Tarife und Honorare

Sozialplan bei Berner Zeitung

Bern. Bei der "Berner Zeitung" ("BZ") konnte im März ein Sozialplan abgeschlossen werden. Er betrifft bisher 17 Angestellte. 12 von ihnen wurden gekündigt.
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Härteste Rezession: Gehälter eingefroren

Schottland. Die in Edinburgh ansässige Scotsman Publications Group hat mit sofortiger Wirkung alle Gehälter der Journalisten eingefroren. Anstehende Gehaltsverhandlungen wurden abgesagt.
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Kulturwerk Bild/Kunst hat Stipendien vergeben

Das Kulturwerk der VG Bild / Kunst hat Ende Februar neun Stipendien in einem Gesamtwert von 55.000 Euro vergeben. Es handelte sich hauptsächlich um Langzeitreportageprojekte. Einige davon waren von dju-Mitgliedern beantragt und gefördert worden. Das Kulturwerk wurde auf Anregung der dju (IG Medien) gegründet und arbeitet nun im 3. Jahr. 2002 stehen für die Vergabe von Stipendien mehr als 178.000 Euro zur Verfügung.
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„Raubzug vorerst gestoppt“

Elf Monate nach dem Start ist der Versand von elektronischen Pressespiegeln durch die Presse-Monitor Deutschland GmbH (PMG) gestoppt worden. Mit Schreiben vom 4. März 2002 untersagte das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) der PMG den Geschäftsbetrieb. Dieser Anordnung wird allerdings bis zu einer gerichtlichen Entscheidung Ende April / Anfang Mai noch nicht vollstreckt.
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Spät, aber dafür umso dreister

Nach zahlreichen anderen Zeitungsverlagen hat nun auch der zu Gruner + Jahr gehörende Berliner Verlag ("Berliner Zeitung" / "Berliner Kurier") seinen freien Autoren neue Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) zugeschickt. Darin nimmt sich der Verlag nicht nur das Recht, Texte und Fotos im eigenen Verlag zu verwerten. Auch an Dritte will er verkaufen. Die Autoren sollen vom Erlös keinen Pfennig abbekommen.
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Freie Journalisten: Noch nicht riestern!

Täglich erreichen uns Anrufe freier Kollegen aus allen Bereichen, was denn nun zu tun ist, um die ohnehin schon schwach ausfallende gesetzliche Rente in der Zukunft aufzubessern, nachdem der sozialdemokratische Arbeitsminister den Unternehmern zuliebe den hälftigen Arbeitgeberbeitrag der gesetzlichen Rentenversicherung für die Zukunft festgeschrieben hat.
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Tarifumfrage in Zeitungsredaktionen

Oberste Priorität bei den Journalisten an Tageszeitungen hat laut einer Umfrage der Deutschen Journalisten-Union in ver.di Baden-Württemberg in den Verlagen und Redaktionen ein zufriedenstellender Gehaltsabschluss und der Schutz vor Kündigungen, teilte der Fachbereich Medien anlässlich einer landesweiten Zeitungsredaktionskonferenz in Stuttgart mit.
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15. Journalistentag 2001: Schnell, kompetent und mit Distanz

"Die Welt nach dem 11. September 2001 - Macht und Ohnmacht der Worte und Bilder" war das Thema des 15. Journalistinnen- und Journalistentages der dju in ver.di am 24. November in Dortmund.
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Weder generelle Talfahrt noch Ost-Light bei Tarifen

Die nord-ostdeutschen Verleger hatten Ende November die Karten auf den Tisch gelegt: sie kündigten an, eine eigenständige Tarifgemeinschaft Ost gründen zu wollen, die den wirtschaftlichen Besonderheiten in Potsdam, Frankfurt / Oder, Rostock, Schwerin oder Neubrandenburg Rechnung tragen, Personalkostensteigerungen für 2002 verhindern und Beschäftigungsbedingungen "harmonisieren" solle. Austritte aus den Arbeitgeberverbänden begleiten den Angriff auf den Flächentarif.
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Euro-Gagen für Synchronsprecher

In den letzten Monaten wurde im Kreis der Hamburger Synchronsprecher die bevorstehende Euro-Einführung beraten. Die einheitliche Meinung war, dass kein Studio und kein Auftraggeber 1 zu 1 (bzw. 1 zu 1,95583) umrechnen wird. Sehr bald werden wieder glatte Zahlen für die Standardgagen gefordert werden.
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Presseversorgung 2001

Das Presseversorgungswerk kann im kommenden Jahr die relativ hohen Gewinnbeteiligungen der Vergangenheit nicht mehr halten. Wegen der derzeit schlechten Erträge festverzinslicher Papiere und niedrigen Kursen an den Aktienbörsen muss die Gewinnbeteiligung von zuletzt 6,7 auf 5,7 Prozent abgesenkt werden.
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Tatort: Drehort

Die Arbeitsbedingungen der Film- und Fernsehschaffenden sowie ihre Ausbildung im internationalen Vergleich waren die Themen einer sehr gut besuchten Veranstaltung von connexx.av im Oktober auf den Medientagen in München, einem wichtigen jährlichen Treffpunkt der deutschen Medienbranche.
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Tarifabschluss bei AP

Die Vereinte Dienstleistungsgesellschaft ver.di und der DJV haben sich am 15. Oktober mit der AP-Geschäftsleitung auf einen neuen Gehaltstarifvertrag geeinigt. Die Gehälter für die Redakteure/Innen und Angestellten steigen rückwirkend zum 1. Oktober 2001 um 2,5 Prozent. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 12 Monaten.
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„Unter diesen Bedingungen können keine freien Medien entstehen“

Die Pressefreiheit in Südosteuropa ist noch immer keine Selbstverständlichkeit. Ein Jahr nach der friedlichen Revolution in Belgrad ist Jugoslawien nach der Verfassung zwar ein demokratisches Land, in der Realität davon allerdings noch weit entfernt. Skandale um Politiker, Korruptionsaffären, Gerüchte um eine Verbindung zwischen Staat und organisiertem Verbrechen sind an der Tagesordnung. Dass trotz Milosevics Abgang der Weg zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit noch lang ist, zeigt auch hier die Lage der Pressefreiheit.
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„Schlanke Anstalt“ – Das Modell ORB

Nach dem politischen Machtwechsel in Berlin steht die Fusion von SFB und ORB bis zum Jahr 2004 auf der Tagesordnung. Die Geschwindigkeit, mit der dieser Schritt vollzogen werden soll, löst bei den Beschäftigten vor allem Ängste um ihre Arbeitsplätze aus.
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Kino-Tarifabschluss

Neuer Tarifvertrag mit dem Hauptverband Deutscher Filmtheater (HDF): Für ca. 10.000 Beschäftigte konnten neben spürbaren Lohnverbesserungen von 3 Prozent im Jahr 2001 und dem Einstieg in die 38-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich, im Mantel-Bereich umfangreiche strukturelle Verbesserungen erzielt werden.
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