Tarife und Honorare

Wenig Online-Biotope mit Spielräumen für Freie

Zeitungen im www leiden nicht alleine an rückläufigen Werbeschaltungen und an einem Verfall der Werbepreise, ihnen fehlt zusätzlich noch die Einnahmenkomponente des Vertriebs. Nachdem niemand einen Weg gefunden hat, die Leser zum Bezahlen zu animieren, wurden im Gefolge der aktuellen Krise ganze Ressorts personell eingestampft, bis zum Ressortleiter als Alleinkämpfer. Freie, die hier eine Chance witterten, wurden eines Besseren belehrt.
mehr »

Absenkung von Arbeitszeit

Die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) für die rund 125 000 Redakteurinnen und Redakteure an Zeitungen wurden Ende September ergebnislos vertagt. Ein weiterer Termin wurde (bis Redaktionsschluss) nicht vereinbart.
mehr »

Augen auf und durch

Die Zeichen sind unübersehbar, der bundesdeutsche Medienmarkt befindet sich in einer Krise. Verlage, Rundfunk und der Multimediabereich sind davon – wenn auch mit unterschiedlichen Auswirkungen betroffen. Insbesondere in den größeren Konzernen von Springer bis Holtzbrinck wird auf diese Krise mit drastischen Kostenreduzierungsprogrammen reagiert. Wobei die Zielmarke: Minus 10 Prozent an Arbeitsplätzen mittlerweile zu einer traurigen Normalgröße geworden ist. Vordergründige Ursache für diese Krise ist der deutliche Rückgang der Werbeumfänge und der damit verbundenen Erlöse für die Verlage.
mehr »

Immer noch Nulldiät

Kino: Zahlreiche – über die Republik verteilte – Warnstreiks brachten die Arbeitgebervertreter von CinemaxX und UFA nach zweieinhalb Monaten an den Verhandlungstisch zurück. Das Angebot kommt aber einer Nulldiät gleich!
mehr »

Selbständig sein – keine Billigalternative

Vernetzen, planen, durchstarten, diskutieren: Unter diesen Schlagworten in nicht wertender Reihenfolge trafen sich ehren- und hauptamtliche Aktive der Freien- und Selbständigenarbeit in ver.di zum ersten Ratschlag nach der Gewerkschaftsfusion, veranstaltet vom Referat für Freie und Selbständige in der Bundesverwaltung.
mehr »

Erfolgreiche Kinowarnstreiks

Die Warnstreiks der Kinobeschäftigten von CinemaxX und UFA zeigten einen ersten Erfolg. Der Arbeitgeberverband Dienstleistungen (ardi) signalisierte, die Tarifverhandlungen im August wieder aufzunehmen.
mehr »

Geld macht doch glücklich

„Frei zu sein bedarf es wenig?“ fragte eine Fachtagung zur Zukunft der Arbeit, die ver.di und mediafon in Frankfurt am Main mit der Frage „Selbständige und Mikrounternehmen – beispielhaft für die Zukunft der Arbeit?“ verbanden und von zahlreichen Experten und gewerkschaftlich engagierten frei arbeitenden Kolleginnen und Kollegen beantworten ließen.
mehr »

Alleingang ohne Erfolg

Am 21. Juni, nachts 2 Uhr, wurde ein Tarifvertrag für die Zeitungsverlage in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern abgeschlossen, der nun auch für Brandenburg im Wesentlichen die Regelungen des Flächentarifes Druckindustrie übernimmt. Auch der Manteltarifvertrag wurde wieder regulär in Kraft gesetzt.
mehr »

Aufforderung zum Fair Play

Sie glaube an „das Gute im Verleger und daran, dass die Verlage einen fairen Ausgleich mit den Kreativen anstreben“, meinte Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin im Gespräch mit ver.di-Vertretern. Zuvor, genau elf Stunden und 31 Minuten nach Inkrafttreten des neuen Urheberrechtsgesetzes, hatten der Verband Deutscher Schriftsteller (VS) und die Bundessparte Übersetzer im VS am 1. Juli in Berlin Vorschläge für gemeinsame Vergütungsregeln vorgelegt.
mehr »

Null-Angebot im Osten

Die erste Tarifverhandlung für die Beschäftigten in den Zeitungsverlagen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg fand Mitte Mai in Hamburg statt. Nach kurzer Zeit wurde sie ergebnislos abgebrochen und auf den 14. Juni vertagt. Aufgrund dieses "Ergebnisses" vereinbarte man im Anschluss in der zweiten Runde für die Verlagsbeschäftigten in Schleswig-Holstein denselben Fortsetzungstermin.
mehr »

Ballast abwerfen

Nach der Zahlungsunfähigkeit von Kirch-Media meldete Anfang Mai auch Kirch Pay TV Konkurs an. Beim Abofernsehen Premiere und anderen Betrieben sind Massenentlassungen in vollem Gang. Der Zerfall der Kirch-Gruppe ist offenbar nur noch eine Frage der Zeit.
mehr »

Der neue „Ratgeber Freie

Das schönste Lob stand in einer Internet-Rezension: "Der Ratgeber Freie beantwortet sogar Fragen, die man selbst noch gar nicht gestellt hat". Tatsächlich hat sich der Klassiker von mediafon-Berater Goetz Buchholz spätestens mit der 6. Auflage, die jetzt erschienen ist, zu einem umfassenden Kompendium ausgewachsen, das keine Frage des Alltags von Freien im Bereich von Kunst und Medien mehr auslässt:
mehr »

Redakteure im Solidaritätsstreik

Journalistinnen und Journalisten unterstützten in den letzten Wochen die Tarifkämpfe der Kolleginnen und Kollegen der Druckindustrie. Ver.di hat gemeinsam mit dem DJV dazu aufgerufen. Kurz vor Beginn der Urabstimmung kam es noch zur Einigung - 3,4 Prozent mehr Lohn und Gehalt.
mehr »

60 Cents mehr pro Stunde gefordert

Die Kino-Tarifverhandlungen 2002 für rund 3.000 Beschäftigte von CinemaxX und UFA über einen neuen Entgelttarifvertrag zwischen ver.di und dem Arbeitgeberverband Dienstleistungen (ar.di) wurden am 30. Mai ergebnislos abgebrochen. Ein weiterer Termin wurde nicht vereinbart.
mehr »

Gefälle darf nicht noch größer werden


mehr »

In keiner Weise „völlig realitätsfern“

ver.di fordert für die Journalistinnen und Journalisten in Tageszeitungs- und Zeitschriftenredaktionen 6,5 Prozent mehr Gehalt. Einen entsprechenden Beschluss fasste die Tarifkommission der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di am 16. April in Frankfurt am Main.
mehr »