Aktuelle Meldungen

Platzt oder hält der ARD-Renten-Kompromiss?

Am 12. September geht es um alles: Ende Juli wurde bekanntlich ein Tarifergebnis zur Umstellung der Altersversorgung bei ARD, Deutschlandradio und Deutscher Welle erzielt. Doch jeder Senderverband muss zustimmen. Zünglein an der Waage ist die Deutsche Welle. Bei der dritten Verhandlung in Berlin steht und fällt deshalb der gesamte Kompromiss.
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Viel Überwachung heißt weniger Freiheiten

"Rettet die Grundrechte", hieß es bei einer Kundgebung auf dem Berliner Gendarmenmarkt und einer anschließenden Demonstration am 9. September 2017. Mehr als 50 Menschen- und Bürgerrechtsorganisationen, dju und DJV sowie Amnesty International Deutschland hatten aufgerufen, vor der Bundestagswahl ein Zeichen gegen staatliche Überwachung und für den Erhalt individueller Freiheiten zu setzen.
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Filmtipp: „Die Migrantigen“

"Die Migrantigen“ – schon der Titel ist ein Witz. Erstens sind die Protagonisten Benny und Marko keine Migranten, sondern geborene Wiener, wie Hundertausende auch, deren Eltern mal in die Stadt eingewandert sind. Und zweiten sind sie nicht grantig. Die Pointe erschließt sich nur, wer ein wenig Wiener Dialekt kennt. Grantig ist, wer stets schlecht gelaunt ist. Und das sind Benny und Marko nun gar nicht.
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Datenprofis gefragt – Googeln kann jeder

Der Zusammenarbeit von Wissenschafts- und Datenjournalist_innen mit Wissenschaftler_innen widmete sich die Konferenz SciCAR (Science meets  computer assisted reporting) an der TU Dortmund in dieser Woche. Es wurde der Frage nachgegangen, wie mit Hilfe von verlässlichen wissenschaftlichen Daten journalistisch relevante Beiträge entstehen können. Als Austauschpunkt für die verschiedenen Gruppen soll es SciCAR auch in den kommenden zwei Jahren geben.  
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#FreeDeniz organisiert Korso zum Geburtstag

Der Freundeskreis #FreeDeniz lädt zu einem zentralen Geburtstagskorso für den in der Türkei inhaftierten Journalisten ein. Die Solidaritätsaktion am 10. September 2017 in Berlin führt von der Karl-Marx-Allee zum Kanzleramt. Bei der Kundgebung dabei: Deniz Schwester Ilkay Yücel, Hüseyin Tolu, der Bruder von Meşale Tolu, der Schriftsteller Doğan Akhanli, Reporter ohne Grenzen.
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Streikerfolg beim MDR Tarifeinigung erreicht

Vier Streiktage beim MDR mit einer hohen Beteiligung der Beschäftigten an allen Standorten verfehlten ihre Wirkung nicht. Anstelle einer von Arbeitgeberseite ursprünglich geplanten langen Pause bis Ende September wurde am heutigen Mittwoch im Beisein von Intendantin Karola Wille zügig weiterverhandelt und eine Einigung erzielt. Unter anderem wurde eine Erhöhung der Gehälter der Festangestellten und der Honorare für freie Mitarbeiter_innen beschlossen.
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Rostock: Protest gegen Tarifbruch

Mit einer Kundgebung vor dem Medienhaus am Rostocker Steintor haben Mitarbeiter_innen der zum Madsack-Konzern gehörenden Ostsee-Zeitung (OZ) gegen den angekündigten Rückzug des Verlages aus dem Tarif protestiert. Auf Plakaten mit der Schlagzeile „Tarifbruch mit Segen der SPD“ wandten sie sich an den größten Einzelgesellschafter der Mediengruppe mit Sitz in Hannover, die SPD-Holding Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (ddvg).
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IFA: Produktion 4.0 speziell im Rundfunk

„Smarte“ Produktionstechnik, Automatisierung und Selbststeuerung haben längst auch im digitalen Rundfunk Einzug gehalten. Um die „Produktion 4.0“ kreiste eine Debatte der Produktions- und Technikkommission von ARD und ZDF (PTKO)  zum Start der diesjährigen Internationalen Funkausstellung in Berlin.
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Streit in Straßburg: Arte verklagt ver.di

Mit einer Klage vor dem Straßburger Amtsgericht will die Verwaltungsspitze von Arte erreichen, dass ver.di untersagt wird, zwei gewerkschaftliche Vertreter für die betrieblichen Gremien des deutsch-französischen Fernsehsenders zu benennen. Dieses Vorgehen steht im krassen Gegensatz zur jahrzehntelang geübten Praxis auf Basis eines grenzüberschreitenden Tarifvertrags von 1994.
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Warnstreiks bei MDR und Kinderkanal

Am 31. August nahmen etwa 150 feste und freie Mitarbeiter_innen des MDR an drei dezentralen mehrstündigen Warnstreiks in den Landesfunkhäusern Erfurt, Dresden und Magdeburg teil. Die Gewerkschaften ver.di und DJV hatte in der laufenden Tarifrunde dazu aufgerufen, um mit Nachdruck ein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeberseite einzufordern.
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Historischer Blick auf Presse und Fotografie

Fotografie ist heute ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Journalismus in vielen publizistischen Produkten, vor allem Tageszeitungen und Magazinen. Die Anfänge dieser fruchtbaren Beziehung gehen auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Die Ausstellung "Die Erfindung der Pressefotografie" im Deutschen Historischen Museum in Berlin versucht, nicht unbedeutende Teile dieser Geschichte zu erzählen.
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Freie in Festanstellung

Beim ver.di-Rechtsberatungstag in Berlin haben sich rund 60 freie Mitarbeiter_innen von Deutscher Welle (DW), RBB und ZDF über die Chancen und Risiken einer Klage auf Festanstellung informiert. Beraten wurden sie von einem Expertenteam aus sechs Jurist_innen von ver.di und der DGB-Rechtsschutz GmbH. Im Fokus standen dabei vor allem Fragen nach den möglichen finanziellen Konsequenzen.
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Funke entlässt und gründet neu

Ob Drucker_innen, Mediaberater_innen oder jetzt die Fotograf_innen, die Funke Mediengruppe setzt immer mehr Beschäftigte vor die Tür. Eine besondere Variante wurde nun bei den Fotografen gewählt. Hier wird zum 1. Januar 2018 die neue Foto- und Videoagentur Funke Foto Services GmbH gegründet, die alte Unit Funke Foto Services  (bis 2015 WAZ-Fotopool) aufgelöst, allen 24 Mitarbeiter_innen gekündigt.
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Buchtipp: Totschweigen und Skandalisieren

„Deutschland hat eines der weltweit besten Mediensysteme“, so beginnt Hans Mathias Kepplinger sein neues Buch mit dem dagegen recht dramatisch klingenden Titel   „Totschweigen und Skandalisieren – Was Journalisten über ihre eigenen Fehler denken“. Seine Studie beruht auf einer Befragung von Redakteurinnen und Redakteuren im vergangenen Jahr.
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DuMont: Protest bei Hamburger MOPO

Beschäftigte der Hamburger Morgenpost, die zur DuMont Mediengruppe gehört, haben heute gegen den geplanten Abbau von insgesamt elf Stellen protestiert, über den die Belegschaft gestern durch Chefredaktion und Geschäftsführung informiert worden war. Im Anschluss an die Kundgebung haben die Gewerkschaften ver.di und DJV Tarifforderungen beschlossen und die MOPO-Geschäftsführung zu Verhandlungen über einen Sozial- und Zukunftstarifvertrag aufgefordert.
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G20-Debakel: ver.di fordert Antworten

ver.di sieht einen Teil der Verantwortung für das Debakel um die fälschlicherweise entzogenen Akkreditierungen auf dem G20-Gipfel in Hamburg weiterhin auch beim Bundespresseamt (BPA) und hat sich mit einem weiteren Brief an Regierungssprecher Steffen Seibert gewandt. Darin fordert die Gewerkschaft auch eine Antwort darauf, in welcher Form Erkenntnisse ausländischer Behörden einen Teil zum Entzug von Akkreditierungen beigetragen haben.
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