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So langwierig kann Filmen sein…

Nachdem ich dem Filmemacher Kay Madsen mein Drehbuch zu dem Kurzfilm "Dess or Alaif" übergeben hatte, fiel der Startschuss zu dem Projekt gegen Fremdenhass und für die Völkerverständigung. Kay Madsen überzeugte das Buch und vor allem die Idee zu diesem Kurzfilm. Das war Ende April 2001. Madsen stand mir zwei Monate darauf als Kameramann bei den viertägigen Dreharbeiten zur Seite.
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Sozialplan bei Berner Zeitung

Bern. Bei der "Berner Zeitung" ("BZ") konnte im März ein Sozialplan abgeschlossen werden. Er betrifft bisher 17 Angestellte. 12 von ihnen wurden gekündigt.
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Wann, wenn nicht jetzt?!

Ein sonniger Mittag in der Athener Innenstadt. Der Verkehr staut sich vor dem griechischen Parlament. Das Radio des Taxifahrers sendet ausschließlich Musik, und auch die Fernsehkanäle können nur Aufgezeichnetes senden. Am nächsten Morgen wird es keine Tageszeitungen geben. Denn diesmal demonstrieren nicht Bauern oder Müllwerker vor dem Parlament, sondern etwa 600 Journalistinnen und Journalisten.
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Neue Züricher Zeitung jetzt auch am Sonntag

Wer kennt das nicht: ausführliche Artikel in der Tagespresse und in Wochenmagazinen, die im Alltagsstress untergehen und sich ungelesen in einer Ecke stapeln, werden sonntags noch einmal hervorgeholt, bevor sie dann endgültig ins Altpapier wandern. Nicht zuletzt dieses veränderte Freizeitverhalten, das die Menschen anstatt in die Kirche zu einem ausgiebigen Frühstück, flankiert von gründlicher Zeitungslektüre, treibt, ist es, was eine der führenden Schweizer Tageszeitungen, die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ), dazu veranlasst hat, jetzt mit einem Sonntagstitel auf den Markt zu kommen: "NZZ am Sonntag" heißt das neue Blatt, das am 17. März erstmals erschienen ist.
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Deutsche-Welle-Programm für Kabul TV in Afghanistan

Auf Initiative des Intendanten der Deutschen Welle, Erik Bettermann, erhält Kabul TV 20 Videobänder als ein erstes Kontingent einer umfangreichen Schenkung von 200 Programmstunden.
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„Freie Medien und Kultur – Schlüssel zur Demokratie“

Zahlreiche Basis-, Medien- und Kulturprojekte in aller Welt, vor allem in den Ländern des Südens, haben von der Arbeit des Solidaritätsfonds Demokratische Medien in der Welt e.V. (Solifonds), Stuttgart, profitiert. "Mit wenigen Mitteln haben wir in Einzelfällen große Wirkung erzielt", betont Rolf Satzer, Mitglied des Vorstandes, anlässlich des 10-jährigen Bestehens der gemeinnützigen Organisation.
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Korrespondentin erschossen

Russland. Reporter ohne Grenzen fordert in einem Brief an Innenminister Boris Gryzlow, den Mord an der Journalistin Natalja Skryl und den Attentat auf Sergej Solowkin aufzuklären und die Täter zu bestrafen.
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Aktion für Carlos Hernández, Ana Ramírez u.a.

Am 1. Februar kamen mehrere Staatsanwälte und Polizisten ins Büro von Carlos Víctor Hugo Hernández Rivas. Der Leiter der Nachrichtensendungen "Impacto" bei Radio "La Voz de Huehuetenango" und "Ultimas Noticias" bei Radio "Santa Fé" berichtete, die Männer hätten sich gewaltsam Zugang verschafft. Das Büro wurde auf den Kopf gestellt, Archive wurden durchwühlt. Carlos Hernández hat beim Staatsanwalt für Menschenrechte Beschwerde eingelegt, weil offenbar kein Durchsuchungsbefehl vorlag.
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Unfreiwillige Wahlkampfhelferin der Schill-Partei

Die Landesvorsitzende des Bundes der Steuerzahler in Sachsen-Anhalt Helga Elschner ist nicht gerade bekannt dafür, auf den Mund gefallen zu sein. Kürzlich aber verschlug es der wortgewaltigen Wächterin über die öffentlichen Finanzen doch buchstäblich die Sprache.
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Telefon-Notdienst

Das 'Office of the High Representative' (OHR) (das Büro des Repräsentanten der internationalen Gemeinschaft zum demokratischen Wiederaufbau Bosnien-Herzegovinas), die europäische Kommission und die OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) geben die Wiedereröffnung des Telefonnotdienstes für freie Medien in Bosnien-Herzegovina bekannt.
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Mehr Rechte für den Überzeugungstäter Filmproduzent

  "Mehr Geld für den deutschen Film!" forderte film20 am Eröffnungstag der diesjährigen Berlinale auf einer Fachkonferenz. In Zeiten der Sparhaushalte scheint diese Forderung vermessen, noch dazu, da die Filmbranche auf ein Rekordjahr zurückblickt! 
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Härteste Rezession: Gehälter eingefroren

Schottland. Die in Edinburgh ansässige Scotsman Publications Group hat mit sofortiger Wirkung alle Gehälter der Journalisten eingefroren. Anstehende Gehaltsverhandlungen wurden abgesagt.
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Ergebnisse aus einer Studie über Journalisten und Journalistinnen in Griechenland

...(VPRC, 2002) Demographische Daten: 25 - 34 Jahre: 50,9 % 35 - 44 Jahre: 29,8 % Beginn ab 1989: 71,4 % Frauen: 41,3 % Bereichszugehörigkeit: Zeitungen: 44,8 % Fernsehen: 28 % Radio: 18,7 % Beilagen: 1 % Vertrieb: 4 % Internet: 2,3 % Beschäftigungsverhältnisse: Festangestellte: 86 % Feste Freie: 14 %, davon gegen Rechnung: 50 % schwarz bezahlt: 25 % unbezahlt: 5 % nicht versichert: 22 % Arbeitszeit und Bezahlung: Bis 880 €: 38 % Bis 1.460 €: 30,9 % durchschnittl. Wochenarbeitszeit: 55,5 Stunden Arbeitszeit Industrie: 44,1 Stunden Arbeitszeit Baugewerbe: 42,1 Stunden Gewerkschaftliche Organisierung: Mitglieder: 45,9 % Nichtmitglieder: 52 % Nicht…
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Den Film als Kulturgut und seine Urheber fördern

Mit seinem filmpolitischen Konzept hat Kulturstaatsminister Nida-Rümelin nicht nur "eine Grundlage für die Diskussion mit allen Betroffenen und Beteiligten" vorgelegt, sondern auch nachdrücklich die Bedeutung des Films als Kulturgut herausgestellt. Dies nur als Taktik gegenüber den Institutionen der EU zu begreifen, wie es einige Produzenten und insbesondere die Verwerter tun, greift zu kurz.
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Umfassendes Deutschlandbild oder „einbeiniger Schuhplattler“?

Unter dem Slogan "Sehen, was Deutschland sieht" wurde soeben das neue Auslandsfernsehen "German TV" der Deutschen Welle offiziell gestartet. Der Pay-TV-Kanal soll als rein deutschsprachiges Vollprogramm die mediale Außendarstellung Deutschlands verbessern.
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Eintrittskarte in die Welt von morgen

Für eine "weltweite Medien-Alphabetisierung" hat sich Bundeskanzler Gerhard Schröder ausgesprochen. Auf der Konferenz "Medienkompetenz im 21. Jahrhundert" sagte Schröder Anfang März in Berlin, der "versierte Umgang mit den modernen Medien" sei die "Eintrittskarte in die Welt von morgen".
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