Redaktion

Alle Artikel von Redaktion

Umfrage zur Lage Freier im Kultur- und Kreativsektor

Im Rahmen einer Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) wird bis 24. März eine Befragung unter Selbstständigen im Kultur- und Kreativsektor durchgeführt. Auch die wirtschaftliche und soziale Lage von freien Journalist*innen ist Teil der Studie. Ziel ist es, differenzierte Informationen über die wirtschaftliche und soziale Lage von Kreativen und Künstler*innen zu erhalten.
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„ÖRR berichtet nicht einseitiger“

Die Nachrichtenangebote der Öffentlich-Rechtlichen berichten nicht einseitiger als die der privaten Konkurrenz. Zu diesem Schluss kommt eine neue, von der Mercator-Stiftung ko-finanzierte Studie der Uni Mainz, die am 25. Januar veröffentlicht wurde. „Fehlt da was? Perspektivenvielfalt in den öffentlich-rechtlichen Nachrichtenformaten“ sei die bislang umfangreichste Untersuchung dieser Art, erklärte die Mercator-Stiftung. 
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Schützt eure Daten – und die der Quellen

Am 28. Januar ist Europäischer Datenschutztag. Ausgerufen vom Europarat, soll er die Bevölkerung für das Thema Privatsphäre sensibilisieren. Ein sinnvolles Anliegen: Die meisten Menschen sind Datenschutz-Muffel. Das gilt auch für Journalist*innen. Dabei haben wir viel zu „verbergen“. Woran wir arbeiten und was wir mit wem besprechen, kann für Dritte sehr interessant sein.
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Quartalsberichte Medien

Zeitungen im Ausverkauf

Eine Studie von ARD und ZDF zeigt, dass die Mediennutzungszeit abnimmt. Fast die Hälfte der Medienzeit entfällt in der Gesamtbevölkerung auf Bewegtbild. Bei den Zeitungen sinken die Auflagen weiter, dafür wächst die Welle der Aufkäufe von Verlagen. Klar ist mittlerweile, dass die Bundesregierung die Zustellung von Presseprodukten nicht fördern wird. Online-Nachrichtenseiten hatten 2023 meist geringere Besucherzahlen als 2022. Auf all diese Entwicklungen macht der neue Quartalsbericht der dju in ver.di aufmerksam.
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Wie die AfD die Pressefreiheit angreift

Die Pressefreiheit gerät auch in Deutschland unter Druck. Vor allem die „Sicherheit von Medienmitarbeitenden“ hat sich laut Reporter ohne Grenzen verschlechtert. Als Reaktion auf die Enthüllungen von Correctiv über die Beteiligung von AfD-Mitgliedern an einem Treffen, bei dem offenbar Pläne für die Ausweisung von Millionen Bundesbürger*innen beraten wurden, agitieren Politiker*innen der AfD nun öffentlich gegen Medienschaffende.
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Tarifverhandlungen in der ARD starten

Diese Woche beginnen die Tarifverhandlungen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunksendern der ARD gleich mit drei Verhandlungsterminen: Am 23. Januar geht es in Hamburg mit der ersten Verhandlungsrunde beim NDR los. Am 25. Januar starten die Verhandlungen beim Bayerischen Rundfunk in München und am 26. Januar im SWR in Stuttgart. Am 30. Januar folgt der Auftakt im WDR in Köln.
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Buchtipp: „Das Urheberrecht“

Immer mehr politische und wissenschaftliche Themen werden in Form von Sachcomics behandelt, zumindest dem Anspruch nach. Die sogenannten Sachcomics gehen typischerweise so vor, dass sie verschiedene Aspekte eines Themas erklären und einzelne Sätze mit Zeichnungen illustrieren. Die Bilder hängen also eher selten überhaupt zusammen, zudem steht der Text im Vordergrund. Das alles trifft auch auf das kürzlich erschienene, vom Anwalt Emmanuel Pierrat und dem Zeichner Fabrice Neaud verfasste Büchlein „Das Urheberrecht“ zu.
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Während die Nachfrage bei automatisierungsanfällige Arbeiten sinkt, steigt sie bei komplexeren Tätigkeiten.

Der Abschied vom Pressebüro

In den 80er und 90er Jahren schlossen sich freie Journalist*innen in Bürogemeinschaften zusammen, um im Kollektiv zu arbeiten. Dahinter stand die Idee eines anderen, herrschaftsfreieren Arbeitens. Die politische Ausrichtung, die Verteilung der Honorare und Aufträge oder Vereinbarungen über den Putzplan wurden individuell ausgehandelt. Das Münchner Pressebüro war ein solches Kollektiv. Im vergangenen Jahr musste es nach rund 40 Jahren seine Räume verlassen und hat sich aufgelöst.
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Pedienpodcast

Fragwürdige Russland-Experten in den Medien

Wenn deutsche Medien über Russland berichten, kommen häufig auch Journalist*innen wie Hubert Seipel oder Gabriele Krone-Schmalz zu Wort, die russische Narrative wiedergeben. Was sie zu Expert*innen macht und weshalb sie besonders in Talkshows so beliebt sind, ist fraglich. Mit der Osteuropa-Historikerin Franziska Davies sprechen wir in unserem aktuellen Podcast über fragwürdige Expert*innen, fehlende Stimmen aus Russland und der Ukraine sowie den Auftrag und die Verantwortung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks.
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Klima vor Acht statt Börse vor Acht

Seit Jahrzehnten warnt die Wissenschaft eindringlich vor den Folgen des menschengemachten Klimawandels – und doch seien viele Medien angesichts dieser Krise zu passiv. Die Initiative Klima vor Acht kritisiert auch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der im Bezug auf die Klimakrise seine Aufgabe nicht erfülle. Norman Schumann ist Mitbegründer der Initiative und gehört zum Presseteam. Er sprach mit M über Zuschauerwünsche, Sendeplätze und die Skepsis der Sender.
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Bildhonorare 2024: Print-Ausgabe jetzt bestellbar

Die Broschüre "Bildhonorare 2024" der Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing (mfm) kann ab sofort als gedruckte Variante beim Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA) vorbestellt werden. Erscheinungstermin ist der 29. Januar 2024. Die Auslieferung erfolgt ab Kalenderwoche 5. Das Honorarwerk ist ab 29. Januar auch wieder als "Digital-Paket" für mobile iOS-/Android-Geräte und den Desktop-Browser erhältlich.
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leuchtendes Paragrafzeichen

Verbände: Paragraph 353d Nr. 3 muss weg

Die Organisation „FragDenStaat“ hatte 2023 Dokumente aus drei laufenden Gerichtsverfahren – unter anderem zu den Razzien bei der „Letzten Generation“ und „Radio Dreyeckland“ – veröffentlicht. Daraufhin nahm die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den Chefredakteur von „FragDenStaat“ auf. Grundlage ist § 353d Nr. 3 StGB, gemäß dem Dokumente aus laufenden Gerichtsverfahren nicht im Wortlaut publiziert werden dürfen. Die dju in ver.di fordert, den Strafrechtsparagraphen § 353d Nr. 3 abzuschaffen und hat hierzu gemeinsam mit anderen Organisationen eine Stellungnahme eingereicht.
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Ratgeber Eltern- und Mutterschaftsgeld neu aufgelegt

Die 34. Auflage des selbststaendigen.info-Ratgebers „Wenn Selbstständige Kinder kriegen“ erklärt alle Regelungen zum Elterngeld und enthält dabei auch die Sonderregelungen zur Corona-Pandemie. Die 28 Seiten starke Broschüre beinhaltet außerdem alle aktuellen Regelungen zum Mutterschutz nach der Reform 2017, zum Mutterschaftsgeld und zum neuen „Mutterschaftsgeld“ für privat krankenversicherte Frauen.
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Gegen Deep Fakes nachrüsten

Der Journalismus heute brauche geradezu forensische Qualitäten. Damit könnten Falschinformationen und Deep Fakes entlarvt und die Glaubwürdigkeit als Leitwährung des Journalismus gestärkt werden. So lautete ein Fazit in der Diskussion „KI im Journalismus“ am 9. Januar innerhalb der Reihe „Journalismus im Dialog“. Problematisch seien vor allem Ereignisse, bei denen Journalist*innen nicht selbst vor Ort seien und nachprüfen könnten. Außerdem müssten sich die Redaktionen einer Vervielfachung des Materials stellen.
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rbb in Berlin Gebäude

RBB muss Ruhegeld an Augenstein zahlen

Er war einer der letzten aus der alten Geschäftsführung, der gehen musste. Jetzt hat der frühere Produktions- und Betriebsdirektor des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), Christoph Augenstein, vor dem Arbeitsgericht Berlin „Ruhegeld“ vom RBB erstritten. Das Arbeitsgericht gab am 8. Januar der Klage Augensteins im Wesentlichen statt. Es erklärte auch die außerordentliche Kündigung für ungültig.
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Bewährung für Angriff auf ZDF-Team

Fast vier Jahre nach dem Angriff auf ein ZDF-Team bei einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen sind die vier Angeklagten nun zu Bewährungsstrafen von je zwei Jahren verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach drei Männer und eine Frau im Alter von 28 bis 34 Jahren der gefährlichen Körperverletzung schuldig. Außerdem müssen sie je 5.000 Euro Schmerzensgeld an die Opfer zahlen. 
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