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Die Einigkeit der Einzelgänger

Mit einer literarischen Festveranstaltung zum 20. Jahrestag des Mauerfalls zwischen West und Ost sowie zwei Fachdiskussionen zu Digitalisierung und Urheberrecht feierte der Verband deutscher Schriftsteller (VS) in ver.di unter dem Titel „Samtene und digitale Revolution“ am 11. und 12. November in Berlin sein 40jähriges Bestehen.
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Neuer Tarifsekretär

Siegfried Heim, Lokalredakteur des Ehinger Tagblatts und langjähriger Betriebsratsvorsitzender der Ulmer Südwest Presse
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Empörte Mainzelmännchen

Verkleidet als Mainzelmännchen protestierten aufgebrachte Bürger vor dem ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin am 27. November für die Pressefreiheit und die Unabhängigkeit des Rundfunks und empfingen so den ZDF-Verwaltungsrat zu seiner Sitzung.
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Wildwest und Einfalt in den Medien

„Spiel mir das Lied vom Tod“ – beziehungsreich die leise anklingende Auftaktmelodie zum Film „Schlaglichter auf die Wirklichkeit“ von Wulf Beleites, in dem es dann nur fast so schlimm kommt.
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Keine unendliche Geschichte

Über den Stand der Verhandlungen über die Honorare für freie Journalistinnen und Journalisten berichtete Rüdiger Lühr, freier Journalist und Mitglied der Verhandlungskommission, vor den Teilnehmern des Journalistentages.
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Diskussionssplitter

Klaus Grabowski, Stuttgart: Wir müssen die Frage nach dem Qualitätsjournalismus stellen. Die ZDF Entscheidung ist nur die Spitze des Eisbergs, die zeigt: Der Grabgesang ist eingeläutet. Welche Impulse können ein Absterben verhindern?
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Hartes Brot für die Demokratie

Dieser 23. Journalistentag der dju hätte anders beginnen sollen. Doch am Ende einer inhaltsreichen, interessanten Diskussion war als Fazit richtig platziert: „Journalismus wird nur dann gut bezahlt werden, wenn er einen Nutzwert für die Demokratie hat.“ Zwischen den Polen Wert der Arbeit, Kompetenz und Aufgabe des Journalismus sowie seiner Bezahlung, bewegten sich Referate und Debatten. Mehr als 150 Teilnehmer setzten am 28. November in Berlin „Schlaglichter auf die Wirklichkeit“.
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Schindluder

Das „Produkt Presseausweis“ hat weiter Konjunktur. Mit Rabattversprechungen und vermeintlichem journalistischen Prestige wird gelockt. So auch seit November auf www.bürgerreporter.com.
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Geheimnisse

Gut, dass es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt. Schlecht, dass die gebührenfinanzierten Sendeanstalten aus ihrem Geschäftsgebaren so ein Geheimnis machen. Steht doch ihre Glaubwürdigkeit auf dem Spiel, wenn wie im Fall des Westdeutschen Rundfunks ein externer Journalist danach fragt, an welche Firmen und in welchem Umfang der Sender Aufträge vergibt und dieser seit nunmehr drei Jahren die Antwort verweigert.
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Editorial: Den Konflikt wagen

Was ist journalistische Arbeit noch wert? Offenbar immer weniger!? „Leistungsverdichtung, Stellenabbau, Knebelverträge und schlechte Honorierung von Freien, die Filetierung von Zeitungshäusern, Ausgründungen, der massive Einsatz von Leiharbeit sowie wachsende Tarifflucht“ prägen derzeit den Arbeitsalltag in der Medienbranche, so Vize-ver.di Frank Werneke auf dem 23. Journalistentag der Medienfachgruppe in ver.di.
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Leserbrief: Nur wenig Interesse an DAB

Digitalradio – Solo oder huckepack? in M 11/2009 Der aufschlussreiche Artikel behandelt einen wichtigen Aspekt für den Misserfolg von DAB nicht. Private Radioveranstalter haben kein Interesse daran, sich durch DAB zusätzliche Konkurrenz ins Sendegebiet zu holen. Zusätzliche Programmanbieter haben negativen Einfluss auf die Reichweiten der Privatradios in den einzelnen Bundesländern. Angesichts der schlechten Entwicklung der Radiowerbeeinnahmen haben sie deshalb nur wenig Interesse an DAB gezeigt. Man beteiligte sich vor allem, um den Markt gegenüber der Konkurrenz abzuschotten. Werbetreibende Unternehmen interessieren sich für Hörerreichweiten und Marktanteile. Bei einer…
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Leserbrief: Falsche Denke über die Ungelernten

Aushilfsjob Fotograf in M 11/2009 In der November-Ausgabe von M sind mir gleich einige interessante und gute Beiträge aufgefallen. Dazu gehören die beiden in der Rubrik „kommentiert & aufgespießt“. Hier ist vor allem der Beitrag „Aushilfsjob Fotograf“ von Bettina Erdmann bemerkenswert. Aber ist die Deutsche Rentenversicherung mit ihrer Argumentation („ungelernter Arbeiter“) denn ein Einzelfall? Ich möchte Ihnen dazu frank und frei meine Meinung mitteilen: Im Journalismus, und nicht nur bei den Bossen, findet man doch die gleiche Denke. Wenn nicht immer, dann zumindest immer öfter. Gewiss, einerseits gibt es einen freien Zugang zum Journalismus und wird unter anderem…
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Reporter ohne Grenzen mit neuer Adresse

Die deutsche Sektion von Reporter ohne Grenzen ist umgezogen an die Jannowitzbrücke in Berlin Mitte: Reporter ohne Grenzen e. V., Brückenstraße 4 10179 Berlin Telefon: +49 (0)30 20215 10–15 Fax: +49 (0)30 20215 10–29. Am 19. Februar 2010 ist Einweihung, Pressekonferenz und Mitgliederversammlung.
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Ende der Geiselhaft

Nach 15 Monaten in somalischer Geiselhaft sind zwei Journalisten Ende November freigekommen. Die kanadische Reporterin Amanda Lindhout und der australische Fotogaf Nigel Brennan wurden am Abend des 25. November vier Parlamentariern übergeben. Nach Angaben der Polizei wurde ein Lösegeld gezahlt.
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Tödlicher Angriff

Der Konvoi war unterwegs zu einem Wahlbüro, als plötzlich etwa 50 schwer bewaffnete Männer die Gruppe überfielen. Wenige Stunden später hatten die Philippinen ein Blutbad erlebt, das nach den Worten des New Yorker „Komitees zum Schutz der Journalisten“ der „tödlichste Angriff auf Journalisten war, den wir jemals dokumentiert haben.“ Schließlich wurden 57 Leichen gezählt, die – zum Teil enthauptet – in Massengräbern verscharrt wurden.
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Beide Seiten der Mauer

Die Medienlandschaft Israels, die Geschichte des jüdischen Volkes und die Arbeitsbedingungen von Migranten – das Programm der dju-Journalistenreise vom 31. Oktober bis zum 8. November nach Israel war abwechslungsreich. Doch bei den zahlreichen Ausflügen und Gesprächen ging es auch immer wieder um den Nahostkonflikt. Ein Bericht von beiden Seiten der Sperranlagen.
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