Internationales

Grund zum Feiern

„150 – 125 – 10“ verkündet die Jubiläumsausgabe der Zeitschrift „m“ der Schweizer Mediengewerkschaft Comedia stolz. Vor 150 Jahren entstand der Schweizerische Typographenbund, vor 125 Jahren der „Schweizerische Bundhandlungs-Gehülfen Verein“, vor zehn Jahren beschlossen fünf Gewerkschaftsorganisationen zur neuen Mediengewerkschaft „zusammenzuspannen“. Der Sektor „Presse und elektronische Medien“ in der Comedia kann keine runde Zahl aufweisen: Die Schweizerische Journalistinnen- und Journalisten-Union SJU entstand vor 38 Jahren.
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Birmanischer Journalist Win Tin endlich auf freiem Fuß

Am 23. September kam der Journalist und stellvertretende Präsident der Birmanischen Autorenvereinigung aus dem Gefängnis frei – nach mehr als 19 Jahren hinter Gittern. Am 4. Juli 1989 war Win Tin verhaftet und anschließend zu 20 Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden.
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Erfolgreicher Solibasar 2008

Der Solibasar der Berliner Medienmacher am 6. September 2008 auf dem Alexanderplatz war ein großer Erfolg. Es wurden Spenden für gemeinnützige Projekte gesammelt.
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Europa setzt auf Bürgermedien

Während in Deutschland die Offenen Kanäle eine aussterbende Spezies sind und andere Formen von Bürgermedien am Rande geduldet werden, setzt die Europäische Union klare Zeichen.
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Stand up for Journalism

Die Europäische Journalisten-Föderation (EJF) ruft ihre Mitglieder wieder zum Aktionstag „Stand up for Journalism“ am 5. November auf.
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Aktion für Jean-Claude Kavumbagu, Burundi

Die Eröffnungsfeier im Pekinger Olympiastadion wollte sich Präsident Pierre Nkurunziza nicht entgehen lassen. Dem Journalisten Jean-Claude Kavumbagu gefiel die Reise des burundischen Staatschefs in die chinesische Hauptstadt hingegen nicht so gut. In einem Artikel kritisierte er, dass die Reisekosten des Präsidenten von umgerechnet gut 60.000 Euro eine verspätete Gehaltszahlung für einige Beamte in Burundi nach sich gezogen hätten.
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Aktion für Souran Omar, Irak

Als Souran Omar am 24. Juli ans Telefon ging, kam der unbekannte Anrufer schnell zur Sache: „Hör auf zu schreiben“, sagte der Mann, „sonst wirst Du umgebracht!“ Der Vater von zwei Kindern ist nicht zufällig das Ziel von Drohungen. Omar gibt die Zeitschrift „Rega“ heraus. Dort und in dem unabhängigen Blatt „Levin“ kritisierte er mehrfach die Korruption in den beiden großen kurdischen Parteien, die gemeinsam die Regierung im Nordirak stellen. Dass solche Drohungen ernst zu nehmen sind, weiß Omar spätestens seit dem 21. Juli. An diesem Tag wurde der 23-jährige Journalist Souran Mama Hama vor seinem Elternhaus in Kirkuk aus einem Auto heraus erschossen. Auch er hatte…
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Sieg für Betriebsräte

In der arbeitsgerichtlichen Auseinandersetzung „Heinrich-Bauer-Verlag gegen Betriebsrat“ haben die beiden BR-Mitglieder Elke Touba und Andreas Grell die erste Runde klar gewonnen: Sieg auf ganzer Linie.
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Fotograf in Handschellen

Mit unglaublicher Härte und Brutalität ging die Züricher Polizei am 4. Juli auf Gegner der UEFA Euro 2008 los. Auch Journalisten wurden angegriffen, in ihrer Arbeit behindert und festgenommen.
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Recherche im Westjordanland

Informationsreisen nach Israel sind für viele deutsche Journalistinnen und Journalisten eine Selbstverständlichkeit, ja fast Routine. Was jenseits der israelischen Landgrenzen geschieht, unter welchen Bedingungen etwa die Mehrheit der Palästinenser lebt, blieb bisher allerdings auch für Journalisten weitgehend im Dunkeln. Die dju in ver.di machte einen Blick hinter die israelische Mauer möglich.
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Mehr als eine Schlagzeile

Die Berichterstattung über Israel und den Nahostkonflikt wird durch wenige Schlagworte wie „Mauer“, „israelische Besatzung“, „palästinensische Steinewerfer gegen Soldaten“, „David gegen Goliath“, „jüdische Siedler gegen Olivenbauern“, „Pulverfass Nahost“ geprägt. Der ver.di-Fachgruppe Medien hat daher für Journalistinnen und Journalisten eine Reise nach Israel organisiert, mit dem Ziel, eigene Erfahrungen zu sammeln und persönliche Eindrücke zu gewinnen. Neunzehn Personen erlebten vom 29. Juni bis 6. Juli 2008 ein vielseitiges Programm.
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kommentiert & aufgespießt: Website zensiert & Freiheit statt Angst

Von Knut Steinkopf | Kreative Streiks im Einzelhandel dürfen nicht unter dem Motto „Dichtmachen“ laufen. Das meint der Berliner Arbeitgeberverband Handel (HBB). Über eine einstweilige Verfügung ließ er die Website „dichtmachen.org“ sperren. ver.di nennt das Zensur und legte natürlich Widerspruch ein.
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Kein Gold für die Pressefreiheit

Die ermutigende Versicherung kam vom chinesischen Präsidenten Hu Jintao höchstpersönlich. China werde die Arbeit ausländischer Journalisten auch nach dem Ende der Sommerspiele weiterhin „erleichtern“, sagte Hu Anfang August. Liu Binjie, Minister für Buch- und Pressepublikationen, legte wenige Tage später nach. Die „offene Tür“ für die ausländische Presse „wird sich auch nach den Spielen nicht schließen“, beteuerte er. Aber richtig offen, wie es die Regierung versprochen hatte, war die Tür nie.
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Mutiger Blog

Die 32-jährige Sprachwissenschaftlerin Yoani Sánchez erhielt Anfang Mai den spanischen Journalistenpreis Ortega y Gasset. Den von der Tageszeitung El País gestifteten Preis konnte Kubas bekannte Bloggerin jedoch nicht persönlich entgegennehmen. Sie durfte zur Preisverleihung nicht nach Madrid reisen.
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Presseausweis ignoriert

Die Hamburger Journalistin und Ethnologin Salinia Stroux wurde in Patras/Griechenland tagelang bei der Arbeit behindert.
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Journalistinnen attackiert

Für Journalistinnen in Afghanistan nehmen die Probleme zu. Offenbar gibt es mehrere Gruppen im Land, die es nicht ertragen, wenn Frauen recherchieren oder vor der Kamera stehen.
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