und die Herausforderung eines digitalen Festivals sprach Felix Koltermann mit Susanne Krieg, verantwortlich für die Social-Media Strategie des Festivals und Mitglied der Vorjury des Digital-Storytelling-Awards.
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Kapitäne für die Bilderflut

Auf dem deutschen Tageszeitungsmarkt spielen Lokalzeitungen bis heute eine zentrale Rolle. Während die dort vorherrschenden Konzen­trationsprozesse immer wieder thematisiert werden, ist der Umgang mit der Fotografie im Lokaljournalismus nur selten Thema. In Bezug auf NRW hat dies im Jahr 2019 die freie Bildredakteurin Ina-Jasmin Kossatz in einem Projekt für die FH Dortmund untersucht.
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Bildkritik: Symbol statt Beleg

Abstrakte politische Themen wie Pestizideinsatz zu visualisieren, ohne dabei willkürliche Bezüge herzustellen, stellt eine große Herausforderung dar. Wie es nicht geschehen sollte, zeigt ein Aufmacherbild zu einem Artikel der Deutschen Welle.
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Viel mehr als Pixelschubser

Die Strukturen des zeitgenössischen Bildermarktes sowie des deutschen Tageszeitungsjournalismus stehen in einem engen Wechselverhältnis zu den Arbeitsbedingungen von Fotojournalist*innen. Was das genau bedeutet, erörtert Sabine Pallaske, Vorsitzende der Mittelstandsgemeinschaft Fotomarketing (mfm).
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