Medienpolitik

Medien im Konflikt – Mittäter oder Mediatoren?

"Medien im Konflikt - Mittäter oder Mediatoren?" - unter diesem Titel untersuchte eine Internationale Konferenz (am 11. Mai) in Berlin die Herausforderungen und Gefahren medialer Krisenberichterstattung. Veranstalter war die Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Eine Welt Medien vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik und der Deutschen UNESCO-Kommission.
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„Ich will es schwer machen wegzusehen“

Es ist schon ein merkwürdiges Phänomen, nach jedem Krieg im letzten Jahrzehnt, der bedeutend genug war, über Wochen oder Monate von den großen Medien behandelt zu werden, nach jedem mediatisierten Krieg also, beginnt eine Diskussion darüber, was wir Journalisten alles falsch gemacht haben. Golfkrieg - Bosnienkrieg - und jetzt der Kosovokrieg.
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Die Gagen werden bis 2001 in zwei Stufen um 5,0 bis 6,0 Prozent erhöht

Nach schwierigen Verhandlungen haben sich IG Medien und DAG am 6. April 2000 in München mit den Produzentenverbänden auf einen neuen Gagentarifvertrag geeinigt. Ab 1. Mai 2000 steigen die Wochengagen im unteren Einkommensbereich (bis 1.623 DM) um 3,0 Prozent. Die höheren Wochengagen steigen um 2,5 Prozent. Als Mindesterhöhung wurde ein Betrag von 45 DM vereinbart.
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Knipsen, Texten, Kinderkriegen

Das Telefon steht neben dem Salat, beim Reistopf liegt ein Handy: Mittagspause bei Zeitenspiegel. Nach und nach versammeln sich alle um den großen Tisch in der offenen Büroküche, neben der Wand mit der Weltkarte und dem Archivregal mit hunderten von Fotos in schwarz-gelben Kartons. Gelächter, Gemampfe, Gespräche. Einer berichtet, daß grade sein geliebter Golf 16-jährig in die Schrottpresse kam. Ein anderer, der demnächst zu Recherchen aufbricht, wird gefragt: "Wann fahrt Ihr jetzt eigentlich nach Mexiko?" Private Kümmernisse und berufliche Projekte, alles kann zum Thema werden in der Runde. Es hat etwas von einer Wohngemeinschaft: Auf der Mikrowelle stehen Apfelsaft und…
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Sollte nicht … endlich ein Grimme-Preis für journalistische Zivilcourage ausgelobt werden?

Der Dokumentarfilm ist groß im Kommen. Diesen Schluss legt jedenfalls die Verleihung des 36. Grimme-Preises nahe, der wegen seiner demokratischen und transparenten Auswahlkriterien als der bedeutendste Fernsehpreis der Republik gilt. Im Bereich "Information und Kultur" gab es dieses Mal gleich soviel Preiswürdiges auszuzeichnen, dass wir einen Preis mehr als gewöhnlich vergeben haben", freut sich der verantwortliche Referent des Marler Grimme-Instituts, Uli Spies. Eine mutige Entscheidung - haben sich doch die Programmmacher entschlossen, gesellschaftspolitisch relevante und kritische Dokumentarfilme in Programm-Nischen nach 23.00 Uhr verschwinden zu lassen, so dass vom…
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„Rückkehr in die Fremde?“

"Demokratie, dein Mund heißt Radio", formulierte Alfred Döblin, in der Uniform eines französischen Offiziers nach Deutschland zurückgekehrt, den Erziehungsauftrag des Rundfunks nach zwölf Jahren Hitler-Diktatur. Als "demokratischen Apparat par excellence" machte Döblin das Medium aus, das die Re-Education der Deutschen befördern sollte.
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„Trainingsmaßnahmen sind Abschreckungsmaßnahmen“

Das Zitat beschreibt die neue Politik des Arbeitsamtes (AA) München gegen die Berufsgruppe der "Künstler und zugeordneten" Berufe. Seit zweieinhalb Jahren werden unstetig beschäftigte Film- und Theaterschaffende (FUTS) zu einer Trainingsmaßnahme verpflichtet, die beibringen soll, die "arbeitslosen Zeiten mit branchenfremder Tätigkeit" auszufüllen.
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hr-Belegschaft: Landesregierung soll Gesetzentwurf zurückziehen

Resolution der Personalversammlung gegen geplante Änderung des hr-Gesetzes Zu den von der hessischen Landesregierung beabsichtigten Änderungen des Gesetzes über den Hessischen Rundfunk haben die Beschäftigten des hr in ihrer heutigen Personalversammlung einstimmig die folgende Resolution verabschiedet:
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Offene Türen und offene Fragen

Die vor drei Jahren gestartete Hörfunkkooperation von ORB und SFB steht vor dem Scheitern. Auf den Rückzug des ORB aus InfoRadio konterte der SFB mit der Ankündigung, sich künftig nicht mehr an Radio Eins zu beteiligen. Auch in der Frage einer gemeinsamen Kulturwelle steht eine Einigung noch aus.
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Sieben Sekunden, wirklich nur ein Vogelschiss?

Meine Güte, sind die unscharf, können die nicht die Kamera still halten? Oder die hier, knatschbunt: Schon mal was von Bildbearbeitung gehört? Dateiinformation: Nichts drin!! Die wollen Fotojournalisten sein? Dass die überhaupt etwas verkaufen! Und wer ist das da? Wo ist das? Wieviel? Nur 3,5 Megabyte? Die sind bestimmt aus Madrid. Ja, da steht am Bildrand was Spanisches. Sind die Ziffern dort das Datum? Nein, das ist doch bloß deren Bildnummer.
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Rechtspolitische Initiative zum Urhebervertragsrecht

  Das Urheberrecht schützt Urheber von Werken der Literatur, Wissenschaft oder Kunst ideell und materiell. Es schützt auch die Rechte von Fotografinnen an ihren Bildern und die Rechte der ausübenden Künstler an ihren Darbietungen. Aber als "Arbeitsrecht" der selbständigen Urheber und ausübenden Künstlerinnen hat das Urheberrecht der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und den veränderten Beschäftigungsstrukturen nicht standgehalten. Regelungen im Urheberrecht müssen ausgeweitet, korrigiert oder neu geschaffen werden, damit Urheberinnen und ausübende Künstler ein existenzsicherndes Einkommen aus ihrer kreativen Arbeit erlangen können. Das ist das zentrale…
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Den Arbeitgebern ist die Jahresarbeitszeit noch nicht genug

Die Gespräche der Gewerkschaften IG Medien, DAG und DJV mit dem Tarifverband Privater Rundfunk (TPR) über eine Neuregelung der Arbeitszeitbestimmungen im Manteltarifvertrag für die Privatfunkbeschäftigten kommen nur schleppend voran.
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Darf das Fernsehen alles zeigen?

Die Fernsehserie "Big Brother" macht Überwachung rund um die Uhr zum Fernsehereignis. In der Endemol-Show "Gefesselt" werden fünf Kandidaten tagelang aneinander gefesselt. Darf das Fernsehen alles zeigen? Darüber stritten in der hannoverschen Marktkirche NDR-Intendant Jobst Plog, Talkshowmoderator Jörg Pilawa, Axel Beyer, Programmdirektor von Endemol Deutschland, und die Rundfunkbeauftragte der Evangelischen Kirche, Johanna Haberer. Wir dokumentieren die Debatte auszugsweise.
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Monopoly des Monopolisten

Eine bayerische Großstadt droht publizistisch auf der Strecke zu bleiben. Die IG Medien initiiert eine beispiellose Protestwelle.
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„Wir haben uns missbrauchen lassen“

Weil Medien-Vertreter viel über den Kosovo-Krieg berichteten aber bisher wenig über ihre Rolle diskutierten, unternahm die Landespressekonferenz in Hamburg am 22. März des Jahres den Versuch, die Debatte nachzuholen. Haben die Medien wirklich vom Golfkrieg gelernt? Ein Jahr nach Beginn der NATO-Bombardierung auf Jugoslawien üben sich Medienvertreter in zum Teil selbstkritischer Reflexion.
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„Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer Rechtsstaat…“

In einem beachtenswerten Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes hat Martin Buchhorn, Fernsehspielchef des Saarländischen Rundfunks, die gerichtliche Überprüfung der vertraglichen Bedingungen des Regievertrags der Bavaria Film GmbH erzwungen und vor dem Landgericht München I in der 1. Instanz obsiegt. Die IG Medien gewährt in diesem Verfahren Rechtsschutz.
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