Felix Koltermann

Felix Koltermann

ist Kommunikations- wissenschaftler und freier Journalist. Twitter: @FKoltermann

Alle Artikel von Felix Koltermann

Balance zwischen Bildern und Inhalt

Der deutsche Zeitungsmarkt ist hart umkämpft. Zeitungen, die sich halten wollen, müssen ihre Eigenständigkeit als Marke beweisen. In diesem Zusammenhang wird auch das visuelle Erscheinungsbild immer wichtiger. Jane Dulfaqar ist freiberufliche Beraterin für Zeitungsdesign und Infografik. Sie arbeitete als Fotografin, war Bildredakteurin unter anderem für die Berliner Zeitung, deren Bildredaktion sie von 1998 bis 2006 leitete. Felix Koltermann sprach mit ihr über das Verhältnis von Fotografie, Design und Journalismus.
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Buchtipp: Erfolg im Foto-Business

Der Einstieg in die professionelle Fotografie kann ein steiniger Weg sein: Und trotzdem wollen weiterhin viele Menschen in dieses Berufsfeld. Wer dazu Beratung sucht, der findet diese nicht nur bei den Gewerkschaften, sondern heute auch in Online-Foren, bei Facebook-Gruppen oder in der Ratgeberliteratur. So auch im neuen Band "Erfolg im Fotobusiness" der Consulting- und Coaching-Expertin für Fotograf*innen, Silke Güldner.
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LUMIX Festival mit packenden Geschichten

Noch vor kurzem hätte man sich kaum träumen lassen, komplette Fotografie-Festivals online stattfinden zu lassen. Aber die Not der Corona-Krise macht erfinderisch. So läuft seit dem 19. Juni das siebte LUMIX Festival für jungen Bildjournalismus unter dem Titel „10 Tage 10 Themen" online. Über neue Formate und die Herausforderung eines digitalen Festivals sprach Felix Koltermann mit Susanne Krieg, verantwortlich für die Social-Media Strategie des Festivals und Mitglied der Vorjury des Digital-Storytelling-Awards.
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Kapitäne für die Bilderflut

Auf dem deutschen Tageszeitungsmarkt spielen Lokalzeitungen bis heute eine zentrale Rolle. Während die dort vorherrschenden Konzen­trationsprozesse immer wieder thematisiert werden, ist der Umgang mit der Fotografie im Lokaljournalismus nur selten Thema. In Bezug auf NRW hat dies im Jahr 2019 die freie Bildredakteurin Ina-Jasmin Kossatz in einem Projekt für die FH Dortmund untersucht.
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Bildkritik: Symbol statt Beleg

Abstrakte politische Themen wie Pestizideinsatz zu visualisieren, ohne dabei willkürliche Bezüge herzustellen, stellt eine große Herausforderung dar. Wie es nicht geschehen sollte, zeigt ein Aufmacherbild zu einem Artikel der Deutschen Welle.
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Viel mehr als Pixelschubser

Die Strukturen des zeitgenössischen Bildermarktes sowie des deutschen Tageszeitungsjournalismus stehen in einem engen Wechselverhältnis zu den Arbeitsbedingungen von Fotojournalist*innen. Was das genau bedeutet, erörtert Sabine Pallaske, Vorsitzende der Mittelstandsgemeinschaft Fotomarketing (mfm).
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Bildkritik: Die falsche Fotografie

Bei der Frage, ob journalistische Artikel adäquat bebildert sind, spielt neben der passenden Bildauswahl auch die Bildunterschrift eine entscheidende Rolle. Wie schnell inhaltlich falsche Bezüge entstehen können zeigt ein Beispiel von Zeit Online zum israelisch-palästinensischen Konflikt.
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epa: Fotos 24/7 von Bangkok bis Washington

Als Zwischenhändler spielen Bildagenturen eine zentrale Rolle für den Fotojournalismus. Hart umkämpft ist vor allem der Markt für tagesaktuelle Nachrichtenfotografie. Ein wichtiger Player dort ist die 1987 gegründete Bildnachrichtenagentur European Press Photo Agency epa, ein Zusammenschluss von neun nationalen europäischen Nachrichtenagenturen. Im Interview spricht epa-Chefredakteurin Monika Plhal über das Selbstverständnis der Agentur und ihre Position auf dem Markt.
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„Die Fotografie ist so wichtig wie nie“

Jahr für Jahr wird in Berlin die Rückblende verliehen, der Preis für politische Fotografie und Karikatur. Aus Anlass der diesjährigen Preisverleihung sprach Felix Koltermann mit dem langjährigen Jury-Mitglied Michael Ebert (DGPh) über die Stellung der Fotografie im deutschen Zeitungsjournalismus.
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Wenn aus Auswahl Zensur wird

Es ist eine Eigenart des (Foto-)Journalismus, die eigenen Entstehungsbedingungen und Auswahlprozesse zu verschleiern. Mit der Ausstellung "Delete" verfolgt das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe (MKG) das Ziel, all die Prozesse zu untersuchen, die ein Bild durchläuft, bevor Zeitschriften und Magazine es drucken. Gezeigt werden vier Reportagen aus der Zeit von 1968 bis 1983 aus den Zeitschriften Stern, Playboy, Kristall und Der Bote für die evangelische Frau. Die Ausstellung ist Teil der 7. Triennale der Photographie Hamburg und noch bis November zu sehen.
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Fotografieren und Beweise sammeln

Seit Rodrigo Duterte im Jahr 2016 an die Macht kam, macht der "Krieg gegen die Drogen" des philippinischen Präsidenten immer wieder weltweit Schlagzeilen. Die Gruppe „Everyday Impunity“ will das nicht nur für die Öffentlichkeit dokumentieren, sondern hofft auch, dass ihre Fotos eines Tages als Beweismaterial für Prozesse aufgrund von Verbrechen gegen die Menschlichkeit dienen können. Für M sprach Felix Koltermann mit dem 24-jährigen philippinischen Fotojournalisten und Mitglied der Gruppe Everyday Impunity Ezra Acayan.
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Junge Fotografie am Puls der Zeit

Mit einem reichhaltigen Programm aus 60 Ausstellungen, sieben Vorträgen und verschiedenen Diskussionsrunden zeigte die sechste Auflage des alle zwei Jahre stattfindenden Lumix-Festivals für jungen Fotojournalismus eindrücklich die Vitalität und Vielschichtigkeit zeitgenössischer journalistischer Fotografie. Trotz wechselhaften Wetters kamen vom 20. bis 24. Juni zehntausende Besucher auf das ehemalige EXPO-Gelände in Hannover.
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Der Fotojournalismus und das Geld

Wer bezahlt heute noch anspruchsvollen Fotojournalismus? Dieser Frage ging am 20. März eine Podiumsveranstaltung im Berliner Ballhaus Ost nach. Geklärt werden sollte, wie es um die Unabhängigkeit freier Fotojournalist_innen bestellt ist, wenn journalistisch ausgebildete Fotografinnen und Fotografen ihr Geld vorrangig mit Jobs für große Wirtschaftsunternehmen verdienen müssen, weil der Magazin-Markt nicht mehr genug Aufträge abwirft.
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Historischer Blick auf Presse und Fotografie

Fotografie ist heute ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Journalismus in vielen publizistischen Produkten, vor allem Tageszeitungen und Magazinen. Die Anfänge dieser fruchtbaren Beziehung gehen auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Die Ausstellung "Die Erfindung der Pressefotografie" im Deutschen Historischen Museum in Berlin versucht, nicht unbedeutende Teile dieser Geschichte zu erzählen.
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Buchrezension: Fotografie als Protest

Die Digitalisierung der Fotografie und das Aufkommen des „Citizen Photographer" auf der einen Seite und die Erosion traditioneller Medien auf der anderen Seite haben zu einem tiefgreifenden Wandel im Fotojournalismus geführt. Wie dies gleichzeitig das Aufkommen neuer Akteure ermöglicht, zeigt das Beispiel des Fotograf_innenkollektivs Activestills. Deren Geschichte erzählt das Buch "Activestills - Photography as Protest in Palestine/Israel".
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Den Ball flach halten

Es ist schon fast ein erwartbarer Mechanismus, wie er wohl zu allen großen Preisverleihungen unserer Zeit gehört. So auch zur Wahl zum Pressefoto des Jahres. Kaum verkündete Mitte des Monats die Amsterdamer World Press Foundation ihre Entscheidung, schossen die Kritiken ins Land. Dieses Mal, so die Kritiker, habe man dem menschenverachtenden Terror ein Forum geboten und sich in einem komplexen politischen Konflikt auf die Seite einer Partei gestellt.
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