Formate

ARD: Regionaler KI-Service im Radio

Die ARD setzt im Zuge von Sparmaßnahmen auf die Zentralisation von Hörfunkmoderationen. Allerdings ging das bislang auf Kosten des Service. Im gemeinschaftlichen Radio-Nachtprogramm kommen deshalb nun KI-Stimmen zum Einsatz. Die behutsame Einführung sorgt für positive Resonanz, heißt es.
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Rechte Demo

Erneuter Angriff in Fretterode

Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di verurteilt den erneuten Angriff auf Journalist*innen im thüringischen Fretterode scharf. Nach Medienberichten wurden Reporter bei Dreharbeiten im Umfeld des Rechtsextremisten Thorsten Heise angegriffen und mit Reizstoff attackiert. Sie mussten medizinisch versorgt werden.
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ECPMF: Druck auf Journalist*innen wächst

Anfeindungen gegenüber Journalist*innen nehmen zu, ebenso wachsen ökonomischer Druck und generell strukturelle Herausforderungen im Beruf. Wie genau sich die Belastung auswirkt, hat das European Centre for Press and Media Freedom (ECPMF) in Leipzig zusammen mit dem Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld im Rahmen einer aktuellen Studie mit dem Titel „Strapazierter Journalismus“ erhoben.
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Pedienpodcast

M Podcast: Plattformen konkret regulieren

Plattformen genießen noch immer das sogenannte Provider-Privileg. Dieses stammt aus einer Zeit, in der kleine Start-Ups, die Informationen übermitteln, nicht übermäßig reguliert werden sollten. Wohin das inzwischen geführt hat, ist bekannt: Konzerne wie TikTok und Meta gewichten und sortieren Inhalte gezielt vor und verhindern so aktiv freie Informationsbeschaffung.
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Rechte Medienmacht entlarven

Mit einer schlau eingefädelten Aktion ist das neu gegründete Edelweiss-Netzwerk in der vergangenen Woche an die Öffentlichkeit gegangen. Angetreten, die Medienmacht der Neuen Rechten zu entlarven, hat dabei gleich Nius-Chef Julian Reichelt ordentlich einstecken müssen.
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Gaza: Anhaltende Kritik am Zugangsverbot

Für die Internationale Journalisten-Föderation (IJF) ist das seit Oktober 2023 geltende Zugangsverbot für internationale Journalist*innen zum Gazastreifen ein Gegenstand anhaltender Kritik. Auch deutsche Medien sind auf zensierte Informationen des israelischen Militärs und auf Zuarbeit vor Ort lebender Kolleg*innen angewiesen. Diese leben mit ihren Familien unter ständiger Lebensgefahr.
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AfD will an Medienerzeugnisse ran

Die AfD will wissen, was in den staatlichen Einrichtungen der Bundesregierung gelesen wird. Vorbild ist die US-Regierung unter Donald Trump und ihre neu gegründete sogenannte Abteilung für Regierungseffizienz (Department of Government Efficiency, kurz DOGE).
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Presserat rügt diverse Medien

136 Beschwerden hat der Deutsche Presserat im März behandelt und insgesamt 19 Medien gerügt, weil in ihren Berichterstattungen Persönlichkeitsrechte verletzt oder falsche Tatsachenbehauptungen verbreitet wurden. Redaktionelle Fehler werden dabei in sehr unterschiedlichen Medien festgestellt.
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Kulturförderung unter rechten Bedingungen

Die Kritik an Kulturstaatsminister Wolfram Weimer reißt auch auf der Leipziger Buchmesse nicht ab. Zum Festakt gab es „Rote Karten“ vom Börsenverein, Buhrufe und vor der Tür eine Demo zu „Gegen Zensur & Autoritarismus“. Auch der Verband deutscher Schriftsteller*innen (VS in ver.di) hinterfragt Weimers Vorgehen in der Kulturförderung.
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Ganztägiger Warnstreik bei der dpa

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die rund 800 Beschäftigten der Deutsche Presse Agentur (dpa) für heute zum ganztätigen Streik aufgerufen. Der Streik startete um Mitternacht und dauert den ganzen Tag bis 24 Uhr.
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Neues KI-Tool zur Medienaufsicht

Seit 2022 nutzen alle Landesmedienanstalten bei der Aufsicht KI, um im Internet nach rechtswidrigen Inhalten zu suchen, etwa nach Hassrede, Gewaltdarstellungen oder frei zugänglicher Pornografie. Im Juni 2025 kündigten die Bundesländer an, dafür eine klare Rechtsgrundlage zu schaffen.
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Foto: pixabay

Möglicher Foto-Fake der Wrights

Fake News scheinen ein Phänomen unserer Zeit. Doch glaubt man John Brown, dann hielt sich eine Fälschung sage und schreibe 118 Jahre lang. An der Hochschule München präsentierte der diplomierte Fotograf, Flughistoriker und Pilot im Januar ein schier unglaubliches Foto.
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Schutz vor Deepfake bei Youtube

Creator, Politiker und Journalisten bekommen bei Youtube ein Tool zur Seite gestellt, um Deepfakes von sich zu finden und zu melden. Es heißt "Likeness detection" und funktioniere ähnlich wie Content-ID, berichtet Eva-Maria Weiß im Newsletter "KI-Update" des Heise-Portals.
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Polizei schützt rechte Streamer

Das Töchterkollektiv, das am 9. März den Frauenstreik mit organisierte, sah sich während einer Kundgebung in Berlin von rechten Streamern gestört und bedroht. Die berufen sich auf die Pressefreiheit und werden von der Polizei nicht am Filmen gehindert. Kein Einzelfall, wie es scheint.
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TokTok-App auf Smartphone

Kann TikTok Lokaljournalismus?

Sonja Peteranderl hat  mit der Journalistin und Medienberaterin Pauline Tillmann darüber gesprochen, wie TikTok helfen kann, Lokaljournalismus zu stärken. „Medien können es sich heutzutage nicht leisten, nicht auf TikTok präsent zu sein”, sagt Tillmann. Zahlreiche Beispiele zeigen: Das Format wird (immer noch) unterschätzt.
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ROG: Mit Minecraft für Pressefreiheit

Das Computerspiel Minecraft ist das meistverkaufte Computerspiel aller Zeiten. Reporter ohne Grenzen (ROG) nutzt die sich darin befindliche "Uncensored Library", eine virtuelle Bibliothek, seit 2020, um zensierte Artikel von Journalist*innen in deren Heimatländern zu verbreiten. Jetzt wurde dort ein neuer Raum eröffnet und es wurden zahlreiche neue Artikel platziert.
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