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Ohne Moos nix los

Warum geben Buchautoren honorarfrei Interviews? Plädoyer für mehr Selbstbewusstsein Seit Marcel Reich-Ranicki den Bildschirm geräumt hat, ist beim Fernsehen eine Stelle neu zu besetzen: die des Oberkritikers. In diese Lücke stoßen kommerzielle wie öffentlich-rechtliche Sender mit neuen Formaten.
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Hoffnungsschimmer für einige

Die Aufräumarbeiten bei der insolventen Kirch-Gruppe ziehen sich hin. Bis Ende September zeichnete sich noch keine Lösung für den Verkauf des Herzstücks KirchMedia ab. Immerhin haben sich dort Geschäftsführung und Betriebsrat auf einen Sozialplan geeinigt.
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Zwischen allen Fronten

„Schusssichere Westen sind selbst für Reporter, die in den Konfliktzonen arbeiten, kein Standard“, erklärt Eduardo Marquez. „Der persönliche Schutz der Journalisten spielt kaum eine Rolle bei den großen Sendern und Verlagshäusern in Kolumbien“, kritisiert der 45jährige, der früher für das kolumbianische Nachrichtenmagazin Cromos, aber auch für die spanische Tageszeitung „El Pais“ gearbeitet hat.
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Briefe an «M» 10-11/2002

„Erfurt und Mediengewalt“ in «M» 6/2002 Zur Veröffentlichung des Beitrags von Dr. Werner Hopf „Erfurt und Mediengewalt“ – in der Juniausgabe von M gratuliere ich Ihnen herzlich! Und ich möchte Sie ermutigen, mit der Publikation solcher fundierten, unabhängigen Beiträge zum Verhältnis von Medien und Gesamtgesellschaft fortzufahren. Zum Thema Mediengewalt fand Ende Juli an der Münchener Universität ein Kongress unter Führung international renommierter Medienwissenschaftler statt. Vor Praktikern aus allen Erziehungsbereichen, vor allem der Grund- und Hauptschulen, haben sie Ergebnisse fünfzigjähriger unabhängiger Medienforschung vorgelegt, die bisher der…
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Wertschöpfungskette neu aufgemischt

Auf dem Frankfurter Medienmittwoch im September wurde ausgesprochen, was Zuschauer vom digitalen Kino erwarten dürfen: Bessere Bilder und höhere Preise. Einen Geldregen hingegen erwartet die Industrie.
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„Grenzenloser Appetit“

Lola lief gut – bis nach Hollywood. Der Film „Lola rennt“, produziert von der Berliner „X Filme Creative Pool“, gilt als Qualitätsbeispiel unabhängiger deutscher Produktionen. Aber die könnten bald Mangelware sein, befürchtet die Branche in Zeiten drastischer Sparmaßnahmen der Sender. Ein Drittel aller Filmproduktionen soll eingespart werden. Deshalb reagieren die freien Produzenten besonders argwöhnisch auf die Kooperationen der öffentlich-rechtlichen Produktionsfirma Bavaria mit Tochtergesellschaften öffentlich-rechtlicher Sender.
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Absenkung von Arbeitszeit

Die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) für die rund 125 000 Redakteurinnen und Redakteure an Zeitungen wurden Ende September ergebnislos vertagt. Ein weiterer Termin wurde (bis Redaktionsschluss) nicht vereinbart.
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Zunehmende Zensur im Internet

Reporter ohne Grenzen warnt in einem Anfang September in Paris vorgestellten Bericht vor zunehmender Zensur und Kontrolle im Internet.
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Depressiv in die Berufsunfähigkeit

Stress im Beruf macht krank, Berufe in der Medienbranche gelten als besonders stressig: Allgemein verbreitete Ansichten, die jetzt belegt werden konnten. Eine berufsspezifische Untersuchung der Allianz-Lebensversicherung (veröffentlicht in der medizinischen Fachzeitschrift „Versicherungsmedizin“), belegt, dass Menschen mit Presseberufen am häufigsten wegen seelischer Erkrankungen ihren Beruf nicht mehr ausüben können.
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Hände weg vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk!

Nach vorangegangenen Mahnwachen und Protesten fanden sich zum ARD-Intendantentreffen am 16. September in Berlin bereits zum sechsten Male Demonstranten in eigener und öffentlicher Sache ein. Der politisch vorgegebene Abbau des Finanzausgleichs innerhalb der ARD bedroht speziell die kleinen Sender.
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Wir seh’n uns auf dem Boulevard

Vermutlich gab es noch nie so viel Politik im Fernsehen wie heute. Nahezu allabendlich wird man ausgiebig mit politischen Themen konfrontiert, weil praktisch jedem Ereignis eine politische Seite abgewonnen wird. Kein Wunder: In Wahlkampfzeiten ist alles Politik, wie das Ringen um die schlagzeilenträchtigste Verwertung der Hochwasserfluten zeigt.
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Schweden: Medienarchiv muss an Journalisten zahlen

Die schwedische Verwertungsgesellschaft für literarische Rechte ALIS hat zum zweiten Mal einen wichtigen höchstrichterlichen Erfolg im Kampf um digitale Urheberrechte errungen. Das Stockholms Tingsrätt urteilte am 19. April in einem Prozess gegen den Zeitungskonzern „Aftonbladet“, dass eine Aufnahme von Zeitungsartikeln in die Datenbank „Mediearkivet“, die „Aftonbladet“ gemeinsam mit „Göteborgsposten“ betreibt, nur mit Zustimmung und Extra-Honorierung der betroffenen Journalisten zulässig ist.  
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„Alles, bloß kein Dudelfunk!“

Vom Reporter zum stellvertretenden Chefredakteur in einem halben Jahr – „radioMitte 92 sechs“ trainiert Radiopraxis
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Politische Sternstunden oder reines Schaulaufen?


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Ohne Filter online

Wahlkampf findet auch im Internet statt. Im Vergleich zu 1998 nutzen die Parteien das Internet offensiver. Beide Kandidaten unterhalten unter www.bundeskanzler.de und www.stoiber.de persönliche Homepages, nicht zu vergessen sind die herkömmlichen Parteien-Websites.
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Urheberrechtsreform 2002

Der nach neuem Urhebervertragsrecht vorgesehene Anspruch auf eine angemessene Vergütung für kreativ Tätige hängt wesentlich davon ab, ob der Urheber einer geistigen Schöpfung folgende Frage beantworten kann: Gibt es „gemeinsame Vergütungsregeln“, einen Tarifvertrag oder Honorarempfehlungen, auf die ich mich berufen kann, wenn ich mit dem Verlag mein Honorar verhandele?
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